Flug (pl. Flüge) ist eine Bezeichnung für beide Flügel eines Vogels in der Heraldik. Der Flug kommt in Wappen vor, häufiger jedoch als Helmkleinod. Im Wesentlichen wird zwischen einem "offenen Flug", einem "geschlossenen Flug" und einem "halben Flug" unterschieden.
Sind der Helm und der ausgebreitete Flug frontal zum Beschauer dargestellt, dann spricht man von einem "offenen Flug". Bei einem "geschlossenen Flug" sind der Helm und auch die beiden Flügel seitlich nebeneinander dargestellt, wobei der hintere Flügel ein wenig sichtbar sein muss. Ist nur ein Flügel zu sehen, dann handelt es sich um einen "halben Flug".
Der "halbe Flug" mit einer Kralle (Fang) am Flügel ist in vielen Wappen anzutreffen. Es handelt sich um einen Klauenflügel. Die Kralle hält bevorzugt ein Schwert.
Wird ein offener Flug stark abstrahiert und rechteckig gestaltet, so ist es ein Bannerflug.
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Die Wappen Nr.3. - 6. sind Wappen (polnisch Herb) des polnischen Adels
In blauem Felde ein silbernes, nach unten geöffnetes Hufeisen, oben besetzt mit einem goldnen Kavalierkreuz, in der Öffnung des Hufeisens ein silberner gestürzter Pfeil, dessen Spitze, hervorragt; Helmschmuck: ein GeierflügeI, von links nach rechts von einem silbernen Pfeil durchschossen. Über den Ursprung des Wappens wird angeführt: In dem Kriege des Königs Boleslaw Krzywousty (1102-1139) gegen die Preußen schoss ein Ritter Dolega des Wappens Pobog aus einem Hinterhalte so glücklich, daß er den Führer der Preußen vom Pferde tötete, dessen bestürzte Leute dann von den Polen mit Erfolg überfallen wurden. Als Belohnung erhielt Dolega zu seinem Wappen Pobog den Pfeil, und das neue Wappen wurde nach ihm genannt.
Dasselbe führen die: Babicki, Baczewski, Bartnicki, Bielski, Bogaszycki, Boreyka, Borsa, Brudzewski, Burczak, Burnak, Bychawsky, Carnevalli, Chodacki, Chodakowski, Ciernniewski, Cieszkowski, Czyganski, Gzyndacki, Dabrowski, Dluiniewski, Dminski, Dobrzykowski, Dolega, Dolegowski Domniewski, Dusinkiewicz, Dziedzicki, Dziubinski, Dziublewski, Erninowicz, Gajewnicki, Galemski, Gizinski, Gorecki, Grabianka, Grabowski, Grabski, Grzebski, Gzowski, Jarmult, Jasienski, Jastrzebski, Jerzmanowski, Jurgielewski, Kalicki, Karnienski, Karniewski, Kawiecki, Kliczewski, Kobiernicki, Koblinski, Komorowski, Kossowski, Kostkowski, Koszkowski, Kowalewski, Kozierowski, Kretkowski, Kretowicz, Krusinski, Krzymuski, Kubalski, Kuberski, Kurklanski, Kutklanski, Lamparski, Lasocki, Laszany, Leski, Lewandowski, Luboradzki, Laczynski, Lukowski, Makowiecki, Mazowiecki, Mdzewski, Melitz, Mlicki, Mohylowski, Monstwij, Monstwild, Mostowski, Mycielski, Mysliborski, Nalepinski, Narzymski, Nestorowicz, Niesulowski, Niewiadoniski, Niski, Nitostawski, Nosarzewski, Olszowski, Osiecki, Ossowski, Ostrowicki, Otocki, Owidzki, Piskorek, Piskorski, Podlewski, Podyminski, Proniewicz, Radzimin, Radzirnowski, Radziwilowicz, Rogcieski, Roszkowski, Rusienski, Rycharski, Rykaszewski, Secernski, Sierakowski, Sklotowski, Skwarski, Stucki, Sluzowiecki, Sobiejuski, Sobierayski, Sobinski, Sobocki, Srebrowski, Srzenski, Starozrebski, Sutocki, Swietochowski, Szarszewski, Szczepanski, Szczerbinski, Szczutowski, Szczytowski, Szeptycki, Szornel, Szyrma, Szyszka, Tochman, Topczewski, Trupelski, Trzcinski, Turski, Ulinski, Werminski, Wierzbowski, Witkowicki, Wrzosek, Wypczynski, Wysocki, Zabienski, Zakrzewski, Zaleski, Zeleski, Zelewski, Zieleniewski. Es führen die Sierakowski das Feld rot.
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