| Wappen | Karte |
|---|---|
![]() Wappen von Hasselt |
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| Basisdaten | |
| Staat: | Belgien |
| Region: | Flandern |
| Provinz: | Limburg |
| Fläche: | 102,90 km² |
| Einwohner: | 70.035 (1. Januar 2006) |
| Bevölkerungsdichte: | 685 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 3500 bis 3512 |
| Vorwahl: | 0032 - 11 |
| Geografische Lage: | 50° 55' N, 5° 20' O |
| Gliederung des Stadtgebiets: |
Kermt, Kuringen, Sint-Lambrechts-Herk, Stevoort, Wimmertingen |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Stad Hasselt Groenplein 1, 3500 Hasselt |
| Website: | www.hasselt.be |
| E-Mail-Adresse: | webcoordinator@hasselt.be |
| Politik | |
| Bürgermeister | Herman Reynders (SP.A) |
Hasselt ist die Hauptstadt der belgischen Provinz Limburg, die aus der Grafschaft Loon hervorging. Die Stadt liegt auf halber Strecke an der Autobahn von Aachen nach Löwen sowie am Albertkanal und dem Fluss Demer.
Inhaltsverzeichnis |
Hasselt entstand durch die Handelswege zwischen Brugge über Diest und Maastricht nach Köln und erhielt 1232 vom Grafen Arnold IV. von Loon das Stadtrecht. Hasselt entwickelte sich zum administrativen Zentrum der Grafschaft, die 1361 dem Fürstbistum Lüttich zufiel. 1830 wurde Hasselt die Hauptstadt von Limburg, obwohl die Stadt vorher nie zu einem Gebiet dieses Namens gehörte. Das Bistum Hasselt wurde 1967 errichtet, womit die kirchliche Verbindung zu Lüttich beendet wurde.
Alle sieben Jahre wird in Hasselt das Virga-Jesse-Fest gefeiert.
Die Fundamente für Hasselts berühmte Jenever-Industrie wurden im 18. Jahrhundert gelegt. Diese hatte im 19. Jahrhundert ihre große Blütezeit. Der Bau des Albert-Kanals (1930-1939) sorgte für neue industrielle Impulse. Gegenwärtig ist Hasselt vor allem ein Handels- und Verwaltungszentrum. Aber auch interessante kleine und mittlere produzierende Betriebe verschiedener Branchen haben in Hasselt ein Zuhause gefunden. Beispielsweise wechselte die Firma Lichtenknecker Optics von Berlin nach Hasselt und zeugte damit von den Möglichkeiten eines vereinten Europas.
1971 wurde in Hasselt das Limburgs Universitair Centrum gegründet, das 2005 in Universität Hasselt umbenannt wurde.
Durch den populären Bürgermeister der Stadt und späteren Minister sowie Parteivorsitzenden der SP.A Steve Stevaert wurde ein europaweit beachtetes Nahverkehrs-Projekt gestartet. Durch Einsparungen an sonst notwendig gewordenen Investitionen für den Bau weiterer umweltzerstörender Straßen wurde es 1997 möglich einen kostenlosen Busverkehr für Hasselt und die nähere Umgebung einzurichten. Dadurch stieg die Zahl der Fahrgäste von täglich durchschnittlich 1.000 (1996) auf 12.600 (2006).
Die Stadt kann man mit dem ÖPNV auf das EUREGIO-Ticket erreichen.
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Hendrik van Veldeke-Denkmal in Hasselt |
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Brockhaus-1911: Hasselt · Belgien
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