Die Fachrichtung der Informationsvisualisierung (engl. Information Visualization, auch Wissensvisualisierung) beschäftigt sich mit der grafischen Repräsentation großer Mengen von Daten, die nicht unmittelbar mit physikalischen Zuständen und Prozessen assoziiert werden.
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Sie ist ein relativ neues, interdisziplinäres Gebiet, das unter anderem Methoden und Erkenntnisse der Informatik, Statistik, Data-Mining, Kognitionswissenschaft verwendet. Von der Informationsvisualisierung wird angestrebt, die Mensch-Computer-Interaktion zu verbessern.
Ziel der Informationsvisualisierung ist eine expressive und dabei effektive Darstellung der Datenmuster und der darin enthaltenen Informationen. Expressiv bedeutet, dass alle Daten und nur die Daten in die Visualisierung einfließen. Effektivität besagt, dass sich der Betrachter einer Visualisierung möglichst schnell einen Überblick über die in den Daten enthaltenen Informationen verschaffen können soll. Dabei sind Wahrnehmungseffekte wie optische Täuschungen zu berücksichtigen. Generell unterscheidet man auch Visualisierungen dahingehend, ob sie zur Präsentation von Informationen dienen, oder ob es sich um eine Explorationsvisualisierung auf dem Datensatz handelt.
Es gibt seit 2002 ein Jahrbuch mit dem Titel Information Visualization und zwei regelmäßig stattfindende Veranstaltungen, die InfoVis und die Visualization.
In seinem Artikel Searching for intellectual turning points[1] stellt Chaomei Chen eine Methode für die Analyse von Zitationsräumen dar. Auf seiner Homepage[2] ist ein Tool zur Analyse des Web of Science vorhanden. Darin können nicht nur bibliographische Daten sondern auch die Zitationen von Autoren durch andere Autoren nachverfolgt werden. Die Untersuchung von Cocitation ist eine seit langem bekannte informationstechnische Methode. Neu ist bei Chen die Anwendung von Progressive Pathfinder Network Scaling auf das Problem Cocitation. Diese Analyse arbeitet mit Pathfinder Associative Networks. Der Algorithmus stammt von dem Psychologen Roger W. Schvaneveldt und gehört in den Bereich der Künstliche Intelligenz-Forschung.
Das Tool ist sehr flexibel und bietet die Möglichkeit, andere Analysen wie z. B. autoren- oder publikationsbezogene Clusteranalyse durchzuführen.
Für den Ontologie-Editor Protégé-2000 gibt es ein Visualisierungs-Plug-in: OntoViz (siehe Weblinks). Damit können einfache Visualisierungen vorgenommen werden.
allgemein:
zu Citespace Analyse:
zu Intelligenter Visualisierung