Fraport

Fraport AG
Unternehmensform AG
Gründung 1947
Unternehmenssitz Frankfurt am Main

Unternehmensleitung

Dr. Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzender

Mitarbeiter 28.246 (2006)
Umsatz 2.143,9 Mio. Euro (2006)
Branche Flughäfen
Produkte Dienstleistung
Website www.fraport.de

Die Fraport AG (von Frankfurt Airport) ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt am Main sowie des ca. 100 km von Frankfurt entfernt gelegenen Flughafen Frankfurt-Hahn und ist an weiteren deutschen und ausländischen Flughäfen beteiligt. Das Unternehmen erzielte 2006 bei einem Umsatz von 2.143,9 Mio Euro einen Nettogewinn von 228,9 Mio. Euro. Die Aktie der Fraport AG ist im MDAX der Deutschen Börse notiert, Vorstandsvorsitzender ist Dr. Wilhelm Bender. Die Fraport AG beschäftigte 2006 rund 28.246 Mitarbeiter (davon rund 15.000 in Frankfurt). Seit 2001 ist die Fraport AG Hauptsponsor der Frankfurter Eintracht.

Inhaltsverzeichnis

Geschäftsfelder

  • Bodenverkehrsdienste
  • Flug- und Terminalbetrieb, Ausbau, Sicherheit
  • Handels- und Vermietungsmanagement

Geschichte

Die Anfänge

Als der Frankfurter Flugplatz Rebstock in den 1930er Jahren seine Kapazitätsgrenzen erreichte, wurde 1936 im Frankfurter Stadtwald der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main errichtet.

Nachkriegsjahre

Nachdem der Flughafen im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört worden war, wurde kurz nach der Errichtung der US Air Base im Jahr 1947 die Verkehrsaktiengesellschaft Rhein-Main (V.A.G.) gegründet und ein paralleles Start- und Landebahnsystem fertiggestellt.

Wirschaftswunderjahre

Mit dem Wirtschaftswunder in den 1950er Jahren nannte sich die V.A.G. um in Flughafen Frankfurt/Main AG (FAG).

Börsengang

2001 wurde das Unternehmen durch einen Börsengang teilprivatisiert und in Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide umbenannt. Die Fraport-Aktie ist im MDAX gelistet.

Besitzverhältnisse

Lange Zeit waren die alleinigen Anteilseigner an der FAG das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und der Bund.

1955 bis zum Börsengang

  • 45,242% Land Hessen
  • 28,891% Stadt Frankfurt
  • 25,867% Bundesrepublik Deutschland

Nach dem Börsengang 2001

  • 31,94% Land Hessen
  • 20,40% Stadt Frankfurt
  • 18,27% Bundesrepublik Deutschland
  • 29,39% Streubesitz

Verkauf der Bundesanteile

Im Oktober 2005 verkaufte der Bund seinen, bisher im Depot der Bundeskasse Bonn bei der Bundesbank-Zentrale Frankfurt am Main verwahrten, Anteil für rund 660 Millionen Euro. Wenige Tage nach dem Verkauf der Anteile des Bundes erwarb die Deutsche Lufthansa 5 Prozent der Aktien Fraports.

Die aktuelle Aktionärsstruktur (Mai 2007):

  • 31,65% Land Hessen
  • 20,21% Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH
  • 9,97% Deutsche Lufthansa AG
  • 5,10% Julius Bär Holding AG
  • 5,07% The Capital Group Companies, Inc.
  • 3,88% Artisan Partners L.P.
  • 24,12% Streubesitz (inkl. Mitarbeiter)

Tochtergesellschaften und Beteiligungen

Tochtergesellschaften

  • FIS Flug- und Industriesicherheit Service und Beratungs GmbH,
  • FraSec Fraport Security Services GmbH,
  • Fraport Cargo Services GmbH,
  • APS Airport Personal Service GmbH,
  • gedas operational services GmbH & Co. KG (IT-Joint-Venture mit der ehemaligen Volkswagen-Tochter gedas), 2006 wurde gedas durch T-Systems übernommen,
  • AirIT International GmbH,
  • AirIT Systems Hannover GmbH (gemeinsames Tochterunternehmen der Fraport AG mit der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH)
  • Medical Airport Service GmbH (gemeinsames Tochterunternehmen der Fraport AG mit der BAD GmbH).
  • Gesellschaft für Cleaning Service mbH & Co. Airport Frankfurt/Main KG (gemeinsames Tochterunternehmen der Fraport AG mit der ASG Airport Service Gesellschaft mbH, Gegenbauer Holding SA & Co. KG, Hartwig Piepenbrock GmbH & Co. KG,)

Beteiligungen

Fraport ist an den Flughäfen Hannover mit 30 Prozent und Saarbrücken mit 51 Prozent beteiligt. Das Unternehmen ist auch an den Flughäfen Antalya in der Türkei und Lima in Peru sowie an den bulgarischen Flughäfen Burgas und Varna beteiligt. Anfang 2006 erhielt ein Konsortium mit Fraport-Beteiligung den Zuschlag für den langfristigen Betrieb des Flughafens Neu-Delhi in Indien.

Fraport hält außerdem 65 Prozent an der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH.

Die Frankfurter werden mit 24,5 Prozent am Flughafen Xian einsteigen, 50 Millionen Euro wollen sie in das Projekt investieren.

Konkurrenten

Fraport konkurriert mit deutschen und internationalen Flughafenbetreibern um Beteiligungen an Flughäfen. Diese sind unter anderem die deutsche Hochtief AirPort, die britische BAA plc und die australische Macquarie Airports.

Weblinks

Quelle:
Artikel Fraport aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Werbung
Empfehlungen



Hrsg. v. Detlef Kutta u. Karsten Mühlhaus
9,80 €







Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren