Frielendorf

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Frielendorf
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Frielendorf hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Schwalm-Eder-Kreis
Koordinaten: 50° 59′ N, 9° 20′ O
Höhe: 230 – 260 m ü. NN
Fläche: 85,83 km²
Einwohner: 8024 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34621
Vorwahl: 05684
Kfz-Kennzeichen: HR
Gemeindeschlüssel: 06 6 34 004
Adresse der Gemeindeverwaltung: Ziegenhainer Straße 2
34621 Frielendorf
Webpräsenz:
Bürgermeister: Birger Fey (SPD)

Frielendorf ist eine Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Der staatlich anerkannte Luftkurort Frielendorf liegt ca. 9 km südwestlich von Homberg (Efze) am Rande des Knüllgebirges.

Nachbargemeinden

Frielendorf grenzt im Norden an die Stadt Borken, im Osten an die Stadt Homberg (Efze), im Süden an die Städte Schwarzenborn und Neukirchen, im Südwesten an die Gemeinde Willingshausen, sowie im Westen an die Stadt Schwalmstadt und die Gemeinde Neuental (alle im Schwalm-Eder-Kreis).

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Frielendorf gehören neben dem Kernort die Ortsteile:

  • Lenderscheid
  • Leuderode
  • Linsingen
  • Obergrenzebach
  • Schönborn
  • Siebertshausen
  • Spieskappel
  • Todenhausen
  • Verna
  • Welcherod

Politik

Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 26,6 8 25,5 8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 51,3 16 56,7 18
FWGF Freie Wählergemeinschaft Frielendorf 22,2 7 14,1 4
REP Die Republikaner 3,8 1
Gesamt 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 58,7 68,0


Städtepartnerschaft

Die Gemeinde Frielendorf unterhält eine Städtepartnerschaft mit Kleinschmalkalden in Thüringen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Im Museumsladen mit der Ausstellung Die Zeche Frielendorf wird über Frielendorfer Geschichte und den Braunkohlenbergbau in und um das Dorf informiert.
  • Das Dorfmuseum Verna informiert über dörfliche Wohnkultur, Mobiliar und Handwerkzeug.

Bauwerke

Kirche St. Johannes im Spieskappel
Kirche St. Johannes im Spieskappel

Im Ortsteil Spieskappel steht die 1255 eingeweihte Kirche St. Johannes des ehemaligen Klosters Spieskappel, die ursprünglich zum 1143 gegründeten Prämonstratenser-Chorherrenstift Cappel gehörte. Die Kirche wird meist nur als Klosterkirche bezeichnet. Die Orgel der Kirche wurde in der Werkstatt des Orgelbauers Johannes Schlottmann aus Hersfeld gebaut.

Der Spießturm ist ein mittelalterlicher Wartturm, gelegen an der Straße zwischen Spieskappel und Obergrenzebach. Der Turm steht an einem Punkt, an welchem sich wichtige mittelalterliche Handelsstraßen schnitten, sowie an der Grenze zwischen Oberhessen und Niederhessen. Im 15. und 16. Jahrhundert fanden am Spieß hessische Landtage statt. Der Spießturm ist Teil des Frielendorfer Wappens.

Parks

Der Ferienwohnpark Silbersee liegt östlich von Frielendorf an dem gleichnamigen See.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr


Literatur

Mittendorf, Hans: Gebersdorf. Ein Dorfbuch, Frielendorf 1997, 256 S.


Weblinks

Quelle:
Artikel Frielendorf aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren