Ilshofen

Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Ilshofen
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Ilshofen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Schwäbisch Hall
Koordinaten: 49° 10′ N, 9° 55′ O
Höhe: 441 m ü. NN
Fläche: 54,90 km²
Einwohner: 6071 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74532
Vorwahl: 07904
Kfz-Kennzeichen: SHA
Gemeindeschlüssel: 08 1 27 043
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Haller Straße 1
74532 Ilshofen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Roland Wurmthaler
Lage der Stadt Ilshofen im Landkreis Schwäbisch Hall
Karte

Ilshofen ist eine Kleinstadt im Landkreis Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg) und liegt zentral zwischen der Kreisstadt Schwäbisch Hall und Crailsheim.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Die Gemarkung Ilshofens ist zweigeteilt: Der Stadtteil Obersteinach liegt westlich vom übrigen Stadtgebiet, von Wolpertshausen und Gerabronn von diesem getrennt.

Stadtgliederung

Ilshofen besteht aus der Kernstadt Ilshofen selbst und den Stadtteilen und ehemaligen Gemeinden Eckartshausen (mit Großallmerspan und Oberschmerach), Obersteinach (mit Altenberg, Niedersteinach, Sandelsbronn, Söllbot und Windisch-Brachbach ), Ruppertshofen (mit Hessenau und Leofels) und Unteraspach (mit Oberaspach, den Weilern Gaugshausen, Kerleweck, Oberscheffach, Stadel und Steinbächle und der Lerchenmühle).

Nachbargemeinden

Nachbarstädte und -gemeinden Ilshofens sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden): Gerabronn, Kirchberg an der Jagst, Crailsheim, Vellberg, Schwäbisch Hall und Wolpertshausen. Der Stadtteil Obersteinach ist umgeben von (beginnend im Süden) Wolpertshausen, Braunsbach, Langenburg und Gerabronn. Alle Orte gehören zum Landkreis Schwäbisch Hall.

Geschichte

Ilshofen um 1900
Ilshofen um 1900
Haller Torturm
Haller Torturm

Ilshofen wurde 1288 erstmals als Besitz des Grafen von Flügelau erwähnt. 1330 erlangte Ulleshoven durch Kaiser Ludwig den Bayern das Stadtrecht, wie es schon Schwäbisch Hall genoss. Aufgrund der Verschuldung des Besitzers, des Grafen Ulrich von Hohenlohe, musste dieser die Stadt an die Reichsstädte Dinkelsbühl, Schwäbisch Hall und Rothenburg ob der Tauber verkaufen. Im Laufe der Zeit wurde Ilshofen jedoch alleiniger Besitz Halls. Im Zuge der Besetzung Schwäbisch Halls durch württembergische Truppen und seiner Angliederung an das Herzogtum bzw. Königreich Württemberg wurde auch Ilshofen 1802 württembergisch. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt nach Kämpfen mit versprengten Einheiten der Waffen-SS und anschließendem amerikanischem Beschuss und Bombardements schwer zerstört.

Nach Gründung der Bundesrepublik kam es zur Formierung der Ilshofner Ebene, die eine Reihe von Änderungen mitbrachte. Neben der Gründung eines Wasserzweckverbandes kam es 1967 zur Gründung des Nachbarschulverbandes Ilshofner Ebene. Im Zuge der Gemeindereform wurden in den 1970er Jahren die heutigen Stadtteile Eckartshausen, Unteraspach, Obersteinach und Ruppertshofen eingemeindet.

Am 14. Oktober 1995 wurde in Ilshofen die Ilshofener Erklärung der FDP/DVP verabschiedet.

Eingemeindungen

  • 1. Dezember 1971: Eckartshausen
  • 1. Januar 1972: Obersteinach
  • 1. Januar 1973: Ruppertshofen
  • 1. Januar 1975: Unteraspach

Kultur und Bildung

  • 1971 wurde der erste Bauabschnitt des Ländlichen Bildungszentrums Ilshofen fertiggestellt, das bis heute mehrfach erweitert wurde. Heute gehen Schüler aus den Gemeinden Ilshofen, Wolpertshausen und Vellberg auf die Hermann-Merz-Grund-, Haupt- und Realschule. Zusätzlich gibt es noch die Maria-Montessori-Förderschule.
  • Durch eine Spende wurde 2001 der Ausbau der Stadtturms zum Kulturm ermöglicht. In diesem finden regelmäßige Ausstellungen lokaler Künstler und heimatgeschichtlicher Themen statt.

Sehenswürdigkeiten

Eine der bedeutendsten Burgruinen der Stauferzeit in Südwestdeutschland ist Burg Leofels im Eigentum der Stadt.

Freizeit und Sport

  • Der TSV Ilshofen 1862 e.V. ist mit über 1600 Mitgliedern in 30 Abteilungen der drittgrößte Verein im Landkreis Schwäbisch Hall. Neben der Großsporthalle, einem Hartplatz und einer 400-m-Tartanbahn stehen auch zwei Fußballplätze zur Verfügung.
  • Im Stadtteil Unteraspach gibt es ein Freibad mit Kinderbecken und 50-m-Bahn.

Partnergemeinden

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Stadt verfügt über einige Buslinien, u. a. die Linie 23 nach Schwäbisch Hall und die Linie 66 nach Crailsheim (Stand: November 2004). Sie gehört dem Verkehrsverbund KreisVerkehr Schwäbisch Hall an.

Weblinks

Quelle:
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