George Meredith (* 12. Februar 1828 in Portsmouth; † 18. Mai 1909 in Flint Cottage nahe Dorking) war ein englischer Schriftsteller und Lyriker.
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Nach dem frühen Tod seiner Mutter wuchs er zunächst in seiner Geburtsstadt auf. Im Alter von 14 Jahren wurde er auf ein Institut der Herrnhuter Brüdergemeine in Neuwied in Deutschland geschickt, das er zwei Jahre lang besuchte. Nach Beendigung seiner schulischen Ausbildung studierte er Rechtswissenschaft und war nach seinem Studium als Anwalt tätig. Diese Tätigkeit gab er jedoch bald auf, um einer literarischen Tätigkeit nachzugehen.
Zunächst war er als Journalist tätig. In Zeitschriften wurden auch seine ersten literarischen Versuche, meist Gedichte und Sonette, veröffentlicht. Im Jahr 1851 erschien sein erster Gedichtband, wenig später die Sonettsammlung Modern Love. Mehrere Romane folgten; u. a. Emilia (1864) und ein Jahr später Rhoda Fleming. Sein erster Roman The Ordeal of Richard Feveral, mit dem er erste Beachtung als Romanschriftsteller erlangte, wurde aus moralischen Gründen allerdings verboten.
Gegen 1865/1866 ging Meredith nach Italien. Hier war er als Kriegsberichterstatter während des Deutschen Krieges von 1866 tätig. Zurückgekehrt nach England, ließ er sich in Surrey nieder und setzte seine schriftstellerische Tätigkeit fort. In der Folgezeit kamen noch weitere Romane und Gedichtbände zur Veröffentlichung.
Er verstarb 1909 in der Nähe von Dorking.