Glessener Höhe

Die Glessener Höhe (im Volksmund auch Glessener Kippe genannt) bildet mit 204 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Erhebung des Villerückens. Sie liegt auf dem Gebiet der Stadt Bergheim, etwa 15 Kilometer westlich von Köln. Im Osten grenzt sie an den Staatsforst Ville, jeweils im Naturpark Rheinland gelegen.

Die Glessener Höhe ist durch das Aufschütten von Abraum aus den an sie angrenzenden Braunkohlegruben entstanden. Von Natur aus erhob sich der Villerücken an dieser Stelle nur bis zu 130 Meter über NN. Auf der Glessener Höhe verlaufen zahlreiche Wander-, Rad- und Reitwege, die auf mehreren aufgestellten Informationstafeln verzeichnet sind. Die Flächen werden landwirtschaftlich genutzt, die Hänge sind mit Mischwald aufgeforstet.
Im Osten der Glessener Höhe, am höchsten Punkt, befindet sich das 1987 erstmals aufgestellte und 1999 wiedererrichtete „Gipfelkreuz”, ein schlicht ausgeführtes imprägniertes Holzkreuz. Die danebenstehende Holzbank lädt zum Verweilen nach dem steilen Treppenanstieg davor ein. Von dort eröffnet sich ein weites Panorama-Blickfeld vom Düsseldorfer Fernsehturm über die Kölner Bucht, besonders das Stadtbild Kölns, im Hintergrund das Bergische Land, südlich anschließend Siebengebirge mit Drachenfels, Petersberg und Großer Ölberg.
Nordwestlich der Glessener Höhe erschließt sich, jenseits der querenden Nord-Süd-Bahn der Rheinbraun (seit 2003 „RWE Power” genannt), über eine Fußgängerholzbrücke der Abtsbusch bei Niederaußem, nach West hin die Fischbachhöhe und bei hinreichender Fernsicht die Sophienhöhe.


Siehe auch

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