Der Gruppo d’Intervento Speciale (GIS) ist eine 120 Mann starke Anti-Terror-Einheit der Carabinieri.
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Neben seiner Hauptaufgabe, der Bekämpfung von Terrorismus, ist auch die Bekämpfung der organisierten Kriminalität eine Aufgabe des Gruppo d'Intervento Speciale. Da der GIS aber im Vergleich zu anderen Spezialeinheiten nur eine kleine Stärke aufweist, wird er nur für sehr schwierige Operationen eingesetzt. Da die Einheit im Rahmen der italienischen Armee auch im Ausland eingesetzt werden kann, ist sie in das Spezialkräftekommando COFS des italienischen Generalstabs eingebunden.
Am Anfang steht eine zweiwöchige Auswahlphase, in der jeder Bewerber auf Herz und Nieren geprüft wird. Wer dieses Auswahlverfahren übersteht, kommt in den Genuss des zehn Monate dauernden Spezialtrainings. Dort werden Kenntnisse im Umgang mit Sprengstoffen und jeder Art von Handfeuerwaffen vermittelt. Des Weiteren gibt es auch eine Ausbildung im Nahkampf. Wer dieses Training übersteht, wird in ein aktives Team des Gruppo d’Intervento Speciale übernommen.
Ein Team besteht meist aus vier Einheiten. Dabei sind drei Einheiten als Sturmeinheit eingeteilt und eine als Scharfschützeneinheit. Eine Sturmeinheit besteht aus vier, eine Scharfschützeneinheit aus drei Mann: zwei Scharfschützen und einem Aufklärer.
Die italienische Polizia di Stato (Staatspolizei) unterhält ein ähnliches Sondereinsatzkommando, den Nucleo Operativo Centrale di Sicurezza (NOCS).