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Immunsuppression ist die künstliche Unterdrückung von Immunreaktionen z. B. bei Transplantationen oder Autoimmunkrankheiten (Methoden und Angriffspunkte).
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Die heute angewendeten Medikamente (Immunsuppressiva) lassen sich in 3 Gruppen unterteilen:
Als immunsuppressiv wirkend ist vor allem Stress bekannt. Ausdauersport, wie professionell betriebener Radsport, wurde durch einige Studien eine immunsuppressive Wirkung nachgesagt. Allerdings konnte in der bis dahin größten Studie (SCHMIDT, Achim (2002): Radsport und Immunsystem. Vergleich hämatologischer und endokrinologischer Parameter von Radamateuren und Radprofis im Saisonverlauf, Köln) in Bezug auf Dauer (11 Monate) und Teilnehmer (7 Radprofis, 7 Radamateure) ein derartiger Zusammenhang nicht nachgewiesen werden.
Die Ergebnisse der Studie deuten auf eine Verbesserung des Immunsystems hin. Die Aussagekraft von immunologischen Untersuchungen anhand von Blutproben ist jedoch als eingeschränkt zu betrachten, da sich im Blut lediglich 2 - 4 % der Leukozytenpopulation befinden, die restlichen 96 - 98 % befinden sich in Gewebestrukturen, eine Untersuchung gestaltet sich daher hier entsprechend schwierig.