Der Karlsruher Hauptfriedhof ist Deutschlands ältester kommunaler Parkfriedhof.
Er wurde im Jahr 1873 von Josef Durm auf der Rintheimer Gemarkung, östlich der eigentlichen Stadt, angelegt.
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Geschwungene Platanenalleen statt starrer Achsen gehörten zur neuartigen Konzeption des Parkfriedhofes. Während an den Hauptwegen die repräsentativen Monumente standen, waren die einfacheren Grabstätten hinter Hecken verborgen. Die Grabkapelle liegt minimal erhöht.
Das Eingangsportal, das man von der Karlsruher Haid-und-Neu-Straße aus erreicht, nachdem man eine erste Allee und einige Nebengebäude passiert hat, ist im Stil eines römischen Triumphbogens gehalten. Hinter dem Portal befindet sich ein nach dem Muster der Campi Santi angelegter Hof, der von der Gruftenhalle im Renaissancestil sowie der Leichenhalle und der Grabkapelle abgeschlossen wird. Das Ensemble gilt als erstes Baubeispiel für die Neorenaissance in Baden und wurde Anfang des 21. Jahrhunderts restauriert.
1903 wurde das Krematorium nach Entwürfen von August Stürzenacker erbaut. Es ist mit rötlichem Sandstein verkleidet und lehnt sich im Stil an die romanische Zeit an.
1905/06 folgte noch eine Wartehalle für die Fahrgäste der damaligen Lokalbahn nach Hagsfeld. Dieser Jugendstilbau wurde nach den Entwürfen von Friedrich Beichel erbaut und dient heute als Informationszentrum des Friedhofs- und Bestattungsamtes.
Auf dem Karlsruher Hauptfriedhof sind unter anderem folgende bekannte Personen bestattet worden: