| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Main-Taunus-Kreis | |
| Koordinaten: | 50° 5′ N, 8° 27′ O | |
| Höhe: | 121 – 410 m ü. NN | |
| Fläche: | 57,38 km² | |
| Einwohner: | 38.085 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 664 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 65719 | |
| Vorwahlen: | 06192, 06122, 06198 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MTK | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 36 007 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Chinonplatz 2 65719 Hofheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Gisela Stang | |
Hofheim am Taunus ist die Kreisstadt des Main-Taunus-Kreis in Hessen.
Inhaltsverzeichnis |
Hofheim liegt am Südrand des Taunus zwischen Wiesbadener (17 km westlich) und Frankfurter (17 km östlich) Innenstadt.
Hofheim grenzt im Norden an die Städte Eppstein und Kelkheim, im Osten an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, die Gemeinde Kriftel und die Stadt Hattersheim, im Süden an die Städte Flörsheim und Hochheim sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Wiesbaden.
Die bislang ältesten Funde aus dem Gebiet um Hofheim stammen aus der Altsteinzeit (75 000 v. Chr.). Aus der Jungsteinzeit (5000 v. Chr.) konnte ein Siedlungsgebiet an den Ufern des Schwarzbachs und beiderseits des heutigen Schmelzwegs nachgewiesen werden. Um 40 n. Chr. wurde das Gebiet von den Römern besiedelt, die hier auch ein Kastell bauten.
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte in Jahre 1263 unter dem Namen „Hoveheim“. Hofheim gehört den Herren von Falkenstein. Kaiser Karl IV. verlieh Hofheim am 21. März 1352 die Stadtrechte. Im Reichskrieg gegen Philipp den Älteren von Falkenstein wurde es 1366 vom Erzbischof von Mainz erobert, 1429 jedoch an die Herren von Kronberg verkauft. 1460 wurde es zurückgekauft, aber bereits 1465 an die Grafen von Eppstein verpfändet, die nach ihrem Aussterben 1535 von den Grafen zu Stolberg beerbt wurden. Diese führten 1540 die Reformation ein. Dem Mainzer Erzbischof Daniel Brendel von Homburg gelang es 1559 die Pfandschaft wieder einzulösen. 1603 wurde in Hofheim wieder ein katholischer Pfarrer eingesetzt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde es durch Spanier, Bayern, Schweden und Franzosen geplündert und verwüstet. Im Reichsdeputationshauptschluss von 1803 fiel Hofheim an die Fürsten von Nassau-Usingen, das 1806 mit dem Fürstentum Nassau-Weilburg zum Herzogtum Nassau vereinigt wurde. 1866 wurde das Herzogtum Nassau von Preußen einverleibt und gehörte zur Provinz Hessen-Nassau. Nachdem es lange Zeit verkehrsmäßig im Abseits lag, wurde Hofheim 1874-77 mit dem Bau der Eisenbahnlinie Frankfurt-Höchst – Limburg an das Eisenbahnnetz angeschlossen. 1938 wurde Marxheim eingemeindet. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges fiel Hofheim an das neu gegründete Land Hessen. Weitere Eingemeindungen erfolgten 1972 (Diedenbergen, Langenhain und Lorsbach), sowie 1977 (Wallau und Wildsachsen).
| Jahr | Einwohner | Ereignisse |
|---|---|---|
| 1352 | 200 | Hofheim erhält Stadtrechte |
| 1645 | Vorverhandlungen zum Westfälischen Frieden im Gasthof "Zum Goldenen Hirsch" | |
| 1886 | Hofheim wird dem Landkreis Höchst zugeordnet | |
| 1900 | 2.800 | |
| 1908 | 4.040 | In der Stadt brennt das erste elektrische Licht |
| 1938 | 7.800 | Eingemeindung von Marxheim |
| 1972 | 27.500 | Eingemeindung von Diedenbergen, Langenhain und Lorsbach |
| 1977 | 33.000 | Eingemeindung von Wallau und Wildsachsen |
| 1980 | 33.306 | Hofheim wird zur Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises |
| 1988 | Hofheim ist Austragungsort des Hessentages | |
| 1990 | 37.541 | |
| 1992 | 37.938 | |
| 1994 | 38.588 | |
| 1996 | 39.342 | |
| 1998 | 39.690 | |
| 2000 | 40.404 | |
| 2002 | 40.863 | |
| 2004 | 37.938 | |
| 2005 | 37.852 | |
| 2006 | 37.861 | |
| 2007 | 38.085 |
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 42,5 | 19 | 41,0 | 18 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 20,7 | 9 | 27,8 | 13 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 7,8 | 4 | 4,8 | 2 |
| GOHL | Die Grünen - Offene Hofheimer Liste | 14,1 | 6 | 11,3 | 5 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Hofheim | 10,0 | 5 | 11,2 | 5 |
| BfH | Bürger für Hofheim | 5,0 | 2 | 3,8 | 2 |
| Gesamt | 100,0 | 45 | 100,0 | 45 | |
| Wahlbeteiligung in % | 46,8 | 56,3 | |||
Die bisherige Amtsinhaberin Stang (SPD) konnte sich mit absoluter Mehrheit (52 %) durchsetzen.
Die Partnerstädte Hofheims sind Chinon (Frankreich, seit 1967) und Tiverton (England, seit 1980).
Hofheim und seine Stadtteile liegen entlang der Autobahn A 66 und sind über fünf Auffahrten erschlossen. Außerdem liegen Diedenbergen, Wallau und Wildsachsen noch an der A3 (Köln-Würzburg)
ÖPNV: In Hofheim und Lorsbach besteht eine direkte S-Bahn-Anbindung (Linie S2) von Niedernhausen über Hofheim und Frankfurt am Main nach Dietzenbach. Die Stadtteile von Hofheim sowie die angrenzenden Gemeinden sind durch zahlreiche Omnibusverbindungen und das Anrufsammeltaxi erreichbar.
In Hofheim gibt es mehrere Grundschulen (u. a. Taunusblickschule, Heiligenstockschule, Wilhelm-Busch-Schule), eine Montessorischule ( bis Realschule), eine Gesamtschule (Gesamtschule am Rosenberg), eine private Realschule Elisabethenschule, eine Berufliche Schule (Brühlwiesenschule mit vielen Schulformen, u. a. einem Beruflichen Gymnasium, Fachoberschule, Berufsfachschule und Berufsschulen) und ein Gymnasium (Main-Taunus-Schule), eine Volkshochschule und eine Stadtbücherei.
Die SG Wallau-Massenheim ist ein Handball-Sportverein welcher im Hofheimer Ortsteil Wallau ansässig ist. Die Spielvereinigung war lange Zeit in der Handball-Bundesliga vertreten. Im Jahre 2005 erfolgte jedoch der Abstieg in die Handball-Regionalliga-Südwest.
Bad Soden am Taunus | Eppstein | Eschborn | Flörsheim am Main | Hattersheim am Main | Hochheim am Main | Hofheim am Taunus | Kelkheim (Taunus) | Kriftel | Liederbach am Taunus | Schwalbach am Taunus | Sulzbach (Taunus)