| Rostock-Hohe Düne | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Postleitzahl: | … |
| Vorwahl: | 0381 |
| Gründungsjahr: | … |
| Ortsteil seit: | … |
| Fläche: | 5,0 km² |
| Einwohner (Stand): | … (mm/jj) |
| Webpräsenz: | … |
Hohe Düne (staatlich anerkanntes Ostseebad) ist ein Ortsteil von Rostock und wegen der attraktiven Sandstrände bei Urlaubern wie Rostockern sehr beliebt. Hohe Düne kann mit einer Autofähre von Warnemünde in wenigen Minuten oder aber von Osten über Hinrichshagen und Markgrafenheide erreicht werden.
Mit einer elektrischen Strandbahn wurde 1910 ein für die damalige Zeit sehr fortschrittliches Verkehrsmittel eingesetzt. Sie verkehrte von der Fähranlegestelle bis Markgrafenheide und wurde erst bei Kriegsende 1945 eingestellt.
Ursprünglich befand sich der erste Rostocker Ostseehafen auf dem Gebiet des heutigen Ortsteils. Die Warnow mündete zu dieser Zeit noch an verschiedenen Stellen aus dem Breitling in die Ostsee. Die Rostocker erhielten schon 1264 das städtische Recht über diesen Hafen.
Hohe Düne ist heute Marinestützpunkt, war in seiner Geschichte aber schon seit 1913 stark durch militärische Nutzung, aber auch durch zivile Flugplatznutzung geprägt:
Hohe Düne ist auch eng mit der Geschichte des Seefluges verbunden. 1926 fand hier der Zweite Deutsche Seeflugwettbewerb statt. Um an diese Tradition zu erinnern, werden jährlich zur Hanse Sail Treffen von See- und Wasserflugzeugen durchgeführt.
1953 entstand in Hohe Düne auf dem ehemaligen Flugplatz von Arado die erste „AWG-Siedlung“ (Allgemeine Wohngenossenschaft für Arbeiter und Angestellte) der DDR. Direkt an der Ostsee wurde 2005 ein in seiner Größe beachtlicher Yachthafen mit einer Hotelanlage eröffnet. Wegen der attraktiven Lage direkt gegenüber von Warnemünde zählt Hohe Düne zu einer gefragten Wohnlage. Dieser Nachfrage wird durch eine neue, 2005 begonnene, Wohnbebauung (Wohnpark Hohe Düne) in direkter Nachbarschaft zum Seekanal Rechnung getragen.
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