| Helmholtzschule | |
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| Schultyp: | Gymnasium |
| Anschrift: | Habsburger Allee 57–59 60385 Frankfurt am Main |
| Bundesland: | Hessen |
| Schulträger: | Stadt Frankfurt am Main |
| Schulnummer: | 5108 |
| Gründungsjahr: | 1912 |
| Schülerzahl (ges.): | ca. 1.000 |
| Besondere Fächer: | |
| Website: | www.helmholtzschule-frankfurt.de |
Die Helmholtzschule ist ein Gymnasium im Stadtteil Ostend von Frankfurt am Main. An der Schule werden etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler von rund 80 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Namensgeber der Schule ist der Physiker Hermann von Helmholtz.
Inhaltsverzeichnis |
Die Schule wurde 1912 als Realschule für Jungen gegründet und 1919 in eine Oberrealschule mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt umgewandelt. 1925 wurde der Verein ehemaliger Helmholtz-Schüler gegründet. Seit 1968 dürfen auch Mädchen das Gymnasium besuchen. Der Förderverein Freunde der Helmholtzschule gründete sich 1992 zunächst in Personalunion mit dem Verein ehemaliger Helmholtzschüler. Zehn Jahre später löste er sich vom Verein der Ehemaligen und wurde von Eltern weitergeführt. Der mit Asbest verseuchte IPI-Bau wurde 1996 saniert und soll 2007 durch einen zweistöckigen Neubau mit einer Cafeteria, einer Bibliothek und zwei Klassenzimmern erweitert werden. Im Jahr 2000 wurde zum Gedenken an die ermordeten jüdischen Schüler und Lehrer im Nationalsozialismus eine Bronzetafel in der Schule aufgehängt.
Die Schule hat diverse Schwerpunkte. Neben den Naturwissenschaften gibt es das Angebot zum Erwerb besonderer Sprachzertifikate in Französisch und Englisch. Die Gesellschaftswissenschaften nehmen regelmäßig mit Erfolg an Wettbewerben teil. Seit September 2006 werden eine fünfte und sechste Klasse in einer speziellen „Bläser-Klasse“ auf einem Blasinstrument nach Wahl ausgebildet.
Neben dem 1995 ins Leben gerufene Schülerradio, hat die Helmholtzschule eine Theater AG, einen Schulchor, ein Bläserensemble und ein Orchester. Auch die ehemaligen Schüler betreiben einen „Ehemaligen-Chor“. Auf Stadt- und teilweise auf Bundesebene erfolgreich arbeitet die Schach-AG, Mädchenfußball-Mannschaft und Jungenbasketball-Mannschaft.
Schon seit Jahrzehnten ist die Schülervertretung für ihr zumeist linksliberales politisches Engagement bekannt. Durch eine Protestaktion gegen die vom hessischen Kultusministerium entwickelte Unterrichtsgarantie (plus) sowie gegen allgemeine Studiengebühren hatten die Schüler im September 2006 landesweit für Aufsehen gesorgt.[1]
Das Gymnasium engagiert sich im Comenius-Programm, in dem Schüler innerhalb der EU für ein Jahr andere Länder besuchen.
Die Helmholtzschule hat weltweit vier Partnerschulen, in Kanada, Frankreich, Russland und den U.S.A.