Godern

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Godern
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Godern hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Parchim
Amt: Ostufer Schweriner See
Koordinaten: 53° 37′ N, 11° 33′ O
Höhe: 40 m ü. NN
Fläche: 4,59 km²
Einwohner: 332 (30. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19067
Vorwahl: 03860
Kfz-Kennzeichen: PCH
Gemeindeschlüssel: 13 0 60 024
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfplatz 4
19067 Leezen OT Rampe
Webpräsenz:
Bürgermeister: Klaus Hillmer
Lage von Godern im Landkreis Parchim
Karte

Die Gemeinde Godern liegt am Pinnower See und gehört zum Amt Ostufer Schweriner See.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Das Dorf Godern liegt zwischen dem Pinnower See im Südwesten und dem kleineren Mühlensee im Nordosten inmitten einer hügeligen Endmoränenlandschaft. Südlich der Gemeinde hat man Anschluss an die B 321 und die A 14, weiter nördlich an die B 104. Nahe Städte sind Schwerin und Crivitz. Fast ein Drittel des Gemeindegebietes ist mit Wald bedeckt. Die Gemeinde hat direkten Anschluss an das öffentliche Busnahverkehrsnetz der Stadt Schwerin.

Geschichte

Godern wird 1376 erstmals urkundlich unter dem slawischen Namen „Gudeware“ erwähnt. Die Gegend war aber schon früher besiedelt. Am Mühlbach befindet sich eine alte stillgelegte Wassermühle. Wie die gesamte umliegende Gegend wird Godern durch den Dreißigjährigen Krieg in Mitleidenschaft gezogen. 1646 soll der Ort durch ein Feuer fast vernichtet worden sein. Das Gebiet gehörte bis 1918 zum Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, danach zum Land Mecklenburg, welches 1952 vom Bezirk Schwerin abgelöst wurde. Von 1952-1994 war die Gemeinde Bestandteil des Kreises Schwerin-Land, seit 1994 gehört Godern zum Landkreis Parchim. Nach 1990 stieg die Einwohnerzahl durch die neuerschlossenen Wohngebiete stark an. Am Ufer des Pinnower Sees befindet sich eine Badestelle.

Wappen

Blasonierung: „In Gold über rotem Schildfuß, darin ein unterhalbes, achtspeichiges goldenes Mühlrad, eine grüne Kastanie, beiderseits begleitet von einem roten Hufeisen mit sechs goldenen Nagellöchern.“

Ortsteile

  • Godern
  • Neu Godern

Sehenswürdigkeiten

  • Winterlinde bei der Goderner Mühle (Stammumfang 5,80 Meter)
  • Pinnower See

Weblinks

Quelle:
Artikel Godern aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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