Hohe Acht

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Hohe Acht
Höhe 747 m ü. NN
Lage Rheinland-Pfalz, Deutschland
Gebirge Eifel
Geographische Lage 50° 23' 9" N, 7° 0' 40" O
Blick von der Hohen Acht in Südwest-Richtung zur Nürburg
Blick von der Hohen Acht in Südwest-Richtung zur Nürburg
Gipfelstein auf der Hohen Acht mit dem Kaiser-Wilhelm-Turm dahinter
Gipfelstein auf der Hohen Acht mit dem Kaiser-Wilhelm-Turm dahinter
Kaiser-Wilhelm-Turm
Kaiser-Wilhelm-Turm

Die Hohe Acht ist mit 747 m ü. NN der höchste Berg der Eifel auf der Nahtstelle der Landkreise Ahrweiler und Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Geologie

Die Hohe Acht befindet sich in der Hocheifel östlich von Adenau. Der Berg ist ein tertiärer Vulkan, dessen Kegel aus Gesteinen des Unterdevons und dessen Kuppe aus Basalt besteht.

Kaiser-Wilhelm-Turm

Auf der Hohen Acht wurde 1908/09 der Kaiser-Wilhelm-Turm errichtet, der einen weiten Blick über die Eifel bis zu Westerwald, Hunsrück und Niederrhein ermöglicht.

Anlass zur Errichtung dieses steinernen Aussichtsturms nach Plänen des Architekten Freiherr von Tettau, Berlin, war die Silberne Hochzeit von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria sowie das Gedenken an Kaiser Wilhelm I.

Der Turm ist 16,30 m hoch, die Wandstärke beträgt im Erdgeschoss 1 m. Ausgeführt wurde der Bau von den Maurermeistern Karl und Johannes Leidinger aus Adenau unter Verwendung einheimischen Bruchsteins. Die Baukosten betrugen 18.000 Mark. Seit 1987 steht der Turm unter Denkmalschutz.

Wanderwege

Rund um die Hohe Acht ist ein Netz von Wanderwegen angelegt. An zahlreichen Stellen ist ein weiter Blick über die Eifellandschaft möglich.

Wintersport

Im Winter bestehen an der Hohen Acht sehr gute Wintersportmöglichkeiten. Gespurte Loipen, Rodelstrecken und Skilifte sind vorhanden.

Motorrennsport

Ganz in der Nähe der Hohen Acht liegt auf einem 678 m hohen Vulkankegel die Nürburg. Ein Streckenabschnitt der dort verlaufenden Nordschleife der Formel-1-Rennstrecke Nürburgring wird als Hohe Acht bezeichnet.

Literatur

  • d´Hein: Nationaler Geopark Vulkanland Eifel. Ein Natur- und Kulturführer. Gaasterland Verlag Düsseldorf 2006. ISBN 3-935873-15-8

Weblinks

Quelle:
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