Hammersbach

Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Hammersbach in Hessen; zu anderen Bedeutungen siehe Hammersbach (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Hammersbach
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Hammersbach hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Koordinaten: 50° 13′ N, 8° 59′ O
Höhe: 135 – 160 m ü. NN
Fläche: 20,15 km²
Einwohner: 4756 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 236 Einwohner je km²
Postleitzahl: 63546 (alt: 6451)
Vorwahl: 06185
Kfz-Kennzeichen: MKK , alt: HU
Gemeindeschlüssel: 06 4 35 013
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Köbler Weg 44
63546 Hammersbach
Webpräsenz:
Bürgermeister: Michael Göllner (SPD)

Hammersbach ist eine Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis am nordöstlichen Rand des Ballungsraumes Frankfurt Rhein-Main im Osten von Hessen. Sie liegt in der südlichen Wetterau etwa 15 km nördlich von Hanau.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbargemeinde und -kreise

Hammersbach grenzt im Norden an die Gemeinde Limeshain und die Stadt Büdingen (beide Wetteraukreis), im Osten an die Gemeinde Ronneburg, im Süden an die Gemeinde Neuberg, im Südwesten an die Stadt Bruchköbel sowie im Westen an die Stadt Nidderau.

Gemeindegliederung

Hammersbach besteht aus den Ortsteilen Langenbergheim und Marköbel sowie dem Weiler Hirzbach und der Domäne Baiersröder Hof.

Geschichte

Urkundliche Erwähnung fand der Ortsteil Marköbel als "cavilla" im Jahr 839. Langen-Bergheim wurde erstmals als "bercheim" im Jahr 1057 erwähnt. Die älteste urkundliche Erwähnung von Hirzbach als "hirzbach" stammt aus dem Jahr 1128. Baiersröderhof wurde als "allodium rode" im Jahr 1139 erwähnt. Archäologische Funde im Gemeindegebiet von der Jungsteinzeit über die Hallstattzeit bis zur keltischen Latenezeit (ca. 5000 bis 50 Jahre vor Chr.) weisen auf eine deutlich frühere Besiedlung hin. Auch die Römer errichteten auf dem Gebiet Marköbels ein Kastell der Größe der Saalburg, durch das der Krebsbachübergang durch den Limes überwacht wurde.

Hammersbach entstand 1970 im Rahmen der hessischen Gebietsreform durch den Zusammenschluss der Dörfer Marköbel mit Hirzbach und der Staatsdomäne Baiersröderhof aus dem Altkreis Hanau und Langen-Bergheim (bis zum Jahr 1820 Bergheim) aus dem Altkreis Büdingen. Namensgeber der Stadt ist der gleichnamige Bach, der in der Gemarkung Langen-Bergheim entspringt und im Ortsteil Marköbel in den Krebsbach mündet.

Religionen

Marköbel und Langen-Bergheim haben jeweils eine evangelische Kirche. Während Marköbel zur Landeskirche Kurhessen-Waldeck mit Sitz in Kassel gehört, gehört Langen-Bergheim zur Landeskirche von Hessen-Nassau mit Sitz in Darmstadt.


Politik

Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 36,6 8 31,2 7
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 56,5 13 54,4 13
FDP Freie Demokratische Partei 6,9 2 6,2 1
BBH Bürgerblock Hammersbach 8,3 2
gesamt 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 54,3 61,8


Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Historisches Rathaus in Marköbel (von 1686)
  • Ober- und Untertor mit Teilen der mittelalterlichen Wehrmauer
  • Antoniterkapelle (Hirzbach)

Öffentliche Einrichtungen

  • zwei Kindergärten
  • eine Grundschule (Astrid-Lindgren-Schule)

Weblinks


Quelle:
Artikel Hammersbach aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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