| Flagge | Wappen |
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| Landeshauptstadt | Hechingen |
| Regierungsform | Monarchie |
| Staatsoberhaupt | Graf (bis 1623) Fürst (ab 1623) |
| Dynastie | Haus Hohenzollern |
| Bestehen | 1061-1849 |
| Fläche | 256 km² [1] |
| Einwohner | 20.471 (1849) [2] |
| Bevölkerungsdichte | 80 Einw./km² (1849) |
| Entstanden aus | Grafschaft Zollern |
| Aufgegangen in | Preußischer Regierungsbezirk Sigmaringen, "Hohenzollernsche Lande" |
Hohenzollern-Hechingen, die Stammlande der Hohenzollern, war ein Territorium mit der Residenzstadt Hechingen auf dem Staatsgebiet des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation. Es bestand bereits seit dem 11. Jahrhundert als Grafschaft Zollern, seit 1218 unter dem Namen Grafschaft Hohenzollern, dann territorial weitgehend unverändert seit 1567 als Grafschaft Hohenzollern-Hechingen und von 1623 bis 1850 als Reichsfürstentum.
Inhaltsverzeichnis |
Die Zollern gehören zu den ältesten und bedeutendsten schwäbischen Hochadelsgeschlechtern. Der Name leitet sich von Söller ab, was so viel wie Höhe bedeutet und auf den 855 m hohen kegelförmigen Burgberg bei Hechingen, den Stammsitz der Zollern, hindeutet. Die wahrscheinlich von dem schwäbischen Herzogshaus der Burchardinger abstammenden Zollern sind im 11. Jahrhundert als Grafen nachweisbar. 1061 werden sie erstmals in der Chronik Bertholds von der Reichenau erwähnt. An der Gründung des Klosters Alpirsbach um 1095 war Adalbert von Zollern beteiligt.
Friedrich III. von Zollern war ein treuer Gefolgsmann der Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa und Heinrich VI. und heiratete um 1185 Sophia von Raabs, die Tochter des Burggrafen Konrad II. von Raabs. Er war im Rat der Stauferkaiser sehr angesehen. Nach dem Tod seines Schwiegervaters, der keine männlichen Nachkommen hinterließ, wurde Friedrich 1191 vom Kaiser mit der Burggrafschaft Nürnberg belehnt. Von nun an nannte er sich Friedrich I. von Nürnberg-Zollern. Seitdem ist auch der Familienname Hohenzollern gebräuchlich. Seine Söhne teilten die Besitztümer auf. Der ältere, Konrad I. von Nürnberg-Zollern, erhielt um 1218 von seinem jüngeren Bruder im Tausch die Burggrafschaft Nürnberg und begründete die fränkische Linie der Hohenzollern, aus der dann die brandenburgisch-preußische hervorging, der jüngere Bruder Graf Friedrich IV. von Hohenzollern führte die schwäbische Linie fort.
Wer im Mittelalter als Adeliger etwas gelten wollte, brauchte eine Burg, einen Markt, eine Familiengrablege und eine Möglichkeit, die unverheirateten Töchter unterzubringen. Das Kloster Alpirsbach war von Hechingen zu weit entfernt und kam als Grablege nicht in Betracht. Am 9. Januar 1267 wurde deshalb das Kloster Stetten unterhalb der alten Zollern-Burg durch eine Stiftung von Graf Friedrich V. dem Erlauchten und seiner wohlhabenden Gemahlin Uodelhilt von Dillingen zum Hauskloster und zur Erbgrablege der Zollern erhoben. Zwei Jahrhunderte lang diente die Klosterkirche dann den Grafen von Hohenzollern als Grabstätte. Als erster wurde der Stifter Friedrich V. im Jahre 1289 dort beigesetzt.
Das Adelsgeschlecht der Schenken von Stauffenberg stellte im 13. Jahrhundert die Mundschenke der Grafen von Zollern. Ein Schenk, abgeleitet von Mundschenk, war ursprünglich mit der Aufsicht über die höfischen Weinkeller und Weinberge betraut. Seit dem Ende des Mittelalters war dieses Erbamt allerdings mit keiner Funktion verbunden.
Die Grafen von Hohenzollern hatten bald erhebliche wirtschaftliche Probleme. Graf Eberhard II. von Württemberg erwarb 1388 von ihnen die Pfandschaft über die Stadt Hechingen. Die Zollerngrafen verpflichteten sich, in den folgenden sechs Jahren seine Parteigänger zu sein und ihm die Stadt und ihre Stammburg zu öffnen. Friedrich XII., genannt der Öttinger, verkaufte 1415 seinen gesamten Besitz an Württemberg. Doch reichte dies nicht aus, um seine Gläubiger zu befriedigen. Das Rottweiler Hofgericht sprach deshalb die Acht über ihn aus. Ein Vermittlungsversuch der brandenburgischen Vettern scheiterte. Die schwäbischen Reichsstädte und Gräfin Henriette von Württemberg vollstreckten 1423 die Acht, indem sie die Burg Hohenzollern eroberten und zerstörten. Nach seiner Freilassung aus der Gefangenschaft starb der mit seinem Bruder verfeindete Friedrich auf einer Fahrt ins Heilige Land. Auch sein Bruder Eitel Friedrich I. verpfändete seinen Anteil an der Grafschaft an Württemberg und erkannte im Gröninger Vertrag 1429 die Erbfolge Württembergs an, falls er keinen Sohn bekommen sollte. 1433 zeugte er dann aber fast 50-jährig seinen Erben Jost Niklaus I., und bis zu seinem Tode im Jahr 1439 gelang es ihm, die Hälfte seines Besitzes zurück zu erwerben. Graf Jost Niklaus I. konnte 1454 gegen den Widerstand des Schwäbischen Städtebundes beim Kaiser die Erlaubnis zum Wiederaufbau der Burg erwirken. Finanziell wurde er dabei von Markgraf Albrecht Achilles von Brandenburg unterstützt. Außerdem gelang es ihm, den Erbvertrag mit Württemberg zu lösen. Er wurde als letzter Zollerngraf 1488 im Kloster Stetten beigesetzt. Danach wurde die Stiftskirche zur Grablege.
Über viele Jahre hinweg standen die Zollerngrafen im Dienst der Habsburger und belegten im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation höchste Ämter: So war Graf Eitel Friedrich II. Präsident des Reichskammergerichts und erhielt 1504 das Reichserbkämmeramt. Er erließ als Gesetzbuch für sein Territorium die hohenzollerische Landesordnung. Sein Enkel Karl I. war ebenfalls Reichserbkämmerer und später noch Reichshofratspräsident. Er erhielt 1535 von seinem Taufpaten Kaiser Karl V. die Grafschaften Sigmaringen und Veringen als österreichische Lehen. Im Jahre 1576 starb Graf Karl I. Deshalb verzweigte sich die schwäbische Linie der Hohenzollern im Wege der Erbteilung weiter in die älteste Linie Hohenzollern-Hechingen für den ersten Sohn Eitel Friedrich IV. sowie in die Seitenlinien Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Haigerloch für dessen jüngere Brüder Karl II. und Christoph.
Karls Sohn Eitel Friedrich IV. studierte bei den Jesuiten an der Universität Dillingen und in Bourges. Danach war er wahrscheinlich eine zeitlang im Dienst des bayerischen Herzogs Albrecht V. Mit dessen Sohn Wilhelm V. stand er sein ganzes Leben lang in einer engen freundschaftlichen Verbindung. Regent der Stammlande Hohenzollern-Hechingen war er von 1576 bis 1605. Die protestantische Lehre lehnte er energisch ab und gleichzeitig versuchte er, der württembergischen Umklammerung seines kleinen Territoriums entgegen zu wirken. Er gilt als Neubegründer des im 16. Jahrhundert herunter gekommenen und verlassenen Dominikanerinnen-Klosters Rangendingen. Bestärkt durch Herzog Wilhelm V. von Bayern errichtete er ein Franziskaner-Kloster bei der früheren Hechinger Pfarrkirche St. Luzen. In der Hechinger Oberstadt baute er ein vierflügliges Residenzschloss im Stil der Renaissance. Eitel Friedrich starb im Jahr 1605. Sein Herz wurde in der Klosterkirche St. Luzen beigesetzt. Die bronzene Gedenkplatte in der dortigen Antoniuskapelle trägt die Aufschrift: "Ubi thesaurus meus, ibi cor meum" (Wo mein Schatz liegt, da ruht mein Herz; Lukas 12, 34).
In der Reformation blieben die schwäbischen Hohenzollern im Gegensatz zu den Hohenzollern des Kurfürstentums Brandenburg nach den Regelungen des Augsburger Religionsfriedens („Cuius regio, eius religio“) katholisch. Das angrenzende und weit größere Herzogtum Württemberg war eine protestantische Hochburg. Die hohenzollerischen Grafschaften befanden sich also an exponierter Stelle im sich zuspitzenden Konfessionsstreit. Sie banden sich deshalb im Dreißigjährigen Krieg eng an das Herzogtum Bayern, dem Vorreiter der katholischen Liga. Das Bündnis mit dem bayerischen Herzog Maximilian I. und dem katholischen Kaiser Ferdinand II. machte sich bezahlt. Nachdem Böhmen 1623 unterworfen war und Bayern selbst vom Herzogtum zum Kurfürstentum aufstieg, wurden auch die schwäbischen Hohenzollern mit einer Rangerhöhung belohnt: Der Reichstag in Regensburg bewilligte die Erhebung der beiden Grafen als Hauptstützen des Hauses Habsburg und der Katholischen Liga in den erblichen Fürstenstand. Graf Johann Georg von Hohenzollern-Hechingen wurde wie sein Vetter Johann von Hohenzollern-Sigmaringen zum Fürsten. Ohne Rangerhöhung blieb die Haigerlocher Linie. Sie starb 1634 aus und ihr Territorium wurde nach einer Verordnung des Grafen Karl I. dem ältesten der Vettern Johann von Hohenzollern-Sigmaringen und damit der Sigmaringer Linie zugeschlagen. In den Jahren 1633 bis 1634 führte der Dreißigjährige Krieg dann nochmals zu einer Belagerung und Eroberung der Burg durch den protestantischen Herzog Eberhard III. von Württemberg, der von schwedischen Truppen untersützt wurde. Bayerische Truppen zwangen dann 1635 die Württemberger wieder zum Abzug, blieben aber ihrerseits auf der Burg. 1650 wurde sie von kaiserlichen Truppen besetzt. Die Habsburger hielten den Ort für strategisch bedeutend und erkauften sich für 5.000 Gulden jährlich das Recht, je nach Bedarf eine Besatzung in die Burg zu legen. Erst 1798 gaben sie dieses Besatzungsrecht wieder auf.
Die Fürsten von Hohenzollern-Hechingen verfügten nur über ein kleines Territorium und waren fast immer überschuldet. Eine strenge Jagd- und Waldordnung diente der Durchsetzung des fürstlichen Absolutismus und erregte den Unmut der Bauern. Diese verloren das alte Recht auf die freie Pirsch. Die Untertanen kämpften für eine Begrenzung der landesherrlichen Allgewalt und eine Einschränkung der Fronen und Abgaben von 1584 bis 1796 in immerhin 15 Aufständen. Dem hohen Rang der Fürsten schadete dies aber nicht. Sie waren als Reichsfürsten auf dem Reichstag vertreten. Hinter Württemberg und Baden nahmen sie den Sitz auf der weltlichen Fürstenbank des schwäbischen Kreises ein. Die männlichen Mitglieder des Hauses nahmen hohe militärische oder geistliche Funktionen wahr, die Prinzessinen wurde entweder mit Angehörigen des Hochadels verheiratet oder traten in geistliche Stifte und Klöster ein.
Durch Erbverträge mit dem kurfürstlichen Haus Brandenburg in den Jahren 1695 und 1707 wurde bestimmt, dass der Kurfürst von Brandenburg Chef des Gesamthauses Hohenzollern wird und bei einem Erlöschen der schwäbischen Linie deren Erbe antreten soll. Diese vertragliche Verbindung mit Preussen stärkte das Zusammengehörigkeitsgefühl der Hohenzollern und sicherte die Unabhängigkeit des kleinen Fürstentums.
In der Zeit der Aufklärung erhielt die Bildung auch im Fürstentum Hohenzollern-Hechingen eine höhere Bedeutung. Der wichtigste Grundsatz der Aufklärung besagte, dass die Vernunft im Stande sei, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Fürst Josef Friedrich Wilhelm gründete 1775 das Hechinger Gymnasium. Zu den Lehrkräften gehörten auch zwei Franziskaner-Mönche des Klosters St. Luzen. 1798 wurde die Leibeigenschaft im sogenannten Landvergleich aufgehoben, außerdem wurde die Besteuerung neu geregelt.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts konnte Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen eine Mediatisierung durch Napoleon verhindern, da sie in Paris lebte und mit seiner Gemahlin Kaiserin Joséphine befreundet war. Den beiden hohenzollernschen Fürstenhäusern Sigmaringen und Hechingen gelang es so, ihre Souveränität zu erhalten, sonst wären sie beide dem neuen Königreich Württemberg zugeschlagen worden. 1806 schuf Napoleon den Rheinbund und zerschlug damit endgültig das Heilige Römische Reich deutscher Nation. Fürst Hermann ließ die Rheinbundakte vom 12. Juli 1806 von einem Bevollmächtigten unterzeichnen. Damit sagte sich Hohenzollern-Hechingen gemeinsam mit ursprünglich 15 weiteren süd- und westdeutschen Reichsständen formell vom Reich los und schloss sich in einer Konföderation zusammen, als deren „Protektor“ Napoleon fungierte. Zuvor hatte Napoleon ein 24-stündiges Ultimatum für die Unterzeichnung gestellt, bei dessen Nichteinhaltung seine Truppen im Süden und Westen Deutschlands einmarschiert wären. Über den Beitritt der beiden Fürstentümer Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen zum Rheinbund hat er in seinen Erinnerungen Ich - Der Kaiser geschrieben: „Die Hohenzollern und die Salm wurden deshalb zugelassen, weil mehrere Mitglieder dieser Familien lange in Frankreich verweilt und Anhänglichkeit gezeigt hatten.“[1] Die politische Nähe zu Napoleon lohnte sich für Fürst Hermann unter zwei Gesichtpunkten. Zum einen konnten die beiden Fürsten von Hohenzollern als einzige ihrer schwäbischen Standesgenossen die volle Staatshoheit über ihre Gebiete behalten. Zum anderen wurde ihnen bereits im Rahmen der Säkularisation geistlicher Besitz zugewiesen. So erhielt Fürst Hermann die schon im Lande liegenden Güter der Klöster Stetten, St. Luzen und Rangendingen. Dafür kämpfte sein Sohn, der Kronprinz und spätere Fürst Friedrich, als begabter Offizier auf der Seite der Franzosen, wo er sich auf dem Russlandfeldzug schwere Kriegsverletzungen zuzog, von denen er sich nie mehr ganz erholte.
Nach der Verbannung Napoleons trat Hohenzollern-Hechingen dem Deutschen Bund bei: Die Deutsche Bundesakte war die Verfassung des Deutschen Bundes. Sie wurde am 8. Juni 1815 während des Wiener Kongresses verabschiedet. Gemäß der Präambel der Bundesakte sollten sich „die souveränen Fürsten und freien Städte Deutschlands ... welche aus ihrer festen und dauerhaften Verbindung für die Sicherheit und Unabhängigkeit Deutschlands, und die Ruhe und das Gleichgewicht Europas hervorgehen würden, zu einem beständigen Bunde ... vereinigen“. Hohenzollern-Hechingen erhielt eine Stimme im Plenum des Deutschen Bundes.
Zu Anfang des 19. Jahrhunderts war das Fürstentum aufgrund seiner desoltaten Finanzverwaltung völlig überschuldet und stand kurz vor dem Staatsbankrott. Für den Dichter Achim von Arnim wurde es zur Vorlage für seinen 1810 erschienenen Roman Armut, Reichthum, Schuld und Buße der Gräfin Dolores. In einem Brief an Jacob Brentano schrieb er dazu: "...es ist eine Posse, wozu mir Hechingen die Veranlassung gab, wo das jüdische Handelshaus Kaulla sich in ungeheurem Reichtum erhob, während das Fürstenhaus Hohenzollern verarmte."
Als Papst Pius VII. 1821 aus machtpolitischen Gründen das alte und in seinen Augen zu liberale und der Aufklärung verpflichtete Bistum Konstanz aufhob und das Erzbistum Freiburg gründete, schlossen sich die hohenzollerischen Fürsten dieser Neugründung an. Das viel näher gelegene Rottenburg wurde dagegen zum Landesbistum für die württembergischen Katholiken.
1833 erließ Fürst Friedrich eine Allgemeine Schulordnung. 1835 gewährte die neue Stadtverordnung den Gemeinden des Fürstentums ein Selbstverwaltungsrecht. Stadtamtmann und Stadtschreiber wurden vom Fürsten ernannt, dafür wurden Bürgermeister und Stadträte gewählt und aus ihrer Mitte der Stadtrechner, der Steuereintreiber und der Stadtbaumeister bestimmt. Etwas später regelte ein neues Wahlgesetz erstmalig die Landesdeputation, die erste Volksvertretung im Fürstentum.
Ab 1826 wurde das Fürstentum Hohenzollern-Hechingen unter dem Erbprinzen und späteren Fürsten Konstantin und seiner Gemahlin Eugénie de Beauharnais zu einem kulturellen Zentrum in Süddeutschland. Eugénie war die Stiefenkelin des Kaisers Napoleon I. und die Enkelin des bayerischen Königs Maximilian I. Berühmte Persönlichkeiten waren Gäste: Eugénies Vetter, der spätere Kaiser Napoleon III., Hector Berlioz und Franz Liszt. Die Hofkapelle genoss einen guten Ruf und das Fürstenpaar entfaltete eine rege Bautätigkeit im Stil des Klassizismus. Die äußerst fromme Eugénie engagierte sich auch sozial und ließ eine große Kinderbewahranstalt und ein Altenheim errichten. Sie war deshalb beim einfachen Volk sehr beliebt.
Die Unruhen von 1848 führten zu der Verfassung vom 16. Mai 1848. Es wurde eine aus 15 Mitgliedern bestehende Landesdeputation gebildet. Diese war das „einzige gesetzliche Organ des Landes, um die Wünsche desselben an den Regenten gelangen zu lassen und mit der Regierung zu verhandeln.“ Ziemlich rasch kam es zu Streit zwischen der Volksvertretung und der Regierung. Am 6. August 1848 marschierten preußische Truppen ein und besetzten Hechingen.
1850 fiel Hohenzollern-Hechingen durch Verzicht des amtsmüden letzten Fürsten Konstantin an Preußen. Dabei kam es zu zwei Verträgen. Der Staatsvertrag mit Preußen enthielt die Abtretung der Souveränität an die preußische Krone. Der Familienvertrag mit dem Haus Sigmaringen regelte die Übergabe des im Fürstentum belegenen Besitzes und Eigentums mit allen Rechten und Lasten. Im Gegenzug erhielt Fürst Konstantin eine doppelte Rente von Preußen und vom Haus Sigmaringen. Der Staatsvertrag mit Preußen wurde am 7. Dezember 1849 unterzeichnet und am 12. Januar 1850 vom preußischen Landtag genehmigt. Ratifiziert wurde er in Berlin am 20. Februar 1850. Die preußische Besitzergreifung erfolgte in Hechingen am 8. April 1850. Von da an war das frühere Fürstentum Bestandteil des preußischen Regierungsbezirks Sigmaringen, der auch als Hohenzollernsche Lande bezeichnet wird. König Friedrich Wilhelm IV. nahm am 23. August 1851 die Erbhuldigung entgegen und betrieb energisch den Wiederaufbau der Stammburg Hohenzollern. Für die neu zugezogenen preußischen Beamten und Soldaten wurde 1857 die evangelische Kirche St. Johannes in Hechingen gebaut. Die Burg wurde von König Wilhelm I., dem späteren Deutschen Kaiser, am 3. Oktober 1867 feierlich eingeweiht. Mit Fürst Konstantin, der sich auf seine geerbten schlesischen Besitztümer zurückgezogen hatte, starb am 3. September 1869 die Stammlinie der Hechinger Hohenzollern ohne männliche Nachkommen aus.
1. Burchard I. v. Zollern gest. 1061 Kinder: Friedrich I. Graf v. Zollern (v.1085-1114/1115/v.1125/n.1139) Burchard II. v. Zollern
2. Friedrich I. Graf v. Zollern, gen. Maute geb. vor 1085 gest. 1114/1115/v.1125/n.1139 Vater: Burchard I. v. Zollern (-1061) Ehe 1: Udalhild v. Urach (-11.4.(c.1134)) Kinder: Friedrich II. Graf v. Zollern u. Hohenberg (v.1125-1142/n.1145) Burkhard II. Graf v. Zollern-Hohenberg (-c.1154) Gottfried Graf v. Zollern-Zimmern (v.1134-[1156,1160]) Adalbert v. Zollern (-18.6.(v.1150)) Ulrich v. Zollern (-1135/1136) Hemma v. Zollern (-n.1152) Luitgard v. Zollern (-27.5.(n.1150)) ? v. Zollern Egino Graf v. Zollern (-n.1134) Udilhild? Gräfin v. Zollern (-4.11.(v.1150))
3. Friedrich II. Graf v. Zollern u. Hohenberg geb. v.1125 gest. 1142/n.1145 Vater: Friedrich I. Graf v. Zollern (v.1085-1114/1115/v.1125/n.1139) Mutter: Udalhild v. Urach (-11.4.(c.1134)) Kinder: Berthold v. Zollern (-n.22.5.1194) Friedrich III. (I. ) Graf v. Zollern Burggraf v. Nürnberg (v.1171-n.1.10.1200)
4. Friedrich III. (I. ) Graf v. Zollern und Burggraf v. Nürnberg geb. v.1171 gest. n.1.10.1200 Vater: Friedrich II. Graf v. Zollern u. Hohenberg (v.1125-1142/n.1145) Ehe 1 : Sophia Gräfin v. Raabs (-n.1218/n.1204) Kinder: Adelheid? v. Zollern (-n.1232) Conrad I. (III) Graf v. Zollern Burggraf v. Nürnberg (c.1186-[24.8.1260,10.3.1261]) Friedrich IV. (II) Graf v. Zollern Burggraf v. Nürnberg (c.1188-[1251,1255]) Elisabeth v. Zollern (-14.11.1255)
5. Friedrich IV. (II) Graf v. Zollern und Burggraf v. Nürnberg, führte im Tausch mit dem älteren Bruder die schwäbische Linie der Zollern fort geb. 1188 gest. [1251,1255] Vater: Friedrich III. (I. ) Graf v. Zollern Burggraf v. Nürnberg (v.1171-n.1.10.1200) Mutter: Sophia Gräfin v. Raabs (-n.1218/n.1204) Ehe 1 : Elisabeth v. Abensberg Kinder: Friedrich V. Graf v. Zollern (v.2.4.1228-24.5.1289, Burg Hohenzollern) Sophia v. Zollern (-28.4.[1260,1270]) ? v. Zollern (v.2.4.1228-)
6. Friedrich V. Graf v. Zollern geb. vor dem 2.4.1228 gest. 24.5.1289, Burg Hohenzollern Vater: Friedrich IV. (II) Graf v. Zollern Burggraf v. Nürnberg (c.1188-[1251,1255]) Mutter: Elisabeth v. Abensberg Ehe 1 : Udilhild v. Dillingen (-12.5.(n.1289)) Kinder: Friedrich VI. Graf v. Zollern (v.8.10.1226-4.5.(1297/1298)) Friedrich v. Zollern (v.8.10.1266-24.2.(n.1306)) Adelheid v. Zollern (-n.31.3.1302) Wilburg v. Zollern (-21.6.(n.1300)) Friedrich I. Graf v. Zollern-Schalksburg (v.8.10.1266-[17.5.1302,12.4.1303]/1304/1309)
7. Friedrich VI. Graf v. Zollern geb. 8.10.1226 gest. 4.5.(1297/1298) Vater: Friedrich V. Graf v. Zollern (v. 2.4.1228-24.5.1289, Burg Hohenzollern) Mutter: Udilhild v. Dillingen (-12.5.(n.1289)) Ehe 1 : Kunigunde v. Baden (-22.7.1310) Kinder: Friedrich VII. Graf v. Zollern (-3.5.(c.1309)) Friedrich VIII. Graf v. Zollern (-1.2.1333) Friedrich Graf v. Zollern Herr zu Hainburg (v.1298-15.12.[1356,1361]) Kunigunde Gräfin v. Zollern (-10.8.[1381,1383]) Sophia Gräfin v. Zollern (-13.4.(n.1300))
8. Friedrich VII. Graf v. Zollern gest. 3.5.(c.1309) Vater: Friedrich VI. Graf v. Zollern (8.10.1226-4.5.(1297/1298)) Mutter: Kunigunde v. Baden (-22.7.1310) Ehe 1 : Euphemia v. Hohenberg (-14.6.1333) Kinder: Fritzli I. Graf v. Zollern (-n. 10.4.1313) Albrecht Graf v. Zollern (-n. 22.12.1320)
9. Friedrich VIII. Graf v. Zollern, gen. Ostertag gest. 1.2.1333 Vater: Friedrich VI. Graf v. Zollern (v.8.10.1226-4.5.(1297/1298)) Mutter: Kunigunde v. Baden (-22.7.1310) Kinder: Fritzli II. Graf v. Zollern (-v.16.3.1339) Friedrich IX. Graf v. Hohenzollern (1333-v.1.3.1379) Friedrich Graf v. Hohenzollern (-16.12.[1365,1368]) Friedrich v. Zollern (v.1327-1.8.1400)
10. Friedrich IX. Graf v. Hohenzollern geb. 1333 gest. v.1.3.1379 Vater: Friedrich VIII. Graf v. Zollern (-1.2.1333) Ehe 1: Adelheid v. Hohenberg-Wildberg (-9.11.(n.1385)) Kinder: Friedrich X. Graf v. Hohenzollern (-24.6.1412) Friedrich Graf v. Hohenzollern (-[8.1.1407,16.2.1410]) Adelheid Gräfin v. Hohenzollern (-n.16.12.1415) Anna Gräfin v. Hohenzollern (-28.10.(v.10.11.1418)) Sophie v. Hohenzollern (-28.3.(n.10.11.1418))
11. Friedrich X. Graf v. Hohenzollern gest. 24.6.1412 Vater: Friedrich IX. Graf v. Hohenzollern (1333-v.1.3.1379) Mutter: Adelheid v. Hohenberg-Wildberg (-9.11.(n.1385)) Ehe 1: Anna Gräfin v. Hohenberg-Wildberg (-1421, Reuthin)
12. Friedrich XI. Graf v. Hohenzollern, gen. der Ältere geb. 1368 gest. 26.11.1401 Vater: Friedrich Graf v. Hohenzollern (-16.12.[1365,1368]) Mutter: Margarete v. Hohenberg-Wildberg (-28.1.(n.1343)) Ehe 1 : Adelheid Gräfin v. Fürstenberg (-19.3.1413) Kinder: Friedrich XII. Graf v. Hohenzollern (v.1401-30.9.1443; 11000278) Eitel Friedrich I. Graf v. Hohenzollern (c.1384-(21/30).9.1439/1443) Friedrich III. Bischof v. Konstanz (-30.7.1438, Gottlieben) Friedrich Graf v. Hohenzollern (-v.1410) Anna v. Hohenzollern-Hechingen (-28.10.(v.1418)) Friedrich Graf v. Hohenzollern (v.1402-v.26.7.1413) Carl Friedrich Graf v. Hohenzollern (-1400 (?))
13. Friedrich XII. Graf v. Hohenzollern, gen. der Öttinger, regierte aufgeteilt und zerstritten mit seinem Bruder geb. vor 1401 gest. 30.9.1443 Vater: Friedrich XI. Graf v. Hohenzollern (v.1368-26.11.1401) Mutter: Adelheid Gräfin v. Fürstenberg (-19.3.1413) Ehe 1: Anna Gräfin v. Sulz (-[1438,1440])
14. Eitel Friedrich I. Graf v. Hohenzollern geb. c.1384 gest. (21/30).9.1439/1443 Vater: Friedrich XI. Graf v. Hohenzollern (v.1368-26.11.1401) Mutter: Adelheid Gräfin v. Fürstenberg (-19.3.1413) Ehe 1: Ursula v. Räzüns (-17.2.1477) Kinder: Jost Niklaus I. Graf v. Hohenzollern (1433-9.2.1488, Burg Hohenzollern) Heinrich Graf v. Hohenzollern ([1434,8.9.1436]-1458?) Adelheid v. Hohenzollern (-8.2.1502)
15. Jost Niklaus I. Graf v. Hohenzollern geb. 1433 gest. 9.2.1488, Burg Hohenzollern Vater: Eitel Friedrich I. Graf v. Hohenzollern (c.1384-(21/30).9.1439/1443) Mutter: Ursula v. Räzüns (-17.2.1477) Ehe 1 (1448, Sigmaringen): Agnes Gräfin v. Werdenberg (1434-13.12.1467) Kinder: Friedrich III. Bischof v. Augsburg (1450-8.3.1505) Eitel Friedrich II. v. Hohenzollern (1452-18.6.1512, Trier) Friedrich Eitel Friedrich Graf v. Hohenzollern (-27.6.1490, bei Montfort) Friedrich Albrecht Graf v. Hohenzollern (-16.7.1483, bei Utrecht) Friedrich Johann v. Hohenzollern (-28.11.1484, bei Dendremonde) Helene v. Hohenzollern (-11.11.1514, Wurzach)
16. Eitel Friedrich II. v. Hohenzollern geb. 1452 gest. 18.6.1512, Trier Vater: Jost Niklaus I. Graf v. Hohenzollern (1433-9.2.1488, Burg Hohenzollern) Mutter: Agnes Gräfin v. Werdenberg (1434-13.12.1467) Ehe 1 (17.2.1482, Berlin): Magdalena v. Brandenburg (1460, Tangermünde?-17.6.1496, Burg Hohenzollern) Kinder: Franz Wolfgang Graf v. Hohenzollern (1483/1484-16.6.1517, Hechingen) Wandelberta Gräfin v. Hohenzollern (c.1484-n.1551, Pforzheim ?) Joachim Graf v. Hohenzollern (1485-2.2.1538, Hechingen) Maria Salome v. Hohenzollern (1.5.1488-4.8.1548) 3 Söhne v. Hohenzollern ([1488,1494]-) 2 Töchter v. Hohenzollern ([1488,1494]-) Eitel Friedrich III. Graf v. Hohenzollern (1494-15.1.1525, Pavia) Anna v. Hohenzollern (1496-1510)
17. Eitel Friedrich III. Graf v. Hohenzollern geb. 1494 gest. 15.1.1525, Pavia Vater: Eitel Friedrich II. v. Hohenzollern (1452-18.6.1512, Trier) Mutter: Magdalena v. Brandenburg (1460, Tangermünde?-17.6.1496, Burg Hohenzollern) Ehe 1: Johanna v. Witthem (-1536) Kinder: Karl I. Graf v. Hohenzollern (1516, Brüssel-8.3.1576, Sigmaringen) Ferfried v. Hohenzollern Anna v. Hohenzollern (-n.3.11.1544) Eitel Friedrich v. Hohenzollern (-15.7.1544, bei St. Dizier/Frankreich) Margaretha v. Hohenzollern Felix Friedrich v. Hohenzollern (-30.1.1550, Sigmaringen) Johanna v. Hohenzollern (-23.6.(n.1550), Burg Hohenzollern)
18. Karl I. Graf v. Hohenzollern, teilte die Grafschaft für seine drei Söhne geb. 1516, Brüssel gest. 8.3.1576, Sigmaringen Vater: Eitel Friedrich III. Graf v. Hohenzollern (1494-15.1.1525, Pavia) Mutter: Johanna v. Witthem (-1536) Ehe 1 (11.2.1537, Pforzheim?): Anna v. Baden-Durlach (?.4.1512-1579) Kinder: Ferfried v. Hohenzollern (28.5.1538, Sigmaringen-14.7.1556, Freiburg) Maria Gräfin v. Hohenzollern (28.8.1544-13.12.1611, Landsberg) Eitel Friedrich I. (IV. ) Graf v. Hohenzollern-Hechingen (7.9.1545, Sigmaringen-16.1.1605, Hechingen) Karl II. Graf v. Hohenzollern-Sigmaringen (22.1.1547-8.4.1606, Sigmaringen) Johanna v. Hohenzollern (23.6.1543-22.2.1604, Wallerstein) Maria Jakoba Gräfin v. Hohenzollern ((25/27).7.1549, Sigmaringen-1578) Leonore Gräfin v. Hohenzollern (15.2.1551-n.11.10.1598) Christoph Graf v. Hohenzollern-Haigerloch (20.3.1552-21.4.1592, Schloß Haigerloch) Magdalena v. Hohenzollern (17.4.1553-n.11.6.1571/1580?) Joachim Graf zu Zollern (21.6.1554, Sigmaringen-7.7.1587, Cölln an der Spree) Christina v. Hohenzollern (27.10.1555-155?) Amalie v. Hohenzollern (18.1.1557-1603) Kunigunde v. Hohenzollern (10.9.1558-1595)
19. Eitel Friedrich I. (IV. ) Graf v. Hohenzollern-Hechingen geb. 7.9.1545, Sigmaringen gest. 16.1.1605, Hechingen Vater: Karl I. Graf v. Hohenzollern (1516, Brüssel-8.3.1576, Sigmaringen) Mutter: Anna v. Baden-Durlach (?.4.1512-1579) Ehe 1 (22.6.1568?, Sigmaringen): Veronika Gräfin v. Ortenburg (-23.3.1573) Ehe 2 (14.11.1574, Messkirch): Sibylla v. Zimmern (8.(1/10).1558-8.(1/10).1599) Kinder: Graf Ernst v. Hohenzollern-Hechingen (1575-) Johann Georg Graf und Fürst zu Hohenzollern (1577-28.9.1623, Hechingen) Gräfin Maximilana v. Hohenzollern-Hechingen (2.2.1580, Hechingen-24.7.1633, Hechingen) Gräfin Johanna v. Hohenzollern-Hechingen (1581, Hechingen-26.4.1634) Ehe 3 : Johanna Gräfin v. Eberstein in Neu-Eberstein (-[22.4.1633,22.9.1637], Ranshofen)
20. Johann Georg Graf und Fürst zu Hohenzollern geb. 1577 gest. 28.9.1623, Hechingen Vater: Eitel Friedrich I. (IV. ) Graf v. Hohenzollern-Hechingen (7.9.1545, Sigmaringen-16.1.1605, Hechingen) Mutter: Sibylla v. Zimmern (8.(1/10).1558-8.(1/10).1599) Ehe 1 (11.10.1598, Hechingen): Franziska Wild- und Rheingräfin zu Salm-Neufville (c.1580-14.12.1619) Kinder: Karl Graf v. Hohenzollern-Hechingen (1599-1599) Sibylla Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (-8.8.1621, Scheiden) Eitel Friedrich II. (V) Fürst zu Hohenzollern (?.1.1601-11.7.1661, Issenheim (Isenheim), Alsace) Franziska Katharina Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (1598?-16.6.1665, Hohenems) Johann Friedrich Graf v. Hohenzollern-Hechingen (1602-1602) Anna Maria Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (8.9.1603-23.8.1652, Düsseldorf) Georg Friedrich Graf v. Hohenzollern-Hechingen (-1633, bei Uttenweiler) Maria Domina Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (-1616, Prag) Catharina Ursula Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (c.1610-2.6.1640) Maria Renata Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (-12.1.1637, Konstanz) Maximiliane Waldburga Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (1595-10.4.1639, Wien) Leopold Friedrich Graf v. Hohenzollern-Hechingen (-19.6.1659, Köln) Maria Anna Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (1614-7.3.1670, Albi (Tarn)) Philipp Friedrich Christoph Fürst v. Hohenzollern-Hechingen (24.6.1616, Hechingen-(13/24).1.1671, Hechingen) ? v. Hohenzollern-Hechingen (1.12.1619, Hechingen-?.12.1619, Hechingen)
21. Eitel Friedrich II. (V) Fürst zu Hohenzollern geb. ?.1.1601 gest. 11.7.1661, Issenheim (Isenheim), Alsace Vater: Johann Georg Graf und Fürst zu Hohenzollern (1577-28.9.1623, Hechingen;) Mutter: Franziska Wild- und Rheingräfin zu Salm-Neufville (c.1580-14.12.1619) Ehe 1 (19.3.1630, Bautersen): Elisabeth Maria Gräfin v. 's Heerenberg Marquise v. Bergen-op-Zoom (?.1.1613, Stevensweert-29.10.1671, Bergen-op-Zoom) Kinder: Graf ? v. Hohenzollern-Hechingen (8.4.1632-8.4.1632, Hedel) Maria Franziska Henriette Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (1642-17.10.1698, Bergen-op-Zoom)
22. Philipp Friedrich Christoph Fürst v. Hohenzollern-Hechingen geb. 24.6.1616, Hechingen gest. (13/24).1.1671, Hechingen Vater: Johann Georg Graf und Fürst zu Hohenzollern (1577-28.9.1623, Hechingen) Mutter: Franziska Wild- und Rheingräfin zu Salm-Neufville (c.1580-14.12.1619) Ehe 1 (12.11.1662, Baden-Baden): Maria Sidonia Markgräfin v. Baden-Rodemachern (1635-15.8.1686, Hechingen) Kinder: Friedrich Wilhelm I. Fürst zu Hohenzollern (20.9.1663, Schloß Hechingen-14.11.1735, Schloß Hechingen) Hermann Friedrich Graf zu Hohenzollern (11.1.1665, Schloß Hechingen-23.1.1733, Freiburg im Breisgau) Leopold Karl Friedrich Graf v. Hohenzollern-Hechingen (11.2.1666, Schloß Hechingen-18.7.1684, b.Budapest) Philipp Friedrich Meinrad Graf v. Hohenzollern-Hechingen (9.2.1667, Schloß Hechingen-18.7.1684, Schloß Hechingen) Maria Margaretha Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (22.5.1668, Schloß Hechingen-) Karl Ferdinand Friedrich Dominikus Graf v. Hohenzollern-Hechingen (5.8.1669-5.8.1669, Schloß Hechingen) Maria Margaretha Sidonia Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (26.4.1670, Schloß Hechingen-20.4.1687, Straßburg) Franz Leopold Joachim Graf v. Hohenzollern-Hechingen (25.4.1671-25.4.1671, Schloß Hechingen)
23. Friedrich Wilhelm I. Fürst zu Hohenzollern geb. 20.9.1663, Schloß Hechingen gest. 14.11.1735, Schloß Hechingen Vater: Philipp Friedrich Christoph Fürst v. Hohenzollern-Hechingen (24.6.1616, Hechingen-(13/24).1.1671, Hechingen) Mutter: Maria Sidonia Markgräfin v. Baden-Rodemachern (1635-15.8.1686, Hechingen) Ehe 1 (22.6.1687, Wien): Maria Leopoldine Ludovika Gräfin v. Sinzendorf (11.4.1666-18.5.1709, Wien) Kinder: Friedrich Ludwig Fürst zu Hohenzollern (1.9.1688, Straßburg-4.6.1750, Schloß Lindich bei Hechingen) Prinzessin Ludovica Friederike Ernestine v. Hohenzollern-Hechingen (7.1.1690, Ulm-21.10.1720, Steyr) Charlotte Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (26.12.1692-26.12.1692) Christine Eberhardine Friederike Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (3.3.1695, Schloß Hechingen-2.12.1754, Wien) Friedrich Karl Graf v. Hohenzollern-Hechingen (?.1.1697-?.1.1697) Sophie Johanna Friederike Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (16.2.1698, Hechingen-2.5.1754, Münsterbilsen) Ehe 2 (7.9.1710, Hechingen): Maximiliana Magdalena Antonia Freiin v. Lützau (11.7.1690-8.9.1755, Hechingen) Kinder: Eberhard Hermann Friedrich Graf v. Hohenzollern-Hechingen (13.9.1711, Hechingen-10.10.1726, Hechingen) Marie Ludovika Maximiliane Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (3.3.1713, Hechingen-19.11.1743, Innsbruck)
24. Friedrich Ludwig Fürst zu Hohenzollern geb. 1.9.1688, Straßburg gest. 4.6.1750, Schloß Lindich bei Hechingen Vater: Friedrich Wilhelm I. Fürst zu Hohenzollern (20.9.1663, Schloß Hechingen-14.11.1735, Schloß Hechingen) Mutter: Maria Leopoldine Ludovika Gräfin v. Sinzendorf (11.4.1666-18.5.1709, Wien)
25. Joseph Friedrich Wilhelm Franz Eugen Fürst zu Hohenzollern geb. 12.11.1717, Bayreuth (Taufe: 12.11.1717) gest. 9.4.1798, Hechingen Vater: Hermann Friedrich Graf zu Hohenzollern (11.1.1665, Schloß Hechingen-23.1.1733, Freiburg im Breisgau) Mutter: Maria Josepha Theresia Gräfin zu Oettingen-Spielberg (19.9.1694, Oettingen-(20/21).8.1778, Oettingen) Ehe 1 (25.6.1750, Wien): Maria Theresia Rosalia Prinzessin de Silva, Folch de Cardona, Eril et Borgia (4.9.1732, Wien-25.9.1750, Wien) Ehe 2 (7.1.1751, Hechingen): Maria Theresia Gräfin v. Waldburg-Zeil (26.1.1732, Immenstadt-17.1.1802, Augsburg) Kinder: Meinrad Joseph Maria Friedrich Graf v. Hohenzollern-Hechingen (9.10.1751, Hechingen-28.9.1752, Hechingen) Joseph Wilhelm Franz Graf v. Hohenzollern-Hechingen (12.12.1752, Hechingen-7.7.1754, Hechingen) Maria Crescentia Josepha Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (4.9.1754, Hechingen-29.9.1754) Maria Theresia Josephine Karoline Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (3.12.1756, Hechingen-?.12.1756) Hieronymus Joseph Karl Erbgraf v. Hohenzollern-Hechingen (18.4.1758, Hechingen-23.6.1759, Hechingen) Maria Antonia Anna Gräfin v. Hohenzollern-Hechingen (10.11.1760, Hechingen-25.7.1797, Hechingen)
26. Hermann Maria Friedrich Otto Fürst zu Hohenzollern-Hechingen geb. 30.7.1751, Lockenhaus, Burgenland gest. 2.11.1810, Schloß Hechingen Vater: Franz Xaver Graf v. Hohenzollern-Hechingen (18.7.1720, Bayreuth-14.3.1765, Mouffrin, Provinz Namur) Mutter: Anna Maria Bernhardina Gräfin v. u. zu Hoensbroech (8.5.1729, Geulle-26.9.1798, Schloß Geulle) Ehe 1 (18.11.1773, Maastricht): Louise Julienne Constance Gräfin v. Merode, Batenburg u. Oolen Marquise de Westerloo (28.9.1748, Merode-14.11.1774, Schloß Maastricht) Kinder: Prinzessin Luise Juliane Constantine v. Hohenzollern-Hechingen (1.11.1774, Maastricht-7.5.1846, Glogow (Glogau)) Ehe 2 (15.2.1775, Brüssel): Maximilienne Albertine Jeanne Princesse de Gavre (30.11.(1753/1755)-6.8.1778, Bruxelles (Brussels, Brüssel)) Kinder: Friedrich Hermann Otto Fürst zu Hohenzollern-Hechingen (22.7.1776, Namur-13.9.1838, Schloß Lindich bei Hechingen) Ehe 3 (12.6.1779, Dagstuhl): Maria Antonia Monika Gräfin v. Waldburg-Zeil-Wurzach (6.6.1753, Wurzach-25.10.1814, Wien) Kinder: Prinzessin Maria Antonia Philippina v. Hohenzollern-Hechingen (8.2.1781, Dagstuhl-25.12.1831, Den Haag) Maria Theresia Franziska Prinzessin v. Hohenzollern-Hechingen (11.8.1784, Dagstuhl-6.9.1784, Dagstuhl) Maria Franziska Theresia Karoline Prinzessin v. Hohenzollern-Hechingen (19.1.1786, Dagstuhl-1810) Maria Maximiliane Antoinette Prinzessin v. Hohenzollern-Hechingen (3.11.1787, Wadern-30.3.1865, Baden bei Wien) Josephine Prinzessin v. Hohenzollern-Hechingen (14.5.1791, Hechingen-25.3.1856, Wien)
27. Friedrich Hermann Otto Fürst zu Hohenzollern-Hechingen geb. 22.7.1776, Namur gest. 13.9.1838, Schloß Lindich bei Hechingen Vater: Hermann Maria Friedrich Otto Fürst zu Hohenzollern-Hechingen (30.7.1751, Lockenhaus, Burgenland-2.11.1810, Schloß Hechingen) Mutter: Maximilienne Albertine Jeanne Princesse de Gavre (30.11.(1753/1755)-6.8.1778, Bruxelles (Brussels, Brüssel)) Ehe 1(26.4.1800, Prag): Luise Pauline Maria Biron Prinzessin v. Schlesien-Sagan (19.2.1782, Jelgava (Mitau)-8.1.1845, Wien) Kinder: Friedrich Wilhelm II. Constantin Fürst zu Hohenzollern-Hechingen (20.2.1801, Schloß Sagan-3.9.1869, Schloß Polnisch Nettkow bei Grünberg, Schlesien)
28. Friedrich Wilhelm II. Constantin Fürst zu Hohenzollern-Hechingen, der letzte Fürst geb. 20.2.1801, Schloß Sagan gest. 3.9.1869, Schloß Polnisch Nettkow bei Grünberg, Schlesien Vater: Friedrich Hermann Otto Fürst zu Hohenzollern-Hechingen (22.7.1776, Namur-13.9.1838, Schloß Lindich bei Hechingen) Mutter: Luise Pauline Maria Biron Prinzessin v. Schlesien-Sagan (19.2.1782, Jelgava (Mitau)-8.1.1845, Wien) Ehe 1 (22.5.1826, Eichstädt): Eugénie de Beauharnais (23.12.1808, Mailand-1.9.1847, Freudenstadt) Morganatische Ehe 2 (13.11.1850, Görlitz): Amalie Sophie Karoline Adelheid Gräfin v. Rothenburg (13.7.1832, Fürth bei Nürnberg-29.7.1897, Wiesbaden) Kinder (nicht standesgemäß): Friederike Wilhelmine Elisabeth Amalie Adelheid Gräfin v. Rothenburg (13.2.1852, Löwenberg-31.12.1914, Dresden) Friedrich Wilhelm Karl Graf v. Rothenburg (19.2.1856, Löwenberg-23.8.1912, Polnisch Nettkow, Schlesien) Wilhelm Friedrich Louis Gustav Graf v. Rothenburg (16.11.1861, Schönbühl, Suisse (Svizzera, Schweiz)-17.2.1929, Dresden)
Mit Aussterben der Hechinger Linie nannte sich Karl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen Fürst von Hohenzollern, die Beschränkung auf Sigmaringen im Titel entfiel.
Rang erhöht durch Napoleon → Königreiche: Bayern | Sachsen | Württemberg | Großherzogtümer: Baden | Hessen
Napoleonische Staaten → Königreiche: Westphalen | Großherzogtümer: Berg | Würzburg | Fürstentümer: Aschaffenburg (ab 1810 als Großherzogtum Frankfurt) | Von der Leyen | Regensburg (bis 1810)
Unverändert → Herzogtümer: Anhalt-Bernburg | Anhalt-Dessau | Anhalt-Köthen | Arenberg | Mecklenburg-Schwerin | Mecklenburg-Strelitz | Nassau | Oldenburg | Sachsen-Coburg-Saalfeld | Sachsen-Gotha-Altenburg | Sachsen-Hildburghausen | Sachsen-Meiningen | Sachsen-Weimar, Sachsen-Eisenach (seit 1741 Personalunion, ab 1809 Realunion), Sachsen-Weimar-Eisenach | Fürstentümer: Hohenzollern-Hechingen | Hohenzollern-Sigmaringen | Isenburg-Birstein | Liechtenstein | Lippe-Detmold | Reuß-Ebersdorf | Reuß-Greiz | Reuß-Lobenstein | Reuß-Schleiz | Salm-Kyrburg | Salm-Salm | Schaumburg-Lippe | Schwarzburg-Rudolstadt | Schwarzburg-Sondershausen | Waldeck
Kaiserreich: Österreich | Königreiche: Preußen | Bayern | Sachsen | Hannover | Württemberg | Kurfürstentümer: Hessen-Kassel | Großherzogtümer: Baden | Hessen-Darmstadt | Luxemburg | Mecklenburg-Schwerin | Mecklenburg-Strelitz | Oldenburg | Sachsen-Weimar-Eisenach | Herzogtümer: Anhalt (ab 1863) | Bernburg (bis 1863) | Dessau (bis 1863) | Köthen (bis 1847) | Braunschweig | Holstein | Lauenburg | Limburg | Nassau | Sachsen-Altenburg (ab 1826) | Sachsen-Coburg-Saalfeld ab 1826 als Sachsen-Coburg-Gotha | Sachsen-Gotha-Altenburg (bis 1826) | Sachsen-Hildburghausen (bis 1826) | Sachsen-Meiningen | Fürstentümer: Hessen-Homburg | Hohenzollern-Hechingen (bis 1850) | Hohenzollern-Sigmaringen (bis 1850) | Liechtenstein | Lippe | Reuß ältere Linie | Reuß jüngere Linie | Schaumburg-Lippe | Schwarzburg-Rudolstadt | Schwarzburg-Sondershausen | Waldeck | Freie Städte: Frankfurt am Main | Hamburg | Lübeck | Bremen
Brockhaus-1911: Hechingen · Hohenzollern [3] · Hohenzollern [2] · Hohenzollern
DamenConvLex-1834: Hohenzollern (Familie)
Herder-1854: Hechingen · Hohenzollern
Meyers-1905: Hechingen · Hohenzollern [3] · Hohenzollern-Museum · Hohenzollern [1] · Hohenzollern [2]
Pierer-1857: Hechingen · Hohenzollern [4] · Hohenzollern-Haigerloch · Hohenzollern [3] · Hohenzollern [1] · Hohenzollern [2]