| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Bodenseekreis | |
| Koordinaten: | 47° 49′ N, 9° 19′ O | |
| Höhe: | 726 m ü. NN | |
| Fläche: | 40,77 km² | |
| Einwohner: | 2894 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 71 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88633 (alt: 7799) | |
| Vorwahl: | 07554 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 35 020 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schulstraße 5 88633 Heiligenberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Frank Amann | |
Heiligenberg ist eine Gemeinde im Bodensee-Hinterland, etwa 4 km nördlich von Salem.
Inhaltsverzeichnis |
Heiligenberg liegt im oberen Linzgau und befindet sich direkt an einer eiszeitlichen Moränenkante, welche den um bis zu 400 Meter höhergelegenen oberen zum unteren Linzgau begrenzt. Aufgrund seiner Lage bietet Heiligenberg dem Besucher einen außergewöhnlichen Panoramablick auf den Bodensee und die Alpen und gilt daher auch als "Aussichtsterrasse des Bodensees".
Bedingt durch die Meereshöhe, welche im Gemeindegebiet zwischen 700 und über 800 Metern ü. NN. liegt, herrscht hier bereits Mittelgebirgsklima, welches einen markanten Kontrast zum milden Bodenseeklima des unteren Linzgaus darstellt. Im Sommer gibt es daher im Gegensatz zum Bodenseegebiet kaum schwüle Tage und im Winter sind hier die Schneemengen deutlich höher, weshalb in Heiligenberg und Umgebung auch in einem bestimmten Umfang Wintersport betrieben werden kann.
Durch diese heilklimatischen Bedingungen ist Heiligenberg ein staatlich anerkannter Luftkurort.
Auf Teilen des Gemeindegebietes wurden Besiedelungsspuren aus der Steinzeit gefunden. Christianisiert wurde das Dorf um 600 durch St. Gallus. Es ist unklar, ob der Name Heiligenberg aus dieser Zeit stammt oder schon in vorchristlicher Zeit eine lokale Kultstätte bezeichnete.
Im Jahre 1083 wurde der Ort als „mons sanctus“ erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert errichteten die Linzgauer Landgrafen hier eine Burg. Diese ging 1535 in den Besitz des Fürstenhauses Fürstenberg über und wurde zu einem prachtvollen Schloss umgebaut. Es ist bis heute im Besitz dieser Adelsfamilie.
Heiligenberg hat sich mit den Gemeinden Salem und Frickingen zu einem Gemeindeverwaltungsverband zusammengeschlossen.
Die Gemeinde verfügt über kein amtliches Wappen. Die Neuverleihung eines Wappens, das nach dem Wunsch der Gemeinde Elemente der Wappen aller Altgemeinden als "Oberwappen" enthalten sollte, wurde vom zuständigen Hauptstaatsarchiv Stuttgart nicht genehmigt, da Gemeindewappen üblicherweise keine derartigen Oberwappen (wie sie etwa im Landeswappen Baden-Württembergs enthalten sind) aufweisen.
Die Gemeinde verwendet das daher Wappen der "Altgemeinde" Heiligenberg vor der Gebietsreform, das auf dem Wappen der Grafen von Heiligenberg basiert. Der gezackte Diagonalbalken wird "Heiligenberger Stiege" genannt. In den Dienstsiegeln der Gemeinde wird das Wappen des Landes Baden-Württemberg geführt.
Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Das ortsansässige mittelständische produzierende, handwerkliche und Dienstleistungsgewerbe stellt rund 610 Arbeitsplätze.
Eine besondere Rolle spielt der Tourismus. Heiligenberg ist staatlich anerkannter Luftkurort und bietet in der kalten Jahreszeit auf Langlauf- und Abfahrtspisten Gelegenheit für verschiedene Wintersportaktivitäten.
Die Gemeinde ist mit einigen Buslinien u. a. mit Frickingen, Salem und Überlingen verbunden und gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an.
Heiligenberg verfügt über eine eigene Grundschule.
Heiligenberg liegt an der Westroute der Oberschwäbischen Barockstraße.
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