Die Heeresgruppe Kurland war ein Heeres-Großverband der deutschen Wehrmacht.
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Die Heeresgruppe Kurland wurde am 25. Januar 1945 in Kurland durch Umbenennung der Heeresgruppe Nord aufgestellt.
Nach der Kapitulation des Deutschen Reiches 8. Mai 1945 weigerte sich die Heeresgruppe Kurland, die letzte intakte Kampfeinheit Deutschlands, zu kapitulieren. Sie wollte sich als Freikorps nach Art der entsprechenden Einheiten von 1919 aufstellen, dies wurde aber durch die Sowjetunion verhindert.
Der letzte Kommandierende, Generaloberst Carl Hilpert, kam in russische Kriegsgefangenschaft nach Sibirien/Moskau, wo er dann starb.
Von der Heeresgruppe wurden am 20. April 1945 sogar eigene Briefmarken herausgegeben, die aus Beständen der Feldpostleitstelle in Libau herangezogen und überdruckt wurden.
Heeresgruppen-Truppen
Unterstellte Einheiten
| Datum | unterstellte Armeen |
|---|---|
| 1945 | |
| Februar 1945 | 16. Armee, 18. Armee |
Am 12. März 1945 wurde das Ärmelband Kurland gestiftet. Als Verleihungsbestimmungen galten:
Heeresgruppe A | Heeresgruppe Afrika | Heeresgruppe B | Heeresgruppe Blumentritt | Heeresgruppe C | Heeresgruppe D | Heeresgruppe Don | Heeresgruppe E | Heeresgruppe F | Heeresgruppe G | Heeresgruppe H | Heeresgruppe Kurland | Heeresgruppe von Manteuffel | Heeresgruppe Mitte | Heeresgruppe Nord | Heeresgruppe Nordukraine | Heeresgruppe Oberrhein | Heeresgruppe Ostmark | Heeresgruppe Süd | Heeresgruppe Südukraine | Heeresgruppe Weichsel