| Gorani | ||
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Gesprochen in |
Irak und Iran | |
| Sprecher | 500.000 | |
| Linguistische Klassifikation |
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Gorani ist eine nordwestiranische Sprache, die zusammen mit dem Zazaki die genetische Untergruppe Zaza-Gorani bildet. Gorani wird im Irak und Iran von etwa 500.000 Menschen gesprochen. Viele Sprecher dieser Sprache gehören der Religionsgemeinschaft der Ahl-e Haqq und sehen sich selbst als Kurden an.
Inhaltsverzeichnis |
Die folgende Klassifikation beschreibt die genetische Stellung des Gorani innerhalb der nordwestiranischen Sprachen, auch in Relation zu den kurdischen Sprachen. Die Darstellung enthält zusätzlich die dialektal-geographische Gliederung der Sprachen Zazaki und Gorani. Einen Gesamtüberblick über die iranischen Sprachen und ihre Klassifikation bietet der Artikel Iranische Sprachen.
Klassifikation des Nordwestiranischen - Dialekte des Zaza und Gorani
Möglicherweise bilden Zaza-Gorani und Belutschi eine eigene genetische Einheit („Hyrkanisch“), diese Ansicht wird aber nicht von allen Forschern geteilt.
Die Klassifikation in Ethnologue entspricht nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft (vgl. CIL). Generell tendiert Ethnologue dazu, aus Dialekten separate Sprachen zu machen. "Kirmanjki" und "Dimli" sind nur alternative Bezeichnungen des Zazaki, die anderen genannten "Sprachen" sind Dialekte des Gorani.
Gorani wurde bis zum 19. Jahrhundert von vielen Sprechern im Iran und Irak benutzt, aber später mehr und mehr vom kurdischen Sorani verdrängt. Vermutlich gewann das Sorani durch sunnitische Einflüsse zunehmend an Bedeutung. Heute wird Gorani überwiegend von den Ahl-e Haqq gesprochen.
Gorani hat wie das Kurmandschi und das Zazaki eine Zweikasusflexion. Es besitzt wie das Zazaki noch die zwei Genera Maskulinum und Femininum. Das Gorani ist im Gegensatz zum Kurmandschi, Zazaki und Sorani vergleichsweise wenig erforscht.
<Dieser Abschnitt sollte dringend erweitert werden>
Die wichtigsten goranischen Schriftwerke sind: