| Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Hornberg (Begriffsklärung). |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Ortenaukreis | |
| Koordinaten: | 48° 13′ N, 8° 14′ O | |
| Höhe: | 953 m ü. NN | |
| Fläche: | 54,45 km² | |
| Einwohner: | 4376 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 80 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 78132 | |
| Vorwahl: | 07833 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OG | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 17 051 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Bahnhofstraße 1-3 78132 Hornberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Siegfried Scheffold | |
Hornberg ist eine Stadt im Ortenaukreis in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Hornberg liegt an der Mündung des Reichenbachtals in das Gutachtal im mittleren Schwarzwald in 344–970 Meter Höhe (Gemarkungsgrenze zu Gutach im Talgrund–Karlstein), im südöstlichen Zipfel des Ortenaukreises.
Die Stadt grenzt im Nordwesten an Gutach, im Norden an die Stadt Wolfach, im Osten an Lauterbach und Schramberg, beide im Landkreis Rottweil, im Süden an die Stadt Triberg und im Südwesten an Schonach, beide im Schwarzwald-Baar-Kreis und im Westen an die Stadt Elzach im Landkreis Emmendingen.
Die Stadt besteht aus der Kernstadt und den eingemeindeten Orten Niederwasser und Reichenbach.
Bereits zur Römerzeit verlief durch das Gebiet der Stadt eine bedeutende Fernverbindung von Straßburg nach Konstanz, die unter fränkischer Herrschaft weiter betrieben wurde. Die Herrschaft Hornberg wurden dem Adalbert von Ellerbach von Heinrich IV. um das Jahr 1084 zum Lehen gegeben, der sich fortan von Hornberg nannte.
Um 1200 erfolgte unter den Erben eine Teilung, der südliche Teil wurde zur Herrschaft Triberg. Die Burg unterhalb der sich die spätere Stadt Hornberg entwickelte wurde um das Jahr 1300 errichtet.
Die Stadt ging allmählich durch Verkauf in die Hände der Württemberger über, für die dieses Gebiet einen wichtigen Stützpunkt auf dem Weg zu ihren elsässischen Besitzungen und der Grafschaft Mömpelgart darstellte. Der Verkauf begann im Jahre 1423 und war etwa 20 Jahrzehnte später abgeschlossen. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die Stadt Sitz eines Obervogteiamtes.
Im Vertrag von Versailles von 1810 wurde zwischen dem Großherzogtum Baden und dem Königreich Württemberg eine Grenzbegradigung durchgeführt und Hornberg fiel an Baden. Dort blieb es zunächst Sitz eines Bezirksamtes.
Die Reformation wurde 1535 in Hornberg eingeführt. In der Stadt gibt es heute eine evangelische, eine römisch-katholische und eine neuapostolische Kirche.
Die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 brachte folgendes Ergebnis:
Reichenbach und Niederwasser verfügen über eigene Ortschaftsräte.
Das Wappen zeigt zwei abgewendete schwarze Jagdhörner (Hifthörner) die über einem grünen Dreiberg schweben auf einem silbernen Schild.
Die Stadt Hornberg unterhält partnerschaftliche Beziehungen zur elsässischen Stadt Bischwiller in Frankreich, die etwa 30 km nördlich von Straßburg liegt.
In Hornberg ist die Privatbrauerei M. Ketterer GmbH & Co. ansässig.
Hornberg ist durch die Bundesstraße B 33 (Willstätt - Ravensburg) mit dem überregionalen Straßennetz verbunden. Seit 3. Juli 2006 wird die Hornberger Innenstadt durch einen Umgehungstunnel, den 1885 m langen Hornberg-Tunnel, entlastet.
Über die Badische Schwarzwaldbahn von Karlsruhe und Offenburg nach Singen (Hohentwiel) und Konstanz ist die Stadt an das Schienennetz angeschlossen.
Mit der Wilhelm-Hausenstein-Schule verfügt Hornberg über eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Daneben gibt es je einen evangelischen und römisch-katholischen Kindergarten.
Hornberg liegt am Mittelweg, Westweg und am Querweg Rottweil-Lahr, drei Fernwanderstrecken, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführen. Gleiches gilt für die Deutsche Uhrenstraße.
| Commons: Hornberg – Bilder, Videos und Audiodateien |
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