| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Kassel | |
| Landkreis: | Werra-Meißner-Kreis | |
| Koordinaten: | 51° 1′ N, 10° 10′ O | |
| Höhe: | 363 m ü. NN | |
| Fläche: | 59,52 km² | |
| Einwohner: | 3022 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 51 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 37293 | |
| Vorwahl: | 05654 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ESW | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 36 005 | |
| Gemeindegliederung: | 11 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bahnhofstraße 15 37293 Herleshausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Helmut Schmidt | |
Herleshausen ist eine Gemeinde im Werra-Meißner-Kreis in Hessen, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Herleshausen liegt nördlich eines Abschnitts der Grenze zu Thüringen in dem waldreichen Gebiet zwischen Ringgau im Nordwesten und Thüringer Wald mit dem Naturpark Thüringer Wald im Südosten. Es befindet sich zwischen der Werra im Süden und der A 4 im Norden.
Herleshausen grenzt an das Gebiet der kreisfreien Stadt Eisenach, deren Kernstadt etwa 12 km ost-südöstlich liegt, bis zur Kreisstadt Eschwege sind es in Richtung Nord-Nordwesten rund 22 km und bis nach Kassel (nächste Großstadt) nach Nordwesten zirka 60 km (Entfernungen je Luftlinie).
Herleshausen grenzt im Norden an die Gemeinden Ringgau (Werra-Meißner-Kreis) und Ifta (Wartburgkreis in Thüringen), im Osten an die Stadt Creuzburg und die Gemeinde Krauthausen (beide im Wartburgkreis), im Südosten an die thüringische kreisfreie Stadt Eisenach, im Süden an die Gemeinde Gerstungen (Wartburgkreis) sowie im Westen an die Stadt Sontra (Werra-Meißner-Kreis).
Die Gemeinde besteht aus den elf Ortsteilen Herleshausen, Wommen, Nesselröden, Breitzbach, Unhausen, Holzhausen, Markershausen, Altefeld, Archfeld, Willershausen und Frauenborn.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 32,4 | 6 | 30,7 | 6 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 49,1 | 9 | 53,3 | 10 |
| WSRG | Wählergemeinschaft Südringgau | 18,5 | 4 | 16,0 | 3 |
| Gesamt | 100,0 | 19 | 100,0 | 19 | |
| Wahlbeteiligung in % | 65,0 | 66,9 | |||
Herleshausen unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
Herleshausen wurde im Jahre 1019 erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt. In dieser Urkunde wurde der Ort dem Kloster Kaufungen übereignet, unter dessen Verwaltung das Dorf bis zur Säkularisierung im Jahre 1521 verblieb. Danach kam es an die Landgrafen von Hessen-Kassel, die es als Lehen an verschiedene Herren weiter gaben.
Ins Licht einer breiteren Öffentlichkeit trat der Ort nach dem Zweiten Weltkrieg, als bei Herleshausen einer der Grenzübergänge in die DDR errichtet wurde.
Das Wappen zeigt im roten Schild eine silberne, zu beiden Seiten in spitzbedachten silbernen Rundtürmen endende Zinnenmauer mit goldenem geschlossenem Tor, die von einem Turm mit doppelter welscher Haube überragt wird (Burgkirche).
Die Zinnenmauer stellt den Herleshäuser Wehrkirchhof dar, der vom Chorturm der Pfarrkirche überragt wird. Die Farben Rot und Weiß sind die hessischen Landesfarben. Genehmigt wurde das Wappen 1984 vom Hessischen Innenministerium.
Herleshausen besitzt einen Bahnhof an der Thüringer Bahn zwischen Eisenach und Bebra. Vorbei an der Gemeinde führt ein Abschnitt der A 4 mit der Anschlussstelle und Raststätte „Herleshausen“.
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