Gallenstein ist eine 7-teilige deutsche Comicserie von Ph. Zippermayr (Autor) und G. Mayrhofer (Zeichner), die von 1980 bis 1983 beim Bavaria Comic Verlag erschien. Die Geschichten erzählen die unglaublichen Erlebnisse des Professors Gallenstein, der Gold herstellen möchte. Professor Gallenstein und seine Freunde kommen dabei weit herum (Zipflburg (eine fiktive deutsche Kleinstadt im 16. Jahrhundert), La Paloma (Spanien), Mayas, Inkas, Japan, Tirol und Rom).
Der Zeichenstil von "Gallenstein" orientiert sich sehr offensichtlich an der französischen Comic-Serie "Asterix", ohne natürlich dessen handwerkliche Klasse jemals zu erreichen. Manche Szenen wirken in der Tat wie abgepaust. Auch das wiederkehrende Element der Karikatur fremder Völker und ihrer Eigenarten und Namen ist aus Asterix übernommen, jedoch spielt Gallenstein in einer völlig anderen Zeit und es handelt sich auch um gänzlich andere Völker, so dass der Vorwurf des Plagiats nicht zutreffend ist.
Auch wird die Darstellung jüdischer Händler als antisemitisch kritisiert. In den Bänden I-IV tritt als eine der Hauptfiguren der Gebrauchtschiffhändler Jonkel auf, dessen Darstellung mit Krausbart und Hakennase tatsächlich an judenfeindliche Karikaturen aus früheren Zeiten angelehnt ist. Jonkel bedient häufig antisemitische Klischees, indem er bauernschlau und gewitzt auftritt, insbesondere wenn es um Preisverhandlungen geht, er wird jedoch insgesamt als durchweg positiver Charakter dargestellt. In Band VI hingegen tritt mit dem Spekulanten Gienstig eine ebenfalls unverkennbar jüdische Figur auf, die ziemlich unverhüllt und in wenig sympathischer Weise antisemitische Vorurteile reflektiert.