Filtration

Dieser Artikel beschreibt das Trennverfahren. Für das mathematische Konzept siehe Filtrierung.

Die Filtration ist ein Verfahren zur Trennung oder Reinigung eines Mediums, meist einer Suspension.

Die Filtration gehört zu den mechanischen Trennverfahren. Die Begriffe Filtration, Filtrierung, Filterung und Filtern werden synonym verwendet.

Grundlegendes

Das zu trennende Gemisch läuft durch einen Filter, der zum Beispiel aus Papier oder Textilgewebe besteht. Die Partikel, die größer sind als die Porengröße des Filters, werden vom Filter zurückgehalten. Aus den zurückgehaltenen Partikeln bildet sich eine Schicht, der Filterkuchen. Nach dem Aufbau eines Filterkuchens werden auch Partikel zurückgehalten, die durch die Poren des Filters hindurchpassen würden, nun aber den Filterkuchen nicht mehr durchdringen können.

Das Wort (nach fr. filtrer, it. feltrare, „durchseihen“) bezeichnet ursprünglich „durch Filz laufen lassen“ (zu gs. *felt „Filz“), der feinsten Methode, die vor der Erfindung der Papiers angewandt wurde.

Filtriervorrichtungen

Eine Filtriervorrichtung im chemischen Labor ist die Nutsche, ein Porzellantrichter mit einem flachem Siebboden, auf den Filtrierpapier gelegt wird. Die zu filtrierende Flüssigkeit wird eingegossen, und aus der unter der Nutsche befindlichen und mit dieser dicht verbundenen Saugflasche wird die Luft ausgepumpt, damit der Filtriervorgang erheblich beschleunigt wird. Die Flüssigkeit - das Filtrat - oder das Gas fließt durch den Filter hindurch.

Eine andere Methode ist das Absaugen in einem Glassintertiegel, einer sog. Fritte.

Verfahren

Es gibt unterschiedliche Verfahren:

Quelle:
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