Inter graves sind Enzykliken, zum Ersten von Papst Pius IX. datiert vom 1. Dezember 1854, mit der er die baldige Fertigstellung des Dogmas über die „Unbefleckte Empfängnis“ ankündigt und zum Zweiten von Papst Leo XIII. datiert vom 1. Mai 1894, in der er „über die Kirche in Peru schreibt“.
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Der Papst verkündet in dieser Enzyklika vom 1. Dezember 1854 seine Freude über die baldige Fertigstellung einer dogmatischen päpstlichen Bulle, mit der nun, nach langen Überlegungen und unter Mithilfe seiner Brüder, die unbefleckte Empfängnis der heiligsten Mutter Gottes zum apostolischen Dogma des katholischen Glaubens bestimmt werde. Er erinnert an das Apostolische Rundschreiben seines Vorgängers Gregor XVI. dessen weitere Bearbeitung in hoher Aufmerksamkeit und Disziplin erfolgt sei. Des weiteren hätte er bereits am 2. Februar 1849 in seiner Enzyklika Ubi primum darauf hingewiesen, das er sich glücklich schätze, in Kürze die Päpstliche Bulle verkünden zu dürfen.
Schließlich erbat er die Zustimmung aller Bischöfe dieses Erdkreises, erst danach setzte er diese Enzyklika fort und erklärt, dass er von unendlicher Freude erfüllt sei, dass ihre Meinung zu seinen Wünschen geäußert wurden und große Zustimmung gefunden habe. Er ordnet nun an, das von jetzt an der 8. Dezember als das „Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens“ stattfinden solle, dieses würde auch der Tag sein, an dem er das Dogma ( "Ineffabilis Deus)" bekannt geben wolle.
Mit dieser Enzyklika „über die Kirche in Peru“ wendet sich Papst Leo XIII. am 1. Mai 1894 nur an das peruanische Episkopat. Er geht zunächst auf das Schreiben der peruanischen Bischofssynode ein, welche in Lima abgehalten wurde, und bedauert die Sorgen und Nöte, die dort beschrieben worden sind und er wisse nun über die religiöse Situation in Peru.
Zur Festigung im Glauben und zur Unterstützung der örtlichen Kirche gibt er dann einige Ratschläge und bietet die Hilfe des Apostolischen Stuhls an.
Eine gute und disziplinierte Ausbildung der Priesterseminaristen und ein gutes Studium führten zu wachsamen Hütern des Glaubens. Den Anweisungen für die Ausbildung von Jugendlichen, welche bereits in anderen Enzykliken zur Sprache gekommen seien, sollten befolgt werden, damit diese jungen Menschen dem „Bösen“ und den „Übeln“ der Gesellschaft widerstehen können. Es sei daher sehr wichtig die Kirchenlehre des Kirchenlehrers dem Heiligen Thomas von Aquin zu ehren und diese im Sinne des Apostolischen Stuhles zu übermitteln. Die Auswahl der Priesterkandidaten, welche zum Studium zugelassen würden, solle Kraft der Autorität durch die Bischöfe erfolgen, es seien auch nur solche zugelassen, die im Sinne Christi und dem pastoralen Willen ihren Dienst versehen wollen.
Die Missionare, welche zur Verbreitung des Glaubens ihre Heimat verlassen hätten, um in Peru zu missionieren, würden ein besonders schwieriges Amt ausüben. Es sei wichtig die Sakramente zu erteilen und mit der Taufe viel neue Christen in die Herde des Glaubens einzubringen. Es gelte weiterhin die Kraft des geschriebenen Wortes nicht zu vernachlässigen, denn die Veröffentlichungen aber auch eine gute Pressearbeit über den wahren Glauben, bekämpfe alle die, welche in lästerlicher Weise die Zerstörung der katholischen Kircheherbeiführen wollen.
Brockhaus-1911: Inter pocula · Inter vivos · Inter arma silent leges · Graves
Herder-1854: Inter pocula · Inter vivos · Inter canem et lupum · Inter arma silent leges · Graves
Meyers-1905: Inter pocŭla · Inter vīvos · Inter-Colonial Time · Inter jocos et serĭa · Inter absentes · Inter arma silent leges · Graves
Pierer-1857: Inter canem et lupum · Inter arma silent leges · Inter pocŭla · Inter vivos · Inter praesentes · Fictio unitatis inter patrem et filium · Inter · Inter absentes · Pas de Graves · Graves [2] · Graves [1]