Als Frühlingsfest werden in vielen Kulturen Feierlichkeiten zur Begrüßung des Frühlings bezeichnet. Aufgrund der klimatischen Bedingungen sind Frühlingsfeste vor allem in gemäßigten Breiten zu finden. In Mitteleuropa bezeichnet das Wort auch im Frühjahr stattfindende Volksfeste.
In vielen Kulturen ist das Frühlingsfest zugleich Neujahrsfest wie z. B. in allen Ländern Zentralasiens und auf dem indischen Subkontinent.
Typische Frühlingsfeste sind das kurdische Newroz-Fest, das iranische Nouruz-Fest oder das chinesische Neujahrsfest. Zu den historischen Frühjahrsfesten gehören auch das keltische-irische Beltane und die Walpurgisnacht.
In den christlichen Osterbräuchen findet man viele Elemente, die wie bei anderen Frühlingsfesten das Wiedererwachen der Natur und die Fruchtbarkeit symbolisieren, etwa blühende Zweige, Ostereier und Osterhasen.
In mehreren deutschen und schweizerischen Städten heißen im Frühjahr stattfindende Volksfeste offiziell oder umgangssprachlich „Frühlingsfest“. In Eisenach heißt es Sommergewinn. Das Wort im Namen tragen das Münchner Frühlingsfest, das Nürnberger Frühlingsfest und das Frühlingsfest Hannover. Europas größtes Frühlingsfest ist das Stuttgarter Frühlingsfest. In Zürich heißt das Frühlingsfest Sechseläuten.