French Open

Tennis-Grand-Slam-Turniere
Turnier Ort Entstehung Termin Belag
Australian Open Melbourne 1905 Januar Hartplatz
French Open Paris 1891 Mai/Juni Sand
Wimbledon London 1877 Juni/Juli Rasen
US Open New York 1881 Aug./Sept. Hartplatz
Der Court A Suzanne Lenglen in Roland-Garros
Der Court A Suzanne Lenglen in Roland-Garros
Eintrittskarte aus dem Jahre 2003 für das Turnier
Eintrittskarte aus dem Jahre 2003 für das Turnier

Die French Open (offiziell Tournoi de Roland-Garros, Roland-Garros-Turnier genannt) sind das zweite Tennisturnier der Grand-Slam-Turniere und finden seit 1891 jährlich zwischen Mitte Mai und Anfang Juni in Paris statt. Die French Open sind das einzige Sandplatzturnier des Grand Slam und stellen eine besondere Herausforderung für die Spieler dar, zumal das Spielen auf Ascheuntergrund wesentlich langsamer als beispielsweise auf Hartplatzbelägen ist. Dies hat zur Folge, dass die Matches bei den French Open im Durchschnitt länger andauern als Spiele bei anderen Grand-Slam-Turnieren. Der Center Court ist nach Philippe Chatrier (1926-2000) benannt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das erste „Championnat de France international de Tennis“ (die internationalen Tennis-Meisterschaften Frankreichs) fand 1891 in Paris statt. Der erste Sieger im Herren-Einzel war der Brite Briggs. Die Damen durften erstmals im Jahre 1897 antreten. Bis 1925 war der Turnier-Start ausschließlich französischen und einer sehr beschränkten Anzahl ausgewählter ausländischer Athleten vorbehalten. In diesen ersten Jahrzehnten wurde noch auf Rasen gespielt und der Austragungsort wechselte zwischen dem „Racing Club de France“ und dem „Stade Français“. 1928 wurde im Zuge einer bevorstehen Daviscup-Auseinandersetzung nahe Porte d'Auteuil ein neues Tennis-Stadion errichtet. Es wurde nach dem in Frankreich als Held des Ersten Weltkrieges verehrten Kampfflieger Roland Garros benannt. Als Untergrund wählte man nun erstmals jenen Belag, der bis heute als das bestimmende Markenzeichen der French Open gilt, dem Turnier seinen spezifischen Reiz verleiht und ganz besondere Herausforderungen an den Spieler stellt: terre battue - die langsame „Rote Asche“ aus zermahlenen Ziegelsteinen, die den Spieler zu einem geduldigen Spielaufbau zwingt und Netzangriffe erschwert. Anfangs war das Turnier - ebenso wie die Olympischen Spiele - ausschließlich den Amateuren vorbehalten. Seit 1968, dem Beginn der sogenannten "Open Era", der Geschichte der „Offenen Meisterschaften“, sind alle Spieler startberechtigt.

Rekorde

Juan Carlos Ferrero am 2. Juni 2003 im Achtelfinale der French Open
Juan Carlos Ferrero am 2. Juni 2003 im Achtelfinale der French Open

Männer:

  • In sämtlichen Wettbewerben: Henri Cochet (Frankreich), 9 Titel (4 Einzel, 3 Doppel, 2 Mixed)
  • Einzel: Björn Borg (Schweden), 6
  • Einzeltitel in Folge: Björn Borg, 4
  • Doppel: Roy Emerson (Australien), 6

Frauen:

Jüngste Einzel-Sieger:

Älteste Einzel-Sieger:

Alle Sieger

Weblinks

Quelle:
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