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| Wappen | Karte | ||
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| Basisdaten | |||
| Fläche: | 5,145 km² | ||
| Einwohner: | 17.725 | ||
| Bevölkerungsdichte: | 3.445 Einwohner/km² | ||
| Postleitzahlen: | 60488, 60489 | ||
| Vorwahlen: | 069 | ||
| Gliederung | |||
| Ortsbezirk: | 7 – Mitte-West | ||
| Stadtbezirke: |
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| Website | |||
Rödelheim ist ein Stadtteil von Frankfurt am Main und liegt im Nordwesten der Stadt. Rödelheim bedeckt eine Fläche von 514,5 ha und hatte im Februar 2004 17.725 Einwohner.
Überregional bekannt geworden ist Rödelheim durch seine Rap-Musiker, etwa das Rödelheim Hartreim Projekt. Auch Moses Pelham und Sabrina Setlur stammen aus Rödelheim.
Rödelheim ist der Geburtsort des Physikers und Chemikers Heinrich Buff, dessen Tante Charlotte Buff Vorbild für die Figur Lotte in Goethes Die Leiden des jungen Werthers war. Gestorben ist hier August Friedrich Wilhelm Crome, ein Freund von Buffs Vater.
Am 21. September 788 wird Rödelheim als Radilenheim im sogenannten Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt. Zur Gründungsgeschichte Rödelheims gibt es auch die Erzählung vom Bauern Radilo, der als Erster angeblich Waldflächen rodete und urbar machte. Eine der Hauptstraßen Rödelheims ist nach ihm benannt worden, die Radilostraße. Die Entwicklung Rödelheims profitierte von seiner strategisch wichtigen Lage. Hier überquerte die alte Handelsstraße von Frankfurt nach Köln den Fluss Nidda, bevor sie an der Festung Königstein den Taunuskamm überwand. Die Rödelheimer Niddabrücke war die vorletzte vor der Mündung, die letzte war die Brücke der Mainzer Landstraße in Nied.
Ab dem 17.Jh. gab es in Rödelheim ein Zentrum jiddisch-kabbalistischer Folklore. Eine Ausgabe des Ma'assebuchs wurde hier im Jahre 1753 durch Jona ben Josche Gamburg herausgegeben und durch Karl Reich gedruckt.
Die Niddabrücke in Rödelheim, die für die gesamte Region zwischen Frankfurt und dem Taunus bedeutend ist, wurde in zahlreichen Kriegen, vor allem in den Koalitionskriegen (1792-1815), viele Male zerstört, jedoch immer wieder aufgebaut.
Am 25. August 1859 wurde die Freiwillige Feuerwehr Rödelheim gegründet. Nachdem man durch eine behördliche Verordnung den ansässigen Turnverein verbot, wollte man die turnerischen Übungen durch solche an Feuerwehrgeräten ersetzen und damit gleichzeitig die bestehende Pflichtfeuerwehr ersetzen, die ihren Aufgaben nicht zur Gänze gerecht wurde.
Etwa Mitte des 19. Jahrhunderts nahm die verkehrliche Bedeutung Rödelheims ab, da der Verkehr zwischen Frankfurt und Köln auf die neugebaute Königsteiner Straße verlagert wurde und Höchst zum Verkehrsknotenpunkt im Westen Frankfurts aufstieg. Ein gewisser Ausgleich für den verlorenen Fernverkehr auf der Straße war die Eröffnung der Homburger Bahn 1860; die Verbindung von Frankfurt nach Oberursel und Homburg hatte freilich nur regionale Bedeutung. 1874 wurde der Rödelheimer Bahnhof sogar ein kleiner Verkehrsknoten. Die in diesem Jahr eröffnete Kronberger Bahn zweigte hier von der Homburger Bahn ab und fuhr über Eschborn nach Kronberg.
1881 wurde die Apfelweinkelterei Possmann in Rödelheim gegründet. 1896 gründeten die Rödelheimer Bürger Peter und Heinrich Weill die Motorradfabrik Torpedo Werke AG (Weill-Werke).
1885 wurde der Ort Rödelheim für 25 Jahre zur Stadt erhoben. Am 1. April 1910 wurde der Ort in die nahe Großstadt Frankfurt am Main eingemeindet.
Gründungstag der ersten Jugendfeuerwehr in Rödelheim war zusammen mit der Einweihung des neuen Feuerwehrhauses der 16. Juni 1982.
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