| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Odenwaldkreis | |
| Koordinaten: | 49° 48′ N, 9° 0′ O | |
| Höhe: | 177 m ü. NN | |
| Fläche: | 30,51 km² | |
| Einwohner: | 9883 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 324 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 64739 | |
| Vorwahl: | 06163 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ERB | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 37 009 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Montmelianer Platz 4 64739 Höchst i. Odw. |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Reiner Guth | |
Höchst im Odenwald ist eine Gemeinde im Odenwaldkreis in Hessen (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Höchst liegt im nördlichen Odenwald im Mümlingtal in 175 bis 400 Meter Höhe.
Höchst grenzt im Norden an die Stadt Groß-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) und die Stadt Breuberg, im Osten an die Gemeinde Lützelbach, im Süden an die Stadt Bad König, im Südwesten an die Gemeinde Brensbach sowie im Westen an die Gemeinde Otzberg (Landkreis Darmstadt-Dieburg).
Zur Gemeinde gehören neben dem Hauptort Höchst die Ortsteile Annelsbach, Dusenbach, Forstel, Hassenroth, Hetschbach, Hummetroth, Mümling-Grumbach und Pfirschbach.
Das Höchster Becken war, wie andere günstig gelegene Plätze im Mümlingtal, spätestens seit der Jungsteinzeit dauerhaft besiedelt. Zahlreiche steinzeitliche Spuren sowie Funde aus keltischer und römischer Zeit zeugen davon. Im Ortsteil Hummetroth wird eine römische villa rustica aus dem 2. Jahrhundert freigelegt und soll restauriert werden.
Die erste urkundliche Erwähnung von Höchst datiert auf das Jahr 1156. Im Mittelalter herrschten u. a. die Herren von Breuberg, die Grafen von Wertheim, die Herren von Eppstein und die Grafen von Erbach. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges ist der Ort fast ausgestorben und erholt sich nur sehr langsam.
Durch die Gebietsreform in Hessen wurde 1969 die bis dahin selbständige Gemeinde Annelsbach eingemeindet. 1971 folgten Forstel, Hummetroth, Pfirschbach, Hassenroth, Mümling-Grumbach, Hetschbach und Dusenbach.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 22,6 | 7 | 20,6 | 6 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 32,1 | 10 | 31,7 | 10 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 4,3 | 1 | 5,8 | 2 |
| KAH | Kommunalpolitischer Arbeitskreis Höchst i. Odw. | 35,1 | 11 | 41,9 | 13 |
| WfH | Wende für Höchst | 6,0 | 2 | – | – |
| Gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | |
| Wahlbeteiligung in % | 51,1 | 59,4 | |||
Bei der Bürgermeisterwahl am 5. Februar 2006 wurde Reiner Guth (KAH) mit 64,3 % der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Der Gegenkandidat Jürgen Hild (SPD) erhielt 35,7 %.
Die Gemeinde Höchst im Odenwald unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
Höchst, wie auch Hetschbach und Mümling-Grumbach sind durch die Odenwaldbahn an Frankfurt, Darmstadt, Hanau sowie Erbach und Eberbach angeschlossen.
Aufgrund des steigenden Aufkommens des Autoverkehrs auf der Bundesstraße B45, die durch Höchst führt, wird zur Zeit eine Westumgehung gebaut um den Durchfahrtsverkehr durch Höchst zu verringern. Der erste Spatenstich erfolgte am 27.07.2005. Die Fertigstellung der Umgehungsstraße ist für Ende 2008 geplant. Die Baukosten werden auf 22,8 Millionen Euro geschätzt.
Jedes Jahr im Mai findet in Höchst das viertägige Apfelblütenfest statt. Zu diesem Anlass wird auch eine Apfelblütenkönigin gekürt. Mittlerweile wird das 56. Höchster Apfelblütenfest begangen. Im Rahmen des Apfelblütenfestes gibt es einen Festumzug, zu dem auch viele andere Hoheiten und das Hessentagspaar aus Butzbach erwartet werden.
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