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| Provinz | Groningen | ||||
| Bürgermeister | Arjen Gerritsen | ||||
| Sitz der Gemeinde | Haren | ||||
| Fläche – Land – Wasser |
50,70 km² 45,69 km² 5,00 km² |
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| Einwohner – Bevölkerungsdichte |
19.167 (1. Juni 2005) 420 Einwohner/km² |
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| Koordinaten | 53° 10′ 15" N, 6° 36′ 23" O | ||||
| Bedeutender Verkehrsweg | A28 | ||||
| Vorwahl | 050 | ||||
| Postleitzahlen | 9750-9759 | ||||
| Offizielle Website | www.Haren.nl | ||||
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Haren ( anhören ?/i) ist eine Gemeinde in den Niederlanden. Sie liegt in der nördlichen Provinz Groningen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Haren umfasst das ausgedehnte Dorf gleichen Namens, wo die Gemeindeverwaltung ihren Sitz hat, und weiter folgende Ortschaften und Dörfer: Essen, Glimmen, Noordlaren, Onnen und Paterswolde (teilweise).
Haren liegt unmittelbar (nur etwa 3,5 km) südlich der Provinzhauptstadt Groningen, als dessen Vorort es bezeichnet werden kann. Es hat einen Bahnhof an der Eisenbahnlinie Groningen -Assen - Zwolle. Westlich des Dorfes Haren verläuft die Autobahn A28 zwischen denselben Städten. Auch der Flugplatz Eelde ist nur wenige Kilometer von Haren entfernt.
In Haren befindet sich mit dem biologischen Zentrum ein Campus der Universität Groningen, auf dem die biologische Fakultät und ein botanischer Garten (Hortus Haren) untergebracht sind. Das schön am Rande einer teils bewaldeten Anhöhe (Hondsrug; diese nur 10-20 Meter hohe "Hügelkette" setzt sich in der angrenzenden Provinz Drenthe in südöstliche Richtung fort) gelegene Dorf wird von vielen, oft wohlhabenden Leuten bewohnt, die täglich zur Arbeit in die Stadt Groningen pendeln. Auch der Wassersporttourismus ist von Bedeutung, wegen der Nähe zu zwei Seen.
Bereits in der Jungsteinzeit lebten Menschen in diesem Gebiet. Südlich von Haren befindet sich das einzige Hünengrab der Niederlande außerhalb der Provinz Drenthe, wo es 50 dieser Megalithdenkmäler gibt. Auch aus der Römerzeit sind von den Archäologen vereinzelte Funde gemacht worden.
Um 1040 erwarb der Utrechter Bischof das Gorecht genannte Gebiet der heutigen Gemeinde Haren. Die Stadt Groningen pachtete es seit 1392 von ihm, und kaufte ihm die Herrlichheitsrechte 1460 endgültig ab; Haren gehörte zum "Ommeland" (Umland) Groningens.
Zwischen 1215 und 1594 gab es hier ein Nonnenkloster der Zisterzienserinnen. Die Reformation setzte sich aber auch hier durch, aber ohne viele Gewalt; der letzte katholische Pfarrer trat selber zum Calvinismus über, und durfte sein Amt nun als "dominee" weiter ausüben; die letzten zehn Klosterfrauen bekamen eine Rente und wurden in Frieden gelassen.
Die Vorherrschaft der Stadt Groningen wurde in Haren im 18. Jahrhundert als drückend empfunden. Die Französische Revolution wurde 1785 zum Anlass einer erfolgreichen Erhebung. Als einige Jahre später die Franzosen einmarschierten, wurde Haren bald eine selbständige Gemeinde. Wachstum und Blüte kamen, als sich im 20. Jahrhundert immer mehr reiche Groninger in Haren ansiedelten. Aber das nördliche Viertel, Helpman, musste doch der Stadt Groningen wieder abgetreten werden.
An der Grenze zur Provinz Drenthe, zwischen Glimmen und De Punt, fand am 23. Mai 1977 die von südmolukkischen Überfällern ausgeführte Geiselnahme im Zug Groningen - Assen statt. Diese wurde am 11. Juni durch Spezialtruppen gewaltsam beendet, wobei sechs der Zugkaperer ums Leben kamen.
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