Der Begriff Gegenwartsdauer stellt aus physiologischer Betrachtungsweise den Moment dar, in dem der Fokus der Wahrnehmung Sinnesreize jedweder Art registriert, verarbeitet und interpretiert.
Dieser Prozess der neuronalen „Datenverarbeitung“ mit einer ungefähren Dauer von ca. 3 Sekunden wird als bewusst erlebt und vermittelt den Eindruck des Jetzt, des Gegenwärtigen.
Folglich kann man das Bewusstsein als eine Verkettung von Verarbeitungsprozessen selbstorganisierender, neuronaler Netze des Gehirns interpretieren.