| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Kärnten | |
| Politischer Bezirk: | Villach-Land (VL) | |
| Fläche: | 38,8 km² | |
| Koordinaten: | 46° 43' N, 13° 42' O | |
| Höhe: | 715 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1317 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 34 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 9712 | |
| Vorwahlen: | 0 42 45 | |
| Gemeindekennziffer: | 2 07 12 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Fresach Nr. 160 9712 Fresach |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Walter Bernsteiner (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2003) (15 Mitglieder) |
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Fresach ist eine Gemeinde im Bezirk Villach-Land in Kärnten.
Inhaltsverzeichnis |
Das Gemeindegebiet liegt zur Gänze in den Nockbergen (Mirnock-Verditz) zwischen unterem Drautal und Gegendtal. Lediglich im Südwesten bildet die Drau die Grenze. Nachbargemeinden sind, von Norden beginnend im Uhrzeigersinn: Feld am See, Afritz am See, Treffen, Weißenstein, Paternion und Ferndorf.
Die Gemeinde ist in die drei Katastralgemeinden Fresach, Mooswald und Tragenwinkel gegliedert. Das Gemeindegebiet umfasst folgende Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 2001):
Erste Funde gibt es aus der Bronzezeit (Äxte). Um 590 n. Chr. ließen sich die Slawen im Gebiet nieder, im 8. Jahrhundert die Baiern.
Die Grafen von Ortenburg wurden um das 11. Jahrhundert mit dem Gebiet belehnt. Im 12. Jahrhundert wurde in Fresach die erste Kirche erbaut. 1478 wurde Fresach von den Türken zerstört. Nach dem Aussterben der Ortenburger 1518 kam das Gebiet unter habsburgische Herrschaft. Im frühen 16. Jahrhundert wurde die Mehrheit der Bevölkerung protestantisch. Auch nach der Gegenreformation, die den Übertritt zur katholischen Kirche erzwang, blieben viele im Geheimen ihrem Glauben treu (Kryptoprotestanten). Nach dem Toleranzpatent Kaiser Joseph II. wurde 1782 wieder eine evangelische Pfarre Fresach gegründet. 1787 wurde das erste Schulhaus erbaut.
1849 wurden die beiden Gemeinden Mooswald und Fresach gegründet, die 1963 zusammengelegt wurden.
Die Gemeinde Fresach hat 1316 Einwohner (2001), davon sind 99,3 % österreichische Staatsbürger. Als Religionszugehörigkeit geben 66,6 % evangelisch, 30,0 % römisch-katholisch, 0,2 % islamisch an. 2,5 % sind ohne religiöses Bekenntnis.
Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 33 Arbeitsstätten mit 98 Beschäftigten in der Gemeinde und 449 Auspendler . Es gibt 104 land- und fortwirtschaftliche Betriebe (davon 35 im Haupterwerb), die zusammen 3.502 ha bewirtschaften (1999).
Fresach ist ein „heilklimatischer Luftkurort“, wodurch der Fremdenverkehr eine gewisse Rolle spielt.
Die Verkehrserschließung erfolgt über die Landesstraßen L37, L39 und L40.
Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern. Seit den Gemeinderatswahlen 2003 verteilen sich die Mandate wie folgt: 7 SPÖ, 3 ÖVP, 5 FPÖ. Direkt gewählter Bürgermeister ist Walter Bernsteiner (SPÖ).
Das Wappen von Fresach zeigt im gespaltenen Schild vorne ein hängendes grünes Birkenblatt, was für den Ortsnamen steht (von slowenisch breže = bei denen im Birkengehölz), im hinteren Teil Abendmahlskelch mit Hostie als Symbol des evangelischen Glaubens. Wappen und Fahne wurden der Gemeinde am 31. August 1978 verliehen. Die Fahne ist Gelb-Grün mit eingearbeitetem Wappen.
Afritz am See | Arnoldstein | Arriach | Bad Bleiberg | Feistritz an der Gail | Feld am See | Ferndorf | Finkenstein am Faaker See | Fresach | Hohenthurn | Nötsch im Gailtal | Paternion | Rosegg | Sankt Jakob im Rosental | Stockenboi | Treffen | Velden am Wörther See | Weißenstein | Wernberg