Ildefonso-Inseln

NASA-Satellitenbild
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Die Ildefonso-Inseln (span. Islas Ildefonso) sind eine zu Chile gehörige kleine Inselgruppe. Sie gehören zur Gemeinde "comuna de Cabo de Hornos" der chilenischen Antarktis-Provinz „Magallanes y de la Antártica Chilena“. Die Inseln liegen auf 55°44'S, 69°26'W, 96 km westlich von Isla Hermite, die zu Tierra del Fuego (Feuerland) gehört, und 93 km NNW der Diego-Ramirez-Inseln.

Die Inseln bestehen aus neun Felsen, die sich auf zwei Gruppen verteilen. Sie erstrecken sich über 6 km in Nordwest-Südost-Richtung.

Die Landfläche beträgt rund 0,2 km². Mehr als die Hälfte davon entfällt auf den großen südlichen Felsen, der 970 m lang und 80 bis 200 m breit ist.

Die Inseln sind steil und felsig und mit Büschelgras (Poa flabellata) bewachsen.

Sie sind von Pinguinen bevölkert, vor allem dem Felsenpinguin (Eudyptes chrysocome) sowie dem Magellan-Pinguin (Spheniscus magellanicus). Es gibt auch eine große Kolonie von Schwarzbrauenalbatrossen (Thalassarche melanophris), sowie einige Graukopfalbatrosse (Thalassarche chrysostoma). Die Blauaugenscharbe (Antarktischer Kormoran, Phalacrocorax atriceps) gehört ebenso zu den verbreiteten brütenden Arten.

Literatur

Quelle:
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