Mit Helix (Plural: Helices; griech. hélix Windung, Spirale) bezeichnet man eine geordnete Struktur, die entweder ähnlich einem Korkenzieher oder einer Wendeltreppe wendelförmig oder ähnlich einer Kuchen-Schnecke spiralförmig aufgebaut ist (Schrauben-, Schnecken- oder Spiralform). Je nach Windungsrichtung der Helix unterscheidet man zwischen rechtsgängiger und linksgängiger Helix. In der Physik wird Wendelfeder gesagt.
Das bekannteste schraubig aufgebaute Biopolymer ist die DNA, die wegen der zwei umeinanderlaufenden, komplementären DNA-Einzelstränge auch als Doppelhelix bezeichnet wird. Ferner sind Teilabschnitte vieler Proteine, vor allem auch solcher, die in Biomembranen integriert sind (integrale Proteine), helikal aufgebaut. Diesen Strukturtyp der Sekundärstruktur bezeichnet man als Alpha-Helix. Auch das aus α-D-Glucose aufgebaute Polysaccharid Amylose, das neben Amylopektin in Stärke enthalten ist, besitzt die Form einer Helix.
Das Schneckenhaus z. B. der Weinbergschnecke (Helix pomatia) ist dagegen eine Spirale, ebenso wie die Spiralfedern von mechanischen Uhren oder Blechspielzeug.
Andere Beispiele sind der äußere Rand der Ohrmuschel oder die Peptidketten aus Kollagen.