Die Hohe Behörde der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) war das Exekutivorgan der Gemeinschaft. Sie existierte von 1952 bis 1967. Im Zuge des Fusionsvertrages der EGKS mit der EWG und der Euratom zur EG ging sie in der Europäischen Kommission auf. Ihr Sitz war Luxemburg, nicht Brüssel, wo die heutige Kommission vertreten ist.
Die Hohe Behörde hatte neun Mitglieder, je zwei aus Frankreich, Deutschland und Italien und eines aus den Niederlanden, Belgien und Luxemburg.
1963 entschieden sich die sechs Staaten, die Kommission und Behörden der drei Gemeinschaften zur Europäischen Union zu vereinigen.
| Präsident | Amtszeit | Staat |
|---|---|---|
| Jean Monnet | 1952–1955 | Frankreich |
| René Mayer | 1955–1958 | Frankreich |
| Paul Finet | 1958–1959 | Belgien |
| Piero Malvestiti | 1959–1963 | Italien |
| Dino Del Bo | 1963-1967 | Italien |
| Albert Coppé | 1967 | Belgien |
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