Frankenholz ist ein Stadtteil von Bexbach im Saarland. Der Ort liegt am Südhang des Höcherberges auf etwa 300-450 Meter Meereshöhe. Die Fläche des Ortes beträgt 202 ha, die Einwohnerzahl liegt bei etwa 2.450 Personen
1221 wird in einer Urkunde von Papst Innozenz III. der Hof Winrispach des Kloster Wörschweiler erwähnt. Dieser Hof ist auf dem Bann des Ortes gelegen, er fiel aber im 16. Jahrhundert brach. 1697 stellt der aus Wallonien stammende Nicolaus Dumont einen Antrag auf Wiedererrichtung des Hofes. Sechs Jahre später wird ihm ein Erbbestandsbrief durch das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken ausgehändigt. 1741 wird ein Weidestrich gegenüber den Nachbarorten errichtet, so bekommt der Ort eine eigene Gemarkung. 1755 fällt der Ort der Grafschaft Saarbrücken zu und gehört verwaltungsmäßig zu Bexbach.
1798, nach dem Frieden von Campo Formio, wird Frankenholz Bestandteil der Gemeinde Oberbexbach. Am 1. Mai 1816 wird Frankenholz Teil der bayrischen Pfalz und gehörte als Bestandteil von Oberbexbach zum Kanton Waldmohr, der wiederum zum Landkommisariat Homburg gehörte. In der Folgezeit gehörte der Ort zu Oberbexbach, erst 1947 wurde Frankenholz selbstständige Gemeinde. Diese Eigenständigkeit endete 1974, als im Zuge der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform die Gemeinde Frankenholz Stadtteil der Stadt Bexbach wurde.
Bis 1880 war der Ort landwirtschaftlich geprägt. Nach Erschließung des Kohlefeldes durch die Grube Frankenholz nahm die Anzahl der im Ort lebenden Personen sprunghaft zu. Auch nach der Schließung der Grube nahm die Bevölkerung zu, nicht zuletzt wegen der Ansiedlung von deutschstämmiger Bevölkerung aus dem Banat und der Batschka.
Heute hat sich die Einwohnerzahl bei 2450 Menschen eingependelt.