| Genfersee (Lac Léman) | |||||||||
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| Daten | |||||||||
| Geographische Koordinaten: | 46° 27' N, 06° 31' O | ||||||||
| Höhe über Meeresspiegel | 372 m ü. M. | ||||||||
| Fläche | 582 km², davon 348 km² (60%) zu CH, 234 km² (40%) zu F | ||||||||
| maximale Tiefe | 310 m | ||||||||
| Besonderheiten |
grösster See der Schweiz; zweitgrösster See Mitteleuropas |
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| Satellitenaufnahme | |||||||||
Der Genfersee oder Lac Léman (auch franz. Lac de Genève), auch Genfer See (Schreibweise in Deutschland) ist der grösste Schweizer See und liegt im Südwesten der Schweiz an der Grenze zu Frankreich. Er ist nach dem Plattensee in Ungarn der zweitgrösste See Mitteleuropas. Der Genfersee liegt 372 m ü. M., ist 582 km² gross (wovon 348 km² auf Schweizer und 234 km² französisches Staatsgebiet entfallen) und an der tiefsten Stelle 310 m tief. Sein durchschnittlicher Wasserinhalt liegt bei etwa 89 km³, was ihn zum wasserreichsten See Mitteleuropas macht.
Gespeist wird der Genfersee vor allem durch die Rhône, welche über ein Delta in Le Bouveret in den See mündet; zweitwichtigster Zufluss ist die Dranse, gefolgt von der Venoge und der Aubonne. Die Rhône fliesst bei Genf wieder aus dem Genfersee hinaus, wobei ihr Wasser durchschnittlich 11,4 Jahre für den Durchfluss durch den See benötigt.
Angrenzende Schweizer Kantone sind Genf (Genève), die Waadt (Vaud) und das Wallis (Valais). Sein Südufer gehört zu Frankreich (Département Haute-Savoie).
Gleich zwei Schweizer Grossstädte liegen am Ufer des Genfersees: An der Südspitze liegt die Kantonhauptstadt Genf, am Nordufer Lausanne, die Hauptstadt des Kantons Waadt. Weitere international bekannte Städte sind Montreux und Vevey, welche am nordöstlichen Seeufer liegen. Grösste französische Stadt am Lac Léman ist Thonon-les-Bains, die bekannteste hingegen Evian.
Die Bezeichnung Léman kommt von dem früheren lateinischen Namen der Landschaft: Lemanus oder auch Lemannus, der Kanton Waadt hieß Anfang des 19. Jahrhunderts (Helvetische Republik) ebenfalls Léman. Von den Römern wurde der See Lacus lemanus genannt, was wiederum aus dem Keltischen lem und an (für großes Wasser) entlehnt wurde.
Die Fischerei (insbesondere Flussbarsch bzw. Egli) hat im Laufe des letzten Jahrhunderts stark an Bedeutung verloren und wird nur noch von etwa 160 Berufsfischern betrieben. Lastschifffahrt ist marginal, dagegen gibt es vor allem im Sommer rege Personenschifffahrt und Liniendienste, welche teilweise noch mit historischen Schaufelraddampfern betrieben werden.
Inhaltsverzeichnis |
Angrenzende politische Gebiete sind das frz. Département Haute-Savoie) und die Schweizer Kantone Genf (Genève), die Waadt (Vaud) und das Wallis (Valais). Landschaftlich gehören sie zu folgenden Seeabschnitten und ihrer regionalen Kultur.
Links von der Rhonemündung kommt eine kurze wallisser Uferzone des Lac Léman von Le Bouveret bis Saint-Gingolph. Der Grenzort umfasst zwei durch einen Bach getrennte politische Gemeinden Saint-Gingolph VS im schweizer Kanton Wallis und die Gemeinde Saint-Gingolph (Haute-Savoie) im frz. Département.
Es folgt seeabwärts
Ein großer Abschnitt des Südufers gehört zu Frankreich (Département Haute-Savoie). Größte französische Stadt ist Thonon-les-Bains, die bekannteste wahrscheinlich Evian.
An der Südspitze gehört ein Teil des Südufers zur Kantonhauptstadt Genf mit ihren Vororten.
Am Nordufer liegt Lausanne, die Hauptstadt des Kantons Waadt.
Weitere international bekannte Städte am nordöstlichen Ufer sind hier Montreux und Vevey. Hier liegt die Waadtländer Riviera (französisch: Riviera vaudoise) mit dem Schloss Chillon südöstlich von Montreux.
Versoix und andere.
Der Genfersee wird in dem Song "Smoke On The Water" von Deep Purple genannt. Deep Purple waren ebenso wie Frank Zappa 1971 in Montreux als ein Feuer im Casino von Montreux ausbrach, in dem Frank Zappa ein Konzert gab.
| Wiktionary: Genfer See – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
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Genfersee bei Montreux
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Genfersee bei Puidoux
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Schweizer Seen mit einer Fläche von über 1 km² (ohne Speicherseen):
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