Franziska Rochat-Moser

Franziska Rochat-Moser (* 17. August 1966 in Herzogenbuchsee; † 7. März 2002 in Lausanne; geboren als Franziska Moser) war eine Schweizer Langstreckenläuferin, die sich auf den Marathonlauf spezialisiert hatte.

Rochat-Moser begann ihre Laufbahn als Orientierungsläuferin. 1989 wurde sie unter ihrem Trainer Richard Umberg, der sie bis 2001 trainierte, erstmals Schweizer Meisterin im Marathon.

In den Folgejahren gelang es Rochat-Moser in die Weltspitze vorzudringen. 1993 gewann sie den Lausanne-Marathon, 1994 den Frankfurt-Marathon und 1997 den New-York-City-Marathon. 1999 stellte sie in Barakaldo mit 31:56,78 ihre persönliche Bestzeit über 10.000 m auf und in Lissabon mit 1:10:54 ihre Bestzeit im Halbmarathon. Beim Boston-Marathon wurde sie Zweite in 2:25:51, der schnellsten je von einer Schweizerin gelaufenen Zeit.

Auch die nächsten fünf Zeiten in der Ewigen Schweizer Bestenliste im Frauenmarathon wurden von ihr aufgestellt. [1]

Nach einer Operation an der Hüfte, der sie sich im Oktober 2000 unterziehen musste, erklärte sie im Herbst 2001 ihren Rücktritt vom Wettkampfsport.

Die diplomierte Juristin war mit dem bekannten Schweizer Koch Philippe Rochat verheiratet.

Am 6. März 2002 zog sie sich bei einem Lawinenabgang unterhalb von Les Diablerets schwere Verletzungen zu, denen sie am Tag darauf im Universitätsspital von Lausanne erlag. Sie wurde in Obergesteln beigesezt.

Kurz vor ihrem Tod hatte sie mit der Fondation Franziska Rochat-Moser eine Stiftung zur Förderung junger Talente im Langstreckenlauf gegründet.

Weitere Erfolge

Weblinks

Fußnoten

  1. http://www.arrs.net/AL_Mara4.htm
Quelle:
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