| Flughafen Nürnberg | ||
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| Kenndaten | ||
| IATA-Code | NUE | |
| ICAO-Code | EDDN | |
| Flugplatztyp | Verkehrsflughafen | |
| Koordinaten |
49° 29′ 55″ N 11° 04′ 01″ O 319 m ü. MSL
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| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 7 km nördlich von Nürnberg | |
| Straße | Autobahn A3 - Nürnberg Nord | |
| Bahn | ||
| Nahverkehr | U2, Bus 32, 33, N12 | |
| Basisdaten | ||
| Eröffnung | 1955 | |
| Betreiber | Flughafen Nürnberg GmbH | |
| Fläche | 519 ha | |
| Terminals | 2 | |
| Passagiere | 3,96 Mio (2006) |
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| Luftfracht | 14.359 t (2006) | |
| Flug- bewegungen |
78.104 (2006) | |
| Kapazität (PAX pro Jahr) |
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| Beschäftigte | 4070 (2005) | |
| Start- und Landebahn | ||
| 10/28 | 2.700 m × 45 m Asphalt | |
Der Flughafen Nürnberg, auch Airport Nürnberg, ist der internationale Flughafen der Metropolregion Nürnberg und zweitgrößter Flughafen in Bayern. Der Nürnberger Flughafen rangiert auf Platz 10 der wichtigsten Flughäfen Deutschlands und auf Platz 67 der europäischen Flughäfen. Er ist auch Drehkreuz der Air Berlin – Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft. Im Jahr 2006 wurden knapp 4 Mio. Passagiere abgefertigt.
Inhaltsverzeichnis |
Der Flughafen befindet sich sieben Kilometer nördlich der Stadt. Die U-Bahn-Linie U2 verkehrt im 10-15-Minutentakt in die Innenstadt. Die Fahrtzeit zum Hauptbahnhof beträgt zwölf Minuten.
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1933 wurde der erste Nürnberger Flughafen am Marienberg (heute Volkspark) eingeweiht; zuvor diente der heute nicht mehr existierende Flugplatz der Stadt Fürth im Stadtteil Atzenhof als Anbindung. 1943 wurde der Flughafen am Marienberg zerstört.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von der amerikanischen Besatzungsmacht die "Große Straße" des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes als Start- und Landebahn genutzt.
1955 wurde der Nürnberger Flughafen am derzeitigen Standort errichtet. Er war der erste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland neu erbaute Flughafen.
1977 Erweiterung des Hauptvorfeldes
Ein neues Fluggastterminal mit großer Besucherterrasse und Restaurant ersetzt 1981 das bis dahin genutzte Gebäude.
1999 wird ein neuer Kontrollturm in Betrieb genommen und die Verlängerung der U-Bahn bis zum Flughafen eröffnet.
Über 26 Millionen € kostete 2002 die West- und Norderweiterung der Abflughalle 2.
2003 wurde das Cargo-Center CCN 2 nach eineinhalbjähriger Bauzeit mit 6500 Quadratmetern Lagerfläche und 4600 Quadratmetern Büroraum eingeweiht.
2006 ist der Bau eines neuen Ankunfts- und Abflugterminals (Transfer-Control-Terminal) mit einer Geschossfläche von 8500 m² und Kosten von 25 Millionen Euro sowie ein neuer Hauptzugang zum Vorfeld (Tor 1) fertig gestellt worden.
Im Juni 2007 wird das neue, etwa 18 Millionen Euro teure Parkhaus P3 mit über 2000 Stellplätzen südlich des bestehenden Parkhauses P1 fertiggestellt.
Eine direkte A3-Autobahn-Anbindung des Nürnberger Flughafens ist seit längerem geplant. Favorisiert wird hierbei eine Trasse mit Untertunnelung der Start- und Landebahn; das Raumordnungsverfahren wurde mittlerweile eingeleitet. Umweltorganisationen kritisieren, dass der als Bannwald geschützte Sebalder Reichswald zerschnitten würde und zweifeln an der Wirtschaftlichkeit des Projektes, das 52 Millionen € kosten soll.
Nürnberg wird von mehreren Linienfluggesellschaften angeflogen, u. a. Air Berlin und NIKI, sowie den Bündnissen Star Alliance (Lufthansa, Lufthansa Regional, Austrian Airlines, Swiss, SAS Scandinavian Airlines und Turkish Airlines), SkyTeam (Air France, KLM) und OneWorld (Finnair), sowie von einigen Regionalfluggesellschaften. Sie bedienen nahezu alle innerdeutschen und zahlreiche internationale Ziele in ganz Europa.
Von Air Berlin, NIKI, TUIfly und Condor werden je nach Saison wichtige Urlaubsregionen Europas und Nordafrikas angeflogen. In Ländern wie Ägypten, Griechenland, Italien, Marokko, Portugal, Spanien, Tunesien und der Türkei stehen dabei besonders im Sommer nahezu alle Flughäfen auf dem Programm. Häufig werden Ziele wie Palma de Mallorca oder Antalya auch zusätzlich von verschiedenen Chartergesellschaften bedient.
Durch den Status des Drehkreuzes von Air Berlin ergeben sich Tagesrandverbindungen zu fast allen deutschen Flughäfen. Die Maschinen sammeln sich morgens in Nürnberg, um in die Urlaubsregionen weiterzufliegen und starten nach ihrer Rückkehr am späten Abend wieder Richtung Zubringerflughafen. Dazu gehören neben mehr als einem Dutzend deutscher Ziele auch die Flughäfen Wien, Salzburg und Linz. Während des Drehkreuzbetriebes, bei dem oft zwanzig Maschinen oder mehr gleichzeitig abgefertigt werden müssen, stößt der Flughafen bisweilen an seine Kapazitätsgrenzen.
Vom Luftrettungs-Zentrum am Airport Nürnberg aus operieren die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. (DRF) sowie der HDM Flugservice mit je einem Rettungs- bzw. Intensivtransporthubschrauber.
Bernd Windsheimer: 50 Jahre Airport Nürnberg 1955-2005. Geschichte der Luftfahrt in Nürnberg, Nürnberg 2005
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