| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Main-Tauber-Kreis | |
| Koordinaten: | 49° 36′ N, 9° 45′ O | |
| Höhe: | 210 m ü. NN | |
| Fläche: | 44,72 km² | |
| Einwohner: | 3792 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 85 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97947 | |
| Vorwahl: | 09346 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TBB | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 28 047 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 12 97947 Grünsfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Alfred Beetz (CDU) | |
Grünsfeld ist eine fränkische Stadt im Main-Tauber-Kreis (dem nordöstlichsten Landkreis von Baden-Württemberg). Ihren Namen verdankt sie dem Grünbach, einem Nebenfluss der Tauber, der hier mit dem Wittigbach zusammenfließt.
Inhaltsverzeichnis |
Grünsfeld, Grünsfeldhausen, Krensheim, Kützbrunn, Paimar, Zimmern
Grünsfeld wurde 750 erstmals urkundlich erwähnt. Zunächst gehörte es zur Herrschaft Zimmern und dann den Herren von Lauda. 1213 fiel der Ort an die Grafen von Rieneck. Um 1320 wurden der Gemeinde die Stadtrechte verliehen. Von Ende des 15. bis Mitte des 17. Jahrhunderts gehörte die Stadt zur Landgrafschaft Leuchtenberg, dann kam sie zum Fürstbistum Würzburg. 1803 kam Grünsfeld im Rahmen der Säkularisierung zum neugebildeten Fürstentum Leiningen, wo es Sitz eines Amtsbezirkes wurde. Mit Auflösung des Fürstentums 1806 wurde Grünsfeld badisch.
Grünsfeldhausen wurde erstmals 1322 als Husen urkundlich erwähnt. Es teilte im wesentlichen die Geschichte der Kernstadt.
Erstmals 1155 wurde Krensheim erwähnt. Dies geschah in einer Urkunde des Klosters Bronnbach. Zunächst gehörte der Ort einem ansässigen Ortsadel, ging dann aber an die Herren von Zimmern über.
Noch früher, nämlich 1119, wurde Kützbrunn urkundlich erwähnt, als es durch eine Schenkung an das Bistum Würzburg kam. Nachdem die Grafen von Rieneck Mitte des 13. Jahrhunderts den Ort zwischenzeitlich als Lehen erhielten, wurde er noch im selben Jahrhundert an das Kloster Gerlachsheim vergeben, in dessen Besitz er bis zur Säkularisierung verblieb.
Relativ jung ist Paimar, das erst 1407 erstmals urkundlich erwähnt worden ist. Es gehörte stets zum Amtsbezirk Grünsfeld und teilte dessen Schicksal.
Aus Zimmern stammen die Freiherren von Zimmern, die erstmals 1155 urkundlich erwähnt wurden und nicht nur über ihren Stammsitz, sondern auch über andere Orte der Region herrschten. Nachdem sich die Herrschaft Ende des 12. Jahrhunderts mit der Herrschaft Lauda vereinigte, fiel sie 1213 an die Grafen von Rieneck. Über die Grafen von Leuchtenberg kam das Gebiet an das Fürstbistum Würzburg (näheres siehe oben).
Die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 brachte folgendes Ergebnis:
Seit 1973 verbindet Grünsfeldt eine Städtepartnerschaft mit Pfreimd, das früher ebenfalls zur Landgrafschaft Leuchtenberg gehörte. Nach der politischen Wende in der ehemaligen DDR kam eine Partnerschaft zu Großpostwitz in der Oberlausitz hinzu.
Grünsfeld und Zimmern verfügen über je einen Haltepunkt an der Frankenbahn (Stuttgart–Würzburg). Zwischen Lauda und Würzburg besteht ein ungefährer 2-Stunden-Takt mit RegionalBahnen der WestFrankenBahn.
Über die Bundesstraße 290 (Tauberbischofsheim–Aalen) ist Grünsfeld an die Autobahn 81 angebunden.
Mit der Dorothea-von-Rieneck-Schule verfügt die Stadt über eine Grund- und Hauptschule, die regionaler LRS- und Dyskalkuliestandort ist.
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