Gaisweiler-Tautenbronn

Wappen von Pfullendorf
Gaisweiler-Tautenbronn

Stadt Pfullendorf

Koordinaten: 47° 56′ N, 9° 13′ O
Höhe: 636 m ü. NN
Fläche: 3,55 km²
Postleitzahl: 88630
Vorwahl: 07552

Die Dörfer Gaisweiler und Tautenbronn sind gemeinsam eine ehemalige Gemeinde und heute ein Teilort der Stadt Pfullendorf im Landkreis Sigmaringen (Baden-Württemberg). Zu Gaisweiler-Tautenbronn gehört auch noch der Weiler Bethlehem.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gaisweiler

Erstmals genannt wurde Gaisweiler 1257. Der Ort lag ursprünglich im Linzgau, noch in späterer Zeit beanspruchte die Grafschaft Heiligenberg das Hochgericht. 1257 und 1267 erfolgte die Vergabe des Dorfes an das Kloster Wald unter Zustimmung des Lehnsherren Hugo von Montfort. Von 1806 an durch die Säkularisation des Klosters aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses gehörte Gaisweiler zum fürstlichen und seit 1850 als Teil der Hohenzollernsche Lande bis 1862 zum preußischen Oberamt Wald, seitdem zum Oberamt und Kreis Sigmaringen.

Tautenbronn

Das Ortsgebiet bildete eine Hohenzollerische Exklave in Baden. Erstmals genannt wurde Tautenbronn 1420 bei der Übergabe des Dorfes von Konrad von Gammerschwang an das Kloster Wald. 1806 kommt der Weiler zusammen mit Wald an Hohenzollern-Sigmaringen.

Literatur

  • Walther Genzmer (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Hohenzollerns. Band 2; Kreis Sigmaringen, W. Speemann, Stuttgart 1948.
Quelle:
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