| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Dithmarschen | |
| Koordinaten: | 54° 12′ N, 9° 6′ O | |
| Höhe: | 11 m ü. NN | |
| Fläche: | 31,97 km² | |
| Einwohner: | 20.721 (29. Sep. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 648 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 25746 | |
| Vorwahlen: | 04804, 0481 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HEI | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 51 044 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Postelweg 1 25746 Heide |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ulf Stecher (CDU) | |
| Lage der Stadt Heide im Kreis Dithmarschen | ||
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Heide ist eine Stadt in Schleswig-Holstein. Sie ist die Kreisstadt des Kreises Dithmarschen.
Inhaltsverzeichnis |
1404 wird Heide als "Uppe de Heyde" zum ersten Mal erwähnt. 1447 wählten die Dithmarscher Heide zum Versammlungsort und sicherten den Status des Orts als einer der Dithmarscher Hauptorte neben Meldorf. Von 1867 bis 1971 war Heide Sitz eines Amtsgerichts. Im Jahre 1870 erhielt Heide das Stadtrecht. Heide war Kreisstadt des Kreises Norderdithmarschen.
Seit 1970 ist Heide Kreisstadt des neu geschaffenen Kreises Dithmarschen und setzte sich in der Wahl gegen Meldorf durch. Bereits 1932 hatte die preußische Regierung die Kreise Norder- und Süderdithmarschen zusammengelegt, dabei aber Meldorf zur Kreisstadt erkoren. Die Nazis machten die Zusammenlegung 1933 wieder rückgängig. Im September 1967 wurde die Orte Süderholm und Bennewohld eingemeindet.
siehe auch Stolpersteine in Heide
Derzeitige Sitzverteilung in der Ratsversammlung:
Blasonierung: „In Rot der barhäuptige, silbern gerüstete Ritter St. Jürgen, der auf dem Leib eines auf dem Rücken liegenden silbernen Drachens steht und seinen Speer in den Rachen desselben stößt. Rechts wird der Ritter von einem aufgerichteten Anker und links von einem Heidebüschel begleitet. Das Haar, der Gürtel, die Sporen und der Speer des Ritters, die Augen des Drachens, der Anker und die Wurzeln des Heidebüschels sind golden, während das Heidebüschel selbst grün und dessen Blüten lila tingiert sind.“[2]
Die Stadt hat den größten unbebauten Marktplatz Deutschlands (4,7 ha). Hier findet seit über 500 Jahren jeden Sonnabend von 07:00 - 13:00 Uhr der traditionelle Wochenmarkt statt. Heide ist durch die Nordsee auch als Tourismusstadt bekannt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die St. Jürgen-Kirche (1560), der 1903 erbaute und im Jahre 2004 vollständig sanierte Wasserturm mit Trauzimmer des Heider Standesamtes sowie die ‚Museumsinsel‘ mit dem Klaus-Groth-Museum, Heider Heimatmuseum und dem Stammhaus der Familie des Komponisten Johannes Brahms. Seit 1990 findet alle zwei Jahre im Juli der Heider Marktfrieden, ein Mittelaltermarkt, statt (10.-13. Juli 2008),
Heide ist durch die Autobahn 23 Hamburg-Heide an das deutsche Autobahnnetz angeschlossen. Es gibt die Anschlussstellen "Heide-Süd" an die Bundesstraße 5 und die Anschlussstelle "Heide West" an die B203.
Am Bahnhof Heide(Holst) kreuzen die Bahnlinien (Hamburg -) Elmshorn - Westerland(Sylt) und Neumünster - Heide(Holst) - Büsum. Das Empfangsgebäude befindet sich in Insellage zwischen den Gleisen 1+2 und 101-103. Die Nummerierung ist historisch bedingt, gehörten die beiden Bahnlinien zum Zeitpunkt ihres Entstehens zu verschiedenen Bahngesellschaften.
Auf der Strecke Hamburg - Westerland(Sylt) verkehren im Regionalverkehr Züge der zur Veolia-Gruppe gehörenden Nord-Ostsee-Bahn in beiden Richtungen und vereinzelte ICs des Fernverkehrs der Deutschen Bahn AG. Halbstündig versetzt zu den durchgehenden Zügen der Nord-Ostsee-Bahn verkehren Triebzüge zwischen Heide(Holst) und Itzehoe, um die kleinen Halte zwischen diesen Stationen auch im Stundentakt anzubinden.
Die Strecke Heide(Holst) - Büsum wird ebenfalls im Stundentakt durch die zur AKN gehörenden Schleswig-Holstein-Bahn (SHB) bedient, die Strecke Neumünster - Heide(Holst) im Zweistundentakt. Jeweils zur vollen Stunde treffen die Züge aller Linien in Heide(Holst) ein und bilden so einen Taktknoten des Integralen Taktfahrplanes in Schleswig-Holstein.
Für den Bahnhof in Heide ist der Neubau eines Empfangsgebäudes westlich der Bahnanlagen mit Tunnelzugang zu den Gleisen geplant. Auch der Zentrale Omnibusbahnhof, der momentan weit ab vom Bahnhof nur nach Querung mehrerer Straßen zu erreichen ist, soll dorthin verlegt werden. Die Maßnahme kann erst nach Errichtung eines elektronischen Stellwerkes (ESTW) in Heide(Holst) angegangen werden. Seitens der Deutschen Bahn AG ist hierfür noch kein Termin benannt worden.
Die Bahnlinien, welche Heide berühren sind nicht elektrifiziert.
Bis in die 30er Jahre existierte noch die Norderdithmarscher Kreisbahn, eine Schmalspurbahn, welche die Geestorte Norderdithmarschen an Heide angebunden hat. Von dieser Bahn ist heute noch das verhältnismäßig imposamte Emfangsgebäude erhalten, dass unter anderem als Jugendzentrum und durch die Musikschule genutzt wird.
siehe auch Bahnbetriebswerk Heide, Liste der InterCity-Bahnhöfe
Die Fachhochschule Westküste (FHW) ist nicht nur die jüngste und modernste Fachhochschule in Schleswig-Holstein, sondern auch die Überschaubarste. Hier geht niemand in der anonymen Masse vieler hundert Studierender im Fachbereich unter. Der persönliche Kontakt zu den Lehrenden, die enge Verzahnung mit der Wirtschaft und die Praxisnähe und Aktualität der Ausbildung sind besondere Stärken der FHW.
Studiengänge:
Verlag Boyens & Co Heide, ISBN 3-8042-0584-4
| Commons: Heide – Bilder, Videos und Audiodateien |
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Brockhaus-1809: Holstein · Das Herzogthum Holstein
Brockhaus-1837: Staël Holstein · Holstein
Brockhaus-1911: Schleswig-Holstein · Staël-Holstein · Holstein · Holstein [2]
DamenConvLex-1834: Staël Holstein, Anna Luise Germaine Necker, Baronin von · Holstein
Herder-1854: Staël-Holstein · Holstein
Meyers-1905: Holstein-Ledreborg · Schleswig-Holstein · Staël-Holstein · Holstein [1] · Holstein [2] · Holstein-Holsteinborg
Pataky-1898: Staël-Holstein, Freifrau Lucie v. · Amalie, Prinzessin zu Schleswig-Holstein
Pierer-1857: Holstein-oldenburgische Fideicommißgüter · Schleswig-Holstein meerumschlungen · Staël-Holstein · Holstein [4] · Holstein [1] · Holstein [2] · Holstein [3]