Ein Flächenstaat ist ein Territorialstaat oder Bundesland, bei dem die Größe des Landes im Verhältnis zur Einwohnerzahl relativ viel höher ist als in vergleichsweise dichtbesiedelten Stadtregionen.
Eine Begriffsabgrenzung ist nicht genau möglich, jedoch sind Staaten, die nur aus einer Stadt bestehen, als Stadtstaaten und die, die auf einer Insel liegen, als Inselstaaten anzusehen.
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Beispiele für typische Flächenstaaten:
Der moderne Flächenstaat ist auch ein demokratietheoretisches Problem. So ist für die Autoren der Federalist Papers weder Athens Versammlungsdemokratie noch Rousseaus identitäre Demokratie geeignet, einen Flächenstaat zu regieren. Daher plädieren diese für die Repräsentative Demokratie.[1]. Moderne Parteien und der daraus resultierende Parteienstaat wiederum werden von einigen Politikwissenschaftlern als „ein Surrogat der direkten Demokratie im modernen Flächenstaat“[2] bezeichnet.
In Deutschland gelten alle Bundesländer außer den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen als Flächenstaaten.