Die Grafschaft Schwerin wurde 1161 errichtet, nachdem Heinrich der Löwe die Wendenburg Schwerin 1160 erobert hatte. Er übergab das Gebiet seinem Gefolgsmann Gunzelin von Hagen (am Elm), der hier seine Herrschaft in den nächsten Jahren festigte. Die Gebiete Wittenburg und Boizenburg kamen als dänische Lehen im Jahr 1203 hinzu.
Im Jahr 1227 wurde die Grafschaft Schwerin erneut ein sächsisches Lehen, drei Jahre später regelte ein Vertrag die Grenzlinie zum benachbarten Mecklenburg.
Die ältere Linie der Familie der Grafen von Schwerin starb 1344 aus, die jüngere Linie in Wittenburg blieb 1357 ebenfalls ohne direkte männliche Erben. Der Versuch des nach Tecklenburg verheirateten jüngeren Bruders des letzten Grafen, den Familienbesitz zu erhalten, scheiterte 1358, als der Druck der Herzöge von Mecklenburg zu groß wurde. Er verkaufte die Grafschaft an die Nachbarn und die Grafschaft Schwerin ging im Herzogtum Mecklenburg auf.
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Die Nachkommen Gunzelin III.:
Brockhaus-1809: (Die Grafschaft) Nizza · Schwerin · Curt Christoph von Schwerin
Brockhaus-1911: Grafschaft · Schwerin [2] · Schwerin
DamenConvLex-1834: Schwerin · Mecklenburg-Schwerin · Alexandrine, Erbgroßherzogin v. Mekl.-Schwerin
Herder-1854: Schwerin [2] · Schwerin [3] · Mecklenburg-Schwerin · Schwerin [1]
Meyers-1905: Grafschaft · Schwerin [2] · Schwerin [3] · Heinrich von Schwerin · Schwerin [1]
Pataky-1898: Schwerin, Gräfin Josefine · Schwerin, Gräfin Helene von · Schwerin, Gräfin Luise von · Schwerin, Jos. · Franziska, Gräfin Schwerin · Mecklenburg-Schwerin, Ulrike Sophie · Franziska Gräfin Schwerin · Schwerin, Frau Jeannette · Schwerin, Gräfin Franziska Alexandrine Johanna Friederike · Schwerin, Gräfin Agnes von
Pierer-1857: Königs Grafschaft · Grafschaft · Schwerin-Neustadt · Schwerin [2] · Schwerin [1]