| Florida | |||||
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| Liste der Bundesstaaten | |||||
| Hauptstadt: | Tallahassee | ||||
| Fläche: | 170.451 km² | ||||
| Einwohner: | 17.789.864 (104 E./km²) | ||||
| Mitglied seit: | 3. März 1845 | ||||
| Zeitzone: | Eastern: UTC-5/-4 Central: UTC-6/-5 |
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| Höchster Punkt: | 105 m () | ||||
| Durchsch. Höhe: | 30 m | ||||
| Tiefster Punkt: | 0 m | ||||
| Gouverneur: | Charlie Crist | ||||
| Post / Amt / ISO | FL / FLA / US-FL | ||||
| Karte von Florida | |||||
Florida ist ein Staat im Südosten der USA. Er ist bekannt als der Sunshine State (dt. Sonnenschein-Staat). "Florida" kommt aus dem Spanischen und bedeutet "voll von Blumen". Der Staat wurde von den spanischen Entdeckern während der Osterzeit entdeckt. Ostern auf Spanisch heißt Pascua Florida. Die Bundesstaatenabkürzung für Florida lautet Fla. und die postalische Abkürzung ist FL. Das Emblemtier Floridas (Florida State Animal) ist der Florida Panther. Die Hauptstadt des beliebten Ferienziels ist Tallahassee.
Inhaltsverzeichnis |
Florida ist eine Halbinsel. An der Ostküste liegt der Atlantische Ozean, an der West- und an der Südküste der Golf von Mexiko.
Der Bundesstaat besitzt am südlichen Ende eine Inselkette, die "Keys" genannt werden. Die bekanntesten sind die Florida Keys, die durch 42 Brücken miteinander verbunden sind. Am Ende dieser Inselkette liegt Key West. Von dort aus sind es nur 140 Kilometer bis nach Kuba. In Key West befindet sich auch der südlichste Punkt der kontinentalen USA.
Mit einer Fläche von 137.374 km² hat Florida den 22. Rang unter den Bundesstaaten. 30.486 km² (17,9 %) des Staatsgebietes sind Wasserflächen.
Florida hat eine Breite von 260 km zwischen 79°48'W bis 87°38'W und eine Länge von 800 km zwischen 24°30'N bis 31'N.
Im Norden liegen die US-Bundesstaaten Georgia und Alabama. Es liegt in der Nähe von Kuba, Haiti und anderen Ländern der Karibik. Nach Hawaii ist es der südlichste Staat der USA.
In Florida herrscht im Allgemeinen ein subtropisches Klima, im äußersten Süden auch tropisches Klima mit einer einfachen Regenzeit im Sommer. In der Zeit von Juni bis November wird Florida häufig von teils heftigen tropischen Stürmen Hurrikans heimgesucht. Die Winter sind mit Temperaturen um 20°C mild, jedoch ist sogar hier im Winter nachts leichter Bodenfrost möglich, wenngleich auch nur sehr selten. Im Norden des Staates ist im Winter sogar schon Schnee gefallen, was mit den in den USA typischen Blizzards zu tun hat.
Klimatabelle Jacksonville
Monat JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ JAHR --------------------------------------------------------------------------- Tagestemperatur °C 18 20 23 27 30 32 33 33 31 27 23 19 26,3 Nachttemperatur °C 6 7 10 14 18 21 23 23 20 15 10 7 14,5 Sonnenstunden pro Tag 6 7 8 9 10 8 8 8 6 7 6 6 7,3 Regentage/Monat 7 7 7 6 7 11 13 12 14 11 6 7 108 Wassertemperatur °C 17 17 18 20 23 26 29 30 29 27 24 20 23
Klimatabelle Key West
Monat JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ JAHR --------------------------------------------------------------------------- Tagestemperatur °C 24 25 26 28 30 31 32 32 31 29 26 25 28,2 Nachttemperatur °C 18 19 20 22 24 25 26 26 25 23 20 19 22,1 Sonnenstunden pro Tag 8 9 10 11 11 11 10 10 9 9 8 7 9,3 Regentage/Monat 6 6 5 6 7 9 8 9 13 12 9 6 96 Wassertemperatur °C 24 24 24 25 26 27 29 30 29 28 27 25 27
Klimatabelle Miami
Monat JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ JAHR --------------------------------------------------------------------------- Tagestemperatur °C 24 25 26 28 30 31 32 33 32 30 27 25 28,6 Nachttemperatur °C 15 15 18 19 22 23 25 25 24 22 19 16 20,2 Sonnenstunden pro Tag 7 8 9 10 10 10 10 9 9 9 8 7 8,8 Regentage/Monat 5 6 6 6 9 10 13 16 14 11 7 5 108 Wassertemperatur °C 22 22 23 25 27 29 30 31 30 28 26 24 26
Klimatabelle Orlando
Monat JAN FEB MÄR APR MAI JUN JUL AUG SEP OKT NOV DEZ JAHR --------------------------------------------------------------------------- Tagestemperatur °C 22 23 26 28 31 32 33 33 32 29 26 23 28,1 Nachttemperatur °C 9 10 13 15 19 22 23 23 22 19 14 11 16,6 Sonnenstunden pro Tag 6 7 8 10 10 9 9 8 8 7 7 6 7,9 Regentage/Monat 6 7 7 4 7 13 12 12 10 6 6 6 96
Florida hat 17.789.864 Einwohner (Stand: 2005), davon 65,4 % Weiße, 16,8 % Hispanier/Latein-Amerikaner, 14,6 % Dunkelhäutige und Afro-Amerikaner, 1,7 % Asiaten, 0,3 % Indianer.
Im Jahr 2000 betrug die Einwohnerzahl noch 15.982.378. Sie nimmt seitdem aber ständig zu. Florida ist derzeit auf dem vierten Platz der bevölkerungsreichsten Bundesstaaten.
Archäologische Funde lassen darauf schließen, dass Florida vor der Entdeckung durch die europäischen Siedler schon seit mehreren tausend Jahren bewohnt war. Florida wurde 1513 von Juan Ponce de Leon entdeckt und für Spanien in Besitz genommen. Eine Besiedelung fand aber erst sehr viel später statt. 1763 musste Spanien nach Ende des Siebenjährigen Krieges Florida an Großbritannien abtreten. Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, in dem Spanien auf Seiten Frankreichs gegen die Briten kämpfte, gewann es 1781 die Kontrolle über West-Florida zurück, im Frieden von Paris 1783 wurde Spanien ganz Florida wieder zugesprochen.
1819 trat Spanien Florida an die Vereinigten Staaten ab. Es wird als Notverkauf anzusehen sein, denn im Britisch-Amerikanischen Krieg von 1812 - 1814 hatten amerikanische Truppen das Land besetzt und es nach Kriegsende nicht mehr verlassen. Am 3. März 1845 wurde Florida der 27. Bundesstaat der USA. Heute ist Florida einer der bekanntesten Staaten Amerikas.
Florida hat ein Zwei-Kammern-System mit einem 40-köpfigen Senat und einem House mit 120 Mitgliedern. Der derzeitige (2007) Gouverneur von Florida ist der Republikaner Charlie Crist.
Obwohl Florida traditionell eher den Demokraten zugewandt war, kam es durch den Bevölkerungszuwachs der letzten Jahre zu einem Umschwenken der politischen Meinung in Richtung der Republikaner. Momentan ist das Verhältnis Republikaner zu Demokraten etwa 1:1. Deshalb und wegen seiner großen Einwohnerzahl und der damit verbundenen Wahlmänner-Stimmen, wird Florida von Wahlforschern als ein entscheidender Staat für die Wahl zum Amerikanischen Präsidenten angesehen.
In Miami konkurrieren die liberalen Demokraten mit den reichen Exil-Kubanern, die eher den Republikanern zugewandt sind. Tampa war früher das Zentrum der Demokratischen Partei, hat sich aber in den letzten Jahren zu einem Pro-Republikaner-Zentrum entwickelt.
| Nationalpark | Lage | Ansicht |
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Biscayne-Nationalpark |
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Dry-Tortugas-Nationalpark |
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Everglades-Nationalpark |
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Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (engl. per capita real GDP) lag im Jahre 2005 bei USD 32.930 (nationaler Rangplatz: 35).
Floridas Klima und die vielen Strände machen es zu einem interessanten Freizeitort für Urlauber aus aller Welt sowie zum Alterssitz vieler Amerikaner. Auch die diversen Vergnügungsparks Universal Studios, Island of Adventure, Busch Gardens Afrika sowie Seaworld und nicht zuletzt das Walt Disney World Resort mit den Parks Magic Kingdom, Epcot, MGM Studios und Animal Kingdom in der Nähe von Orlando sind große Anziehungspunkte für Touristen. Daneben konzentriert sich die Wirtschaft auf den Anbau von Zitrusfrüchten (50% des Verbrauchs der USA) inklusive der Saftproduktion, es gibt zahlreiche Banken und es wird Phosphat abgebaut.
Daneben ist Florida der wichtigste Startplatz der NASA und U.S. Airforce für ihre Weltraummissionen vom Cape Canaveral bzw. Cape Kennedy.
In der diesjährigen (2007) Top-10-Liste der schönsten Strände der USA des bekannten Strandtesters Stephen Leatherman alias Dr. Beach finden sich mit Caladesi Island State Park, Clearwater, Lighthouse Point Park, Daytona Beach, und Siesta Beach, Sarasota, drei Strände Floridas.
Bundesstaaten: Alabama | Alaska | Arizona | Arkansas | Colorado | Connecticut | Delaware | Florida | Georgia | Hawaii | Idaho | Illinois | Indiana | Iowa | Kalifornien | Kansas | Kentucky | Louisiana | Maine | Maryland | Massachusetts | Michigan | Minnesota | Mississippi | Missouri | Montana | Nebraska | Nevada | New Hampshire | New Jersey | New Mexico | New York | North Carolina | North Dakota | Ohio | Oklahoma | Oregon | Pennsylvania | Rhode Island | South Carolina | South Dakota | Tennessee | Texas | Utah | Vermont | Virginia | Washington | West Virginia | Wisconsin | Wyoming
Bundesdistrikt: Washington D.C.
Außengebiete: Amerikanisch-Samoa | Jungferninseln | Bakerinsel | Guam | Howlandinsel | Jarvisinsel | Johnstoninsel | Kingmanriff | Midwayinseln | Navassa | Nördliche Marianen | Palmyra | Puerto Rico | Wake
Alachua | Baker | Bay | Bradford | Brevard | Broward | Calhoun | Charlotte | Citrus | Clay | Collier | Columbia | De Soto | Dixie | Duval | Escambia | Flagler | Franklin | Gadsden | Gilchrist | Glades | Gulf | Hamilton | Hardee | Hendry | Hernando | Highlands | Hillsborough | Holmes | Indian River | Jackson | Jefferson | Lafayette | Lake | Lee | Leon | Levy | Liberty | Madison | Manatee | Marion | Martin | Miami-Dade | Monroe | Nassau | Okaloosa | Okeechobee | Orange | Osceola | Palm Beach | Pasco | Pinellas | Polk | Putnam | Santa Rosa | Sarasota | Seminole | St. Johns | St. Lucie | Sumter | Suwannee | Taylor | Union | Volusia | Wakulla | Walton | Washington
Brockhaus-1809: Florida · Louisiana oder Florida · Florida
Brockhaus-1911: Florida [3] · Florida [2] · Florida
Heiligenlexikon-1858: Florida, S. (4) · Florida, S. (5-6) · Florida, S. (3) · Florida, S. (1) · Florida, S. (2)
Herder-1854: Florida-Blanca · Florida
Meyers-1905: Florĭda [3] · Florĭda [4] · Florĭda [1] · Florĭda [2]
Pierer-1857: Florĭda-Orden · Florida-Reefs · Florĭda-Blanca · Florĭda [1] · Florĭda [2]