| Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen befinden sich unter ISAF (Begriffsklärung). |
Die International Security Assistance Force (ISAF) ist die Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe in Afghanistan.
Die Aufstellung erfolgte auf Ersuchen der neuen afghanischen Regierung an die internationale Gemeinschaft und mit Genehmigung durch den Weltsicherheitsrat (Resolution 1386 vom 20. Dezember 2001). Der Einsatz ist keine Blauhelm-Mission, sondern ein sogenannter friedenserzwingender Einsatz unter Verantwortung der beteiligten Staaten, wobei der NATO eine Führungsrolle zukommt.
Das Mandat für die Beteiligung deutscher Soldaten am ISAF-Einsatz wurde am 22. Dezember 2001 erteilt. In der deutschen Terminologie wird die ISAF häufig auch als Schutztruppe bezeichnet.
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Aufgabe der ISAF ist die Unterstützung der gewählten Regierung Afghanistans zur Herstellung und Aufrechterhaltung eines sicheren Umfeldes in Afghanistan. In erster Linie soll so der Wiederaufbau Afghanistans, die Etablierung demokratischer Strukturen und die Durchsetzungsfähigkeit der frei gewählten Zentralregierung vorangetrieben werden. ISAF sollte ursprünglich vollständig vom Einsatz Enduring Freedom getrennt operieren.[1] Die ISAF darf im Rahmen der Erfüllung der Resolution 1386 des UN-Sicherheitsrats alle Mittel, auch Waffengewalt, anwenden. Die ISAF ist keine friedenssichernde Blauhelm-Truppe, sondern eine vom Sicherheitsrat genehmigte UN-Schutztruppe, die aus freiwillig gestellten Soldaten und Finanzen der beteiligten Staaten besteht. Das UN-Mandat wurde mehrfach erneuert, die letzte Erneuerung wurde durch die Resolution 1623 des UN-Sicherheitsrats vorgenommen, die das Mandat bis Oktober 2006 ausdehnt.
Nach Mandatierung und Aufstellung von ISAF im Dezember 2001 wurde ISAF jeweils von einer oder mehreren Nationen geführt. Am 9. August 2003 übernahm die NATO durch UN-Mandat die Verantwortung für Führung, Planung und Unterstützung der ISAF-Mission. Operationell wird ISAF durch das Allied Joint Force Command Headquarters Brunssum (JFC Brunssum) in den Niederlanden geführt. Die Führung von ISAF in Afghanistan wird seit Ende 2003 jeweils durch ein Hauptquartier der NATO sichergestellt:
Dem Befehlshaber ISAF stehen unterschiedliche Truppenelemente in Afghanistan zur Verfügung:
ISAF Headquarters - Das ISAF Hauptquartier (ISAF HQ) befindet sich in der afghanischen Hauptstadt Kabul und dient als operatives Kommando für die gesamte Mission. Mehr als 600 Soldaten aus 28 unterschiedlichen Nationen (Stand: Januar 2006) dienen hier. ISAF HQ und seine untergeordneten Einheiten arbeiten eng mit der afghanischen Regierung zusammen und koordinieren ihre Tätigkeiten mit Organisationen wie der United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA), Internationalen Organisationen und verschiedenen NGOs. Von hier aus findet ebenfalls enge Abstimmung mit dem Combined Forces Command-Afghanistan(CFC-A) statt, welches die Operation „Enduring Freedom“ in Afghanistan führt.
RC Capital - Im Region Command Capital, vormals Kabul Multinational Brigade genannt, sind die taktischen Truppen zusammengefasst, die für die Sicherheitsunterstützung in und um Kabul verantwortlich sind. Hauptelemente sind drei multinationale Battle Groups, die Patrouillen durchführen, häufig gemeinsam mit den afghanischen Streitkräften oder der afghanischen Polizei.
ATF - Die so genannte Air Task Force ist verantwortlich für Planung und Durchführung von allen Operationen und Bewegungen der ISAF-Luftstreitkräfte in Afghanistan. ATF koordiniert den Luftraum und arbeitet mit der afghanischen zivilen Luftfahrt zusammen. Einer der wichtigsten Flughäfen für ISAF ist hierfür der Kabul International Airport (KAIA).
ISAF PRT - Zur Zeit gibt es 13 Provincial Reconstruction Teams (PRT). Sie stellen das Haupttruppenelement von ISAF in den nördlichen, westlichen und südlichen Provinzen des Landes dar. Sie sind so angelegt, dass sie sowohl militärische Zusammenarbeit mit der Provinzregierung leisten, als auch als Fokus der internationalen Gemeinschaft dienen, um in den verschiedenen Regionen die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Gleichfalls wirken sie als ein weiterer Faktor, um der Autorität der Zentralregierung Vorschub zu leisten.
RC und FSB - Um die Bemühungen der PRTs regional besser koordinieren zu können, sind drei so genannte Region Commands (RC) eingerichtet worden (vormals RAC - Regional Area Coordinator). Sie managen Logistik und kontrollieren die Kommandostruktur. RC Nord in Mazar-e-Sharif ist zuständig für die PRTs in Maimana, Pol-e-Khomri, Mazar-e-Sharif, Kundus und Feyzabad; RC West in Herat ist verantwortlich für die PRTs in Farah, Chagcharan, Qaleh-ye-Now und Herat. RC Süd in Kandahar deckt die Verantwortungsbereiche der PRTs Kandahar, Qalat, Tarin Kowt and Lashkar Gah ab. Daneben bestehen noch Forward Support Bases (FSB), die als logistische Basen dienen. Sie können beispielsweise medizinische Evakuierung sicherstellen und verbessern so die Sicherheitssituation der PRTS. FSBs wurden im nordafghanischen Mazar-e-Sharif, im westlichen Herat und südlichen Kandahar angesiedelt.
Erwähnenswert ist noch, dass im Umfeld der Präsidentschaftswahlen am 9. Oktober 2004 und der Wahlen zu Parlament und Provinzregierungen im September 2005 Unterstützungstruppen der NATO nach Afghanistan gesendet wurden, um der verschärften Sicherheitslage gerecht zu werden.
Die Versorgung der Soldaten der verschiedenen Nationalitäten erfolgt sowohl durch von der Ukraine angemietete Großraumtransportflugzeuge Antonow An-124 „RUSLAN“ vom Flughafen Köln/Wahn aus sowie über einen Luftwaffenstützpunkt in Termez (Usbekistan), auf dem auch eine Einheit der Bundeswehr stationiert ist. Ein französischer Luftwaffenstützpunkt befindet sich in Duschanbe (Tadschikistan). Die Bundeswehr versorgt von hier aus durch regelmäßige Flüge mit Transall-Flugzeugen sowohl die verschiedensten Feldlager in Kabul (z.B. das Camp Warehouse) als auch die Stützpunkte der PRT-Teams in Kunduz und Feyzabad. Derzeit sind 2.967 deutsche Soldaten am Hindukusch im Einsatz.[1]
Bis zum 19. März 2002 lief der ISAF-Einsatz der Bundeswehr als Vorauskommando unter Führung des Kommandeurs des deutsch-niederländisch-dänisch-österreichischen Einsatzverbandes. Deren Kommandeur war Brigadegeneral Carl-Hubertus von Butler, der dann ab 19. März 2002 die Führung der Kabul Multinational Brigade (KMNB) übernahm. Er hatte diese Aufgabe bis zum 17. Juni 2002 inne.
Sein Nachfolger war Brigadegeneral Manfred Schlenker. Er führte die KMNB vom 17. Juni 2002 bis zum 17. Dezember 2002. Ab dem 17. Dezember 2002 führte und bis zum 17. Juli 2003 Brigadegeneral Werner Freers die KMNB. Von den oben angegebenen Kommandeuren unterscheiden sich die Kommandeure der ISAF, die unter anderem die KMNB führen, aber auch andere Tätigkeiten haben. Diese Kommandeure der ISAF (COMISAF) waren/sind:
| Nr. | Name | Nation | Beginn der Berufung | Ende der Berufung | Führungskontingent |
|---|---|---|---|---|---|
| 10 | Dan K. McNeill | Vereinigte Staaten | 4. Februar 2007 | --- | NATO und Combined Forces Command Afghanistan der US-Streitkräfte |
| 9 | David J. Richards | Vereinigtes Königreich | 5. Mai 2006 | 4. Februar 2007 | Allied Command Europe Rapid Reaction Corps |
| 8 | Mauro Del Vecchio | Italien | 5. August 2005 | 4. Mai 2006 | NATO Rapid Deployable Corps - Italien (NRDC-I) |
| 7 | Ethem Erdagi | Türkei | 13. Februar 2005 | 4. August 2005 | NATO Rapid Deployable Corps - Türkei (NRDC-T) |
| 6 | Jean-Louis Py | Frankreich | 7. August 2004 | 12. Februar 2005 | Eurokorps |
| 5 | Rick Hillier | Kanada | 9. Februar 2004 | 7. August 2004 | --- |
| 4 | Götz Gliemeroth | Deutschland | 11. August 2003 | 9. Februar 2004 | erstmals NATO-geführt/Joint Headquarters Centre/Heidelberg |
| 3 | Norbert van Heyst | Deutschland/Niederlande | 10. Februar 2003 | 10. August 2003 | 1. Deutsch-Niederländisches Korps |
| 2 | Hilmi Rhin Zorlu | Türkei | 18. Juni 2002 | 10. Februar 2003 | --- |
| 1 | John McCall | Vereinigtes Königreich | 22. Dezember 2001 | 18. Juni 2002 | --- |
Erstreckte sich das Operationsgebiet von ISAF zunächst nur auf Kabul und Umgebung, so wurde es schrittweise auf weitere Teile des Landes ausgedehnt. Seit Oktober 2003 wurde durch einen Erweiterungplan der NATO, genehmigt durch den UN-Sicherheitsrat, das Operationsgebiet auf die nördlichen Provinzen Afghanistans ausgedehnt. 2005 wurde durch die sogenannte Stage II auch Verantwortung für das westliche Afghanistan übernommen. Am 31. Juli 2006 erweiterte ISAF ihren Verantwortungsbereich durch Stage III in den Süden des Landes . Hierfür wuchs ISAF von rund 9000 auf 18500 Soldaten an. Am 28. September 2006 beschloss der Nordatlantikrat, die Mission auch auf den Osten Afghanistans auszudehnen. Die Truppenstärke soll durch US-Kräfte der Operation Enduring Freedom auf 30000 Soldaten erhöht werden.
Die ISAF Schutztruppe hat gegenüber der Zivilbevölkerung nur eingeschränkte Rechte. Sie darf auch bei kriminellen Akten innerhalb der Zivilbevölkerung nur den örtlichen Behörden als zusätzliche Hilfe zur Seite stehen. Grundlegend hat sie das Recht, sich bei Bedrohungen gegen Personal und Material zu verteidigen.
Der Auftrag lautet:
Unterstützung der vorläufigen Staatsorgane Afghanistans und ihrer Nachfolgeinstitutionen bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit, so dass sowohl die afghanischen Staatsorgane als auch das Personal der Vereinten Nationen (inkl. ISAF) und anderes Zivilpersonal (insb. solches, das dem Wiederaufbau und humanitären Aufgaben nachgeht) in einem sicheren Umfeld arbeiten können, und Sicherheitsunterstützung bei der Wahrnehmung anderer Aufgaben in Unterstützung des Bonner Abkommens.
So steht es auf der Taschenkarte eines jeden ISAF-Soldaten.
Die ISAF-Truppe hält sich bei Aufgaben, die den Staatsorganen Afghanistans zukommen, bewusst im Hintergrund und versucht, de-eskalierend zu wirken. So werden etwa Fahrzeugkontrollen nur von afghanischen Polizeieinheiten vorgenommen. Auch wird bei Patrouillenfahrten deutscher Soldaten kein Helm getragen, da man nicht als millitärische Besatzungsmacht auftreten möchte. So trugen etwa die Soldaten der ersten beiden Kontingente der deutschen Schutztruppe Tarnanzüge im oliven Tarnschema, um nicht mit den Amerikanern verwechselt zu werden. Auch wählte man für Patrouillen anfangs vornehmlich das geländegängige Fahrzeug Wolf anstelle des gepanzerten Dingos.
Die rechtliche Situation der ISAF-Soldaten ist gemeinhin als relativ unsicher zu bezeichnen, da beim Einsatz von Schusswaffen, zur Abwehr von Gefahren für das eigene Leben oder das der Kameraden, das Recht der beteiligten Nationen gilt. Ein Gebrauch der Schusswaffe deutscher Soldaten etwa wird von der deutschen Staatsanwaltschaft auf ihre Rechtmäßigkeit hin untersucht. Auch gelten besondere Richtlinien; so darf etwa die Waffe MG3 nicht gegen Menschenmengen eingesetzt werden.
Im Rahmen der ISAF nehmen zur Zeit (August 2006) 37 Nationen (NATO-Staaten und Nicht-NATO-Staaten) mit rund 18500 Soldaten teil:
Am 22. Dezember 2001 nahm die ISAF unter britischem Oberkommando ihre Arbeit in Kabul auf; die erste Amtshandlung war die Bewachung der Amtseinführung der Übergangsregierung. Der eigentliche Stationierungsvertrag zwischen der Übergangsregierung und dem damals leitenden General der ISAF wurde allerdings erst am 4. Januar 2002 geschlossen.
Bis Juli 2006 stellte die Bundesrepublik Deutschland mit rund 3000 deutschen Soldaten das größte Truppenkontingent der ISAF. Bei einer Sondersitzung am 28. September 2005 beschlossen Bundestag und Kabinett mit großer Mehrheit die Ausweitung des Mandats, wodurch die Anzahl auf 3000 Soldatinnen und Soldaten erhöht sowie die Einsatzdauer um ein Jahr bis zum 13. Oktober 2006 verlängert wurde. Am 28. September 2006 stimmte der Bundestag einem Antrag der Bundesregierung auf Verlängerung um ein weiteres Jahr zu. Das Mandat ermöglicht deutschen Soldaten gleichfalls die Bewegung in Gesamt-Afghanistan, wenn dies für den Auftrag im Rahmen der ISAF-Operation notwendig ist. Seit Beginn des Einsatzes sind 21 deutsche Soldaten getötet worden, 11 davon durch Unfälle. Mit 6300 Soldaten stellt das Vereinigte Königreich inzwischen das größte Kontingent der ISAF, das ab Mitte 2007 noch einmal auf 7700 Soldaten aufgestockt werden soll.
Nach langer Diskussion wurde im Dezember 2003 der ISAF-Einsatz der Bundeswehr auf die Stadt Kunduz ausgedehnt. Im Folgenden eine Übersicht der Kommandeure der Bundeswehr:
Seit ca. 10. Juni 2004 wurden auch Diskussionen geführt, den Einsatz der Bundeswehr auf die Stadt und Provinz Feyzabad auszudehnen, personell bedeutete dies eine Aufstockung der Kontingente um ca. 150 Mann unter Teilnahme von niederländischen Einheiten.
Im September 2004 wurde in Feyzabad ebenfalls ein PRT (Provincial Reconstruction Team) aufgestellt. Im Januar 2005 erfolgte der Umzug aus der Neustadt von Feyzabad in das neue Feldlager „Camp Feyzabad“ am Flugfeld. Seit Januar 2005 beteiligt sich Dänemark mit 40 Soldaten und seit März 2005 die Tschechische Republik ebenfalls mit 40 Soldaten am PRT.
Auch hier die Übersicht der Kommandeure der Bundeswehr:
Nach einer Übergangsphase ist in Mazar-e-Sharif das Region Command North (Anfangs als "Regional Area Command" bezeichnet) stationiert, das diverse Aufbauteams koordiniert. Folgende Offiziere haben dieses Amt bisher bekleidet:
Mit der neuen Verteilung der Verantwortlichkeiten der PRTs begann die Bundeswehr ab Dezember 2005 damit, in Mazar-e-Sharif das neue Lager Camp Marmal einzurichten. Der Aufbau des Camps ist noch nicht abgeschlossen.
Die Übersicht der Kommandeure der Bundeswehr:
Am 22. März 2006 wurde in Kabul das Kommando über das deutsche Einsatzkontingent der ISAF in Afghanistan durch den Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalmajor Karlheinz Viereck, von Brigadegeneral Achim Lidsba an Brigadegeneral Christof Munzlinger übergeben.
Brigadegeneral Christof Munzlinger gab das Kommando über die deutschen Soldaten Anfang Juli 2006 bei einer feierlichen Zeremonie im nordafghanischen Masar-i-Scharif an Brigadegeneral Markus Kneip ab. Kneip befehligt seit dem 1. Juni die Internationale Schutztruppe ISAF in ganz Nordafghanistan. Ende Dezember erfolgte dann die feierliche Übergabe an seinen Nachfolger Brigadegeneral Volker Barth.
Der Sommer 2006 war gekennzeichnet durch eine Großoffensive der „Enduring Freedom“-Alliierten (Amerikaner und Briten) gegen mutmaßliche Taliban- und Al-Qaida-Kämpfer im Süden Afghanistans. Mittlerweile wurden auch Bundeswehr-Soldaten im bisher eher ruhigen Norden regelmäßig angegriffen. Dabei wurde deutlich, dass die Angreifer nicht zwischen Soldaten der ISAF-Schutztruppe und der Anti-Terror-Operation Enduring Freedom unterscheiden. Durch verstärkte Selbstschutzmaßnahmen der ISAF-Kräfte wurden v.a. die Arbeit der ISAF-Wiederaufbau-Teams im Lande und der dazu notwendige Kontakt zur Bevölkerung massiv erschwert.
31. Juli 2006: Die ISAF übernahm das Kommando im Süden Afghanistans.
3. August 2006: Bei einem Selbstmordanschlag in Südafghanistan kamen mindestens 21 Menschen ums Leben und 13 weitere wurden verletzt. Das Innenministerium teilte mit, dass der Attentäter die Autobombe auf einem Markt in der Provinz Kandahar zündete. Zuvor war bei einem weiteren Bombenanschlag ein Soldat der Schutztruppe ISAF getötet worden. Seit der Kommandoübernahme im Süden hatten bereits vier ISAF-Soldaten ihr Leben verloren. [2]
8. April 2007: sechs ISAF-Soldaten wurden bei einem Bombenangriff getötet.
28. April 2007: Knapp zwei Wochen nach Beginn der Aufklärungsflüge der sechs Bundeswehr-Tornados in Afghanistan knickte bei der Landung einer Maschine das Bugrad ein.[3]
19. Mai 2007: Bei einem Selbstmordanschlag auf einem belebten Markt in der nordafghanischen Stadt Kundus wurden drei deutsche Soldaten getötet, zwei weitere verwundet. Daneben gab es weitere zivile Opfer.
Der Afghanistan-Einsatz hat bereits 21 deutschen Soldaten das Leben gekostet. 13 davon kamen gewaltsam ums Leben, acht bei Unfällen.
Im Rahmen von Operation Enduring Freedom und ISAF-Einsatz sind laut CNN bis zum 19. Juli 2007 insgesamt 625 Soldaten gestorben, darunter 408 US-Amerikaner, 1 Australier, 64 Briten, 66 Kanadier, 1 Tscheche, 2 Esten, 4 Dänen, 9 Franzosen, 21 Deutsche, 9 Italiener, 1 Norweger, 1 Finne, 1 Portugiese, 4 Rumänen, 21 Spanier, 1 Südkoreaner, 9 Niederländer und 2 Schweden.
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