| Herisau | |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Kanton: | Appenzell Ausserrhoden |
| Bezirk: | (Appenzell Ausserrhoden kennt keine Bezirke) |
| BFS-Nr.: | 3001 |
| PLZ: | 9100 |
| Koordinaten: | (738029 / 249663) |
| Höhe: | 771 m ü. M. |
| Fläche: | 25.17 km² |
| Einwohner: | 15'245
(31. Dezember 2005) |
| Website: | www.herisau.ch |
| Karte | |
Herisau ist eine politische Gemeinde im Hinterland des Kantons Appenzell Ausserrhoden in der Schweiz. Sie ist ausserdem Sitz des Kantonsparlaments und der Kantonsregierung von Appenzell Ausserrhoden.
Inhaltsverzeichnis |
Die Hinterländer Gemeinde Herisau befindet sich etwas südlich von St. Gallen sowie von Gossau an der Glatt. Der Ort befindet sich am Jakobsweg von Rorschach nach Einsiedeln.
Herisau wurde 837 erstmals erwähnt. Die Gegend gehörte zum Kloster Sankt Gallen. In den Appenzellerkriegen löste sich der Ort 1433 von Sankt Gallen. Während der Reformation wurde Herisau reformiert und deshalb im Rahmen der Landteilung Teil von Appenzell Ausserrhoden. Hauptort war zunächst Trogen. Herisau erhielt Teile dieser Funktion erst 1877.
1648 trennt sich Schwellbrunn und 1719 auch Waldstatt von Herisau.
Herisau war Alpenstadt des Jahres 2003.
Der Regierungsrat und der Kantonsrat haben ihren Sitz in Herisau. Obwohl der Kanton Appenzell Ausserrhoden laut Kantonsverfassung keinen Kantonshauptort kennt, teilen sich diesen Status de facto Trogen (Sitz der Judikative und des Polizeiwesens) und Herisau (Sitz der Legislative und der Exekutive).
Wegen der ausreichend vorhandenen Wasserkraft wurde das Appenzellerland schon früh industrialisiert und einige bedeutende Firmen (u.a. die Metrohm AG) haben ihren Sitz in Herisau.
| Bevölkerungsentwicklung | |
|---|---|
| Jahr | Einwohner |
| 1980 | 14'160 |
| 2000 | 15'882 |
Bühler | Gais | Grub | Heiden | Herisau | Hundwil | Lutzenberg | Rehetobel | Reute | Schönengrund | Schwellbrunn | Speicher | Stein | Teufen | Trogen | Urnäsch | Wald | Waldstatt | Walzenhausen | Wolfhalden
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