Eine Funktion drückt die Abhängigkeit einer Größe von einer anderen aus. Traditionell werden Funktionen als Regel oder Vorschrift definiert, die eine Eingangsgröße (Argument, meist x) in eine Ausgangsgröße (Funktionswert, meist y) transformiert (überführt).
Häufig werden auch die Begriffe Abbildung und Operation für Funktionen verwendet.
Die Mathematik definiert Funktionen in den Begriffen der Mengenlehre.
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Eine Funktion f weist jedem Element einer Definitionsmenge A (einem "x-Wert") genau ein Element einer Zielmenge B (einen "y-Wert") zu.
Eine Funktion ist also eine eindeutige Zuordnung und hat demnach die explizite Eigenschaft:
Jedem x-Wert aus dem Definitionsbereich wird genau ein y-Wert zugeordnet.
Oft kann man eine Zuordnungsvorschrift angeben; man nennt sie Funktionsgleichung.
Mengentheoretisch ist eine Funktion eine linkstotale und rechtseindeutige Relation, das heißt:
Oft möchte man aber auch die Zielmenge B explizit zu einem Teil der Funktion machen, und definiert:
Daneben gibt es vor allem in der Informatik noch den Begriff der partiellen Funktion. Bei dieser darf es x-Werte geben, denen kein y-Wert zugeordnet ist. Allerdings darf es auch dort für einen x-Wert nicht mehr als einen y-Wert geben. Um partielle Funktionen von den in diesem Artikel behandelten Funktionen zu unterscheiden bezeichnet man letztere auch als totale Funktion.
schreibt man
schreibt man
oder 
Die Definitionsmenge A wird auch Definitionsbereich oder Domain genannt. Die Elemente von A heißen Funktionsargumente, salopp auch „x-Werte“, die Zielmenge B wird auch Codomain genannt, die Elemente von B heißen salopp auch „y-Werte“. Funktionswerte heißen dagegen nur diejenigen Elemente von B, die tatsächlich als Bild eines Arguments auftreten.
Als "Wertemenge" oder "Wertebereich" wird etwas uneinheitlich
bezeichnet.
Eine große Rolle spielen Funktionen in der Mathematik auch als Hilfsmittel, um mehreren gleichartigen Größen eine Struktur zuzuordnen.



Auf diese Weise werden in der Mathematik unter anderem N-Tupel, Folgen und Matrizen definiert.
Eine Funktion
kann man visualisieren, indem man ihren Graphen in ein Koordinatensystem zeichnet. Der Funktionsgraph einer Funktion f kann mathematisch definiert werden als die Menge aller Zahlenpaare (x | y), für die y = f(x). Der Graph einer stetigen Funktion bildet eine zusammenhängende Kurve.
Computerprogramme zur Darstellung von Funktionen heißen Funktionenplotter. Funktionsprogramme gehören auch zum Funktionsumfang von Computer-Algebra-Systemen (CAS), matrizenfähigen Programmierumgebungen wie MATLAB, Scilab, GNU Octave und anderen Systemen. Die wesentlichen Fähigkeiten eines Funktionenplotters sind auch auf einem graphikfähigen Taschenrechner verfügbar.
Die Normalparabel: 
Die Nachfolger-Funktion: 
für alle Elemente x des Definitionsbereichs gilt.
für alle Elemente x des Definitionsbereichs gilt.
für alle x und y aus der Definitionsmenge gilt.
auch
ist und die Achsensymmetrie
gilt.
auch
ist und die Punktsymmetrie
gilt.Funktionen, die auf Zusammenhänge wie z. B. Operationen (Addition, etc.) in der Definitions- und der Zielmenge „Rücksicht nehmen“, werden Morphismen genannt. Siehe Homomorphismus, Kategorientheorie.
Es gibt unterschiedlichste Unterscheidungsmerkmale und somit auch viele Namen für einzelne Funktionstypen.

![\sum_{j=0}^{n}\sum_{i=0}^m a_{ij}X_1^i X_2^j\in \mathbb{C}[X_1,X_2]](/wikipedia.images/J/3cb1d4b08f8b2600b04c24b6eeedffc9.png)
irreduzibel ist.[1]Zu der Menge der algebraischen Funktionen gehören unter anderem alle Funktionen, die sich aus einer Verknüpfung der Grundrechenarten und Radizieren zusammensetzen. Es existieren aber auch algebraische Funktionen, die sich auf dieser Weise nicht darstellen lassen (siehe Galoistheorie).

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