Fotolabor

In der Dunkelkammer: Das Foto wurde fixiert und kann nun bei normaler Beleuchtung betrachtet werden.
In der Dunkelkammer: Das Foto wurde fixiert und kann nun bei normaler Beleuchtung betrachtet werden.

In einem Fotolabor können je nach Einrichtung und Ausstattung Filme entwickelt und Kontaktabzüge und Vergrößerungen hergestellt werden. Das Entwickeln von Filmen und von Papieren, in Farbe und Schwarzweiß, kann manuell (Dose oder Schale) oder in Maschinen erfolgen. Das Fotolabor selbst oder ein Teil davon ist in der Regel eine Dunkelkammer, weil das lichtempfindliche Material im Dunkeln oder bei geeigneter Beleuchtung verarbeitet werden muss.

Desweiteren werden Reproduktionen, Duplikate, Internegative, Retusche und Bildmontagen erstellt.

Durch einen chemischen Prozess wird bei der Entwicklung das latente Bild (belichtete lichtempfindliche Emulsion) in ein sichtbares Bild umgewandelt.

Der Prozess ist im Prinzip immer gleich:

  1. Belichtung des lichtempfindlichen Materials
  2. Entwickler
  3. Stoppbad bzw. Zwischenwässerung
  4. Fixierbad
  5. Schlusswässerung
  6. Trocknung

Wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis haben die Temperatur der Chemikalien und die Dauer der Behandlung.

Belichtet wird Film oder Fotopapier; die Belichtung kann mit der Kamera, mit dem Vergrößerer, mit einem Ausbelichter (digital) oder direkt (Fotogramm) erfolgen.

Quelle:
Artikel Fotolabor aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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